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Deutschlands Wirtschaftszweig wird weiter leiden, da die Regierung die Schließung bis zum 20. April verlängert

Deutschlands Wirtschaftszweig wird weiter leiden, da die Regierung die Schließung bis zum 20. April verlängert
Michael Harris
29. März 2020, 15:12 PM
  • Die Zahl der Infektionen stieg in den letzten 24 Stunden um fast 6.300, wobei 55 neue Todesfälle gemeldet wurden
  • Bestimmte Unternehmen sagen, dass sie die Miete überspringen werden, da ihre Geschäfte geschlossen sind
  • Volkswagen stellt die Produktion in allen deutschen Werken bis zum 09. April ein

Deutschland hat die Schließung bis zum 20. April verlängert, sagte Merkels Stabschef Helge Braun gegenüber lokalen Zeitungen. Die jüngsten Zahlen aus Deutschland zeigen einen Anstieg von fast 6.300 Infektionen in den letzten 24 Stunden sowie 55 Todesfälle.

Die Abschaltung, die darauf abzielt, die Ausbreitung des Virus zu begrenzen, bedeutet, dass Schulen, Geschäfte, Restaurants, Spielplätze und Sportanlagen geschlossen sind.

In einem wöchentlichen Podcast dankte Bundeskanzlerin Merkel den Bewohnern für die Einhaltung der Regeln zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus.

Die Bundesregierung hat bereits früher ein Konjunkturpaket im Wert von mehr als 750 Milliarden Euro zur Unterstützung der Wirtschaftstätigkeit im ganzen Land vereinbart. Rund 100 Milliarden Euro werden für die potenzielle Verstaatlichung von Unternehmen in Schwierigkeiten verwendet.

Dennoch haben Unternehmen Schwierigkeiten, sich mit der neuen Realität auseinanderzusetzen. Der Sportartikelhändler Adidas (ETR: ADS), die Elektronikeinzelhandelskette Media-Saturn (ETR: CECG) und der Schuhhändler Deichman sagten, dass sie die Zahlung der Miete überspringen werden, da ihre Geschäfte geschlossen sind.

Diese Aktionen wurden von der deutschen Justizministerin Christine Lambrecht als "obszön und inakzeptabel" bezeichnet.

Volkswagen (ETR: VOW), der weltweit umsatzstärkste Automobilhersteller, hat in allen 28 Werken in Deutschland den Produktionsstopp bis zum 9. April verlängert.

Er fügte hinzu, dass fast alle Produktionsstätten des Unternehmens in China die Produktion wieder aufgenommen haben.