Die We Company verklagt SoftBank wegen Beendigung ihres Übernahmeangebots in Höhe von 2,43 Mrd. GBP

Die We Company verklagt SoftBank wegen Beendigung ihres Übernahmeangebots in Höhe von 2,43 Mrd. GBP

  • Die We Company reicht eine Klage gegen WeWork ein, um ihr 2,43 Milliarden Pfund schweres Übernahmeangebot zu beenden.
  • Laut WeWork verstößt die Kündigung des Angebots gegen die vertraglichen Verpflichtungen von SoftBank.
  • Die Bürogemeinschaft strebt eine Entschädigung von der japanischen Firma an.

SoftBank hat letzte Woche sein Angebot zum Kauf zusätzlicher Aktien des Office-Sharing-Unternehmens WeWork in Höhe von 2,43 Mrd. GBP (3 Mrd. USD) beendet. Am Dienstag gab The We Company (Eigentümer von WeWork) bekannt, die japanische multinationale Konglomerat-Holding wegen ihrer jüngsten Entscheidung verklagt zu haben.

Der Sonderausschuss der We Company teilte am Dienstag mit, dass die SoftBank bei Beendigung des Angebots ihre vertraglichen Verpflichtungen ignoriert habe, als sie eine Klage gegen die japanische Investmentgesellschaft einreichte.

Das Komitee reichte seine Klage beim Chancery Court von Delaware ein und sagte:

„Der Sonderausschuss bedauert, dass SoftBank weiterhin seine eigenen Interessen über die der Minderheitsaktionäre von WeWork stellt.

WeWork berichtet über einen starken Rückgang der Belegungsrate durch Coronavirus

In ihrer Erklärung von letzter Woche hatte SoftBank mehrere zivil- und strafrechtliche Ermittlungen gegen das Office-Sharing-Unternehmen für seine Entscheidung zur Beendigung des Übernahmeangebots angeführt. Das Unternehmen hatte auch die anhaltende Coronavirus-Pandemie und das Scheitern von WeWork in China für die Entscheidung verantwortlich gemacht.

Die Gesundheitskrise hat WeWork schwer belastet, die einen starken Rückgang der Auslastungsquoten meldete. Das grippeähnliche Virus habe einige der größten Kunden dazu veranlasst, von zu Hause aus zu arbeiten und ihre Büros zu räumen.

WeWork zeigte sich in der vergangenen Woche jedoch zuversichtlich in Bezug auf seine Finanzlage, da es sagte, dass seine Barreserven ausreichen, um seinen 5-Jahres-Plan umzusetzen und den wirtschaftlichen Schlag des Coronavirus abzufedern.

WeWork hatte bereits letzte Woche die Aussicht auf einen Rechtsstreit gegen SoftBank angedeutet. Am Dienstag bezeichnete das Unternehmen die Entscheidung von SoftBank als unrechtmäßig und sagte, dass die japanische Firma sich bewusst weigere, die Verpflichtungen aus dem MTA (Master Transaction Agreement) nicht zu erfüllen.

Gemäß dem Sonderausschuss von WeWork:

„Das Versäumnis von SoftBank, das Übernahmeangebot zu vollziehen, ist ein klarer Verstoß gegen seine vertraglichen Verpflichtungen im Rahmen des MTA sowie ein Verstoß gegen die treuhänderischen Verpflichtungen von SoftBank gegenüber den Minderheitsaktionären von WeWork, darunter Hunderte von derzeitigen und ehemaligen Mitarbeitern“.

WeWork sucht Entschädigung von SoftBank für Vertragsverletzungen

Quellen zufolge fordert der Sonderausschuss von WeWork nun von SoftBank, entweder das ursprüngliche Angebot einzuhalten oder eine Ausgleichszahlung für den Vertragsbruch zu leisten.

Der Vertreter von SoftBank nahm zu diesem Zeitpunkt von weiteren Kommentaren zu den Nachrichten Abstand.

Die Auswirkungen der Ankündigung von WeWork waren nur bescheiden auf die SoftBank-Aktie, die am Dienstag etwas mehr als 1% nach unten schloss. Mit 30,72 GBP pro Aktie notiert die SoftBank derzeit knapp 10% weniger als bisher an der Börse.

Von Wajeeh Khan
Mr. Khan spezialisiert sich im Gebiet des Gesundheitswesen, ist jedoch auch ein Trader aus tiefster Leidenschaft. So fokussierte er sich auf zwei Hobbys, nämlich auf das Schreiben und das Traden in seiner später Jugend. Heute ist er ein professioneller Trader und Redakteur mit bereits über 5 Jahren an Erfahrung in den unterschiedlichsten Finanzmärkten. Khans Leidenschaft ist leicht erklärt: Er möchte seinen Lesern aufschlussreiche und wissenswerte Artikel liefern, damit diese deren Portfolio bestmöglich zu deren Gunsten aufstocken können.

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