Facebook debütiert im Videokonferenzmarkt mit Messenger Rooms

Facebook debütiert im Videokonferenzmarkt mit Messenger Rooms
  • Facebook führt Messenger Rooms ein, um mit Zoom auf dem Videokonferenzmarkt zu konkurrieren.
  • Die Menschen werden die Messenger-Rooms ohne ein Konto oder das Herunterladen einer App nutzen können.
  • Das soziale Netzwerk schätzt 700 Millionen Konten, die täglich über WhatsApp & Messenger aufgerufen werden.

Video-Chats sind sehr gefragt, da die Coronavirus-Pandemie die Menschen auf ihr Zuhause beschränkt und Unternehmen dazu drängt, sich auf Vereinbarungen über die Arbeit von zu Hause aus zu verlassen. Um die Gelegenheit zu nutzen, hat Facebook Inc. (NASDAQ: FB) am Freitag sein neues Videokonferenz-Tool als eine Erweiterung seiner Live-Streaming-Funktionen vorgestellt, um die Gelegenheit zu nutzen.

In seiner Erklärung vom Freitag sagte Facebook, dass das neue Videokonferenz-Tool, das das Unternehmen Messenger Rooms nennt, es bis zu 50 Teilnehmern ermöglichen wird, gleichzeitig an einem Videoanruf teilzunehmen. Facebook wird ein ähnliches gekacheltes Layout wie sein Konkurrent Zoom verwenden, das bis zu 16 Teilnehmer-Videos auf dem Desktop und die Hälfte davon auf einem kleineren intelligenten Gerät anzeigen wird.

Messenger Rooms wird keine zeitlichen Beschränkungen für Anrufe haben

Das weltweit größte soziale Netzwerk zeichnet sich dadurch aus, dass es seinen Service dadurch auszeichnet, dass es den Nutzern ermöglicht, Links mit Personen zu teilen, die derzeit nicht auf Facebook sind oder die Anwendung nicht auf ihr Gerät heruntergeladen haben. Der Link ermöglicht es den Nicht-Benutzern, einen Webbrowser zu benutzen, um am Messenger-Raum teilzunehmen, ohne vorher ein Konto zu erstellen oder die Facebook-Anwendung herunterladen zu müssen.

Das Unternehmen fügte am Freitag weiter hinzu, dass es nicht beabsichtigt, sein neu eingeführtes Videokonferenz-Tool zeitlich zu begrenzen.

Ursprünglich war die Veröffentlichung von Facebook für das 3. oder 4. Quartal 2020 geplant. Angesichts der beispiellos hohen Nachfrage, die dem COVID-19 zugeschrieben wurde, beschloss das Unternehmen jedoch, die Veröffentlichung zu beschleunigen. Leiter des Messengers bei Facebook, Stan Chudnovsky sagte:

„Unsere Videoanrufe haben sich verdoppelt, und wenn wir uns die Nutzung von Gruppenanrufen ansehen, ist diese sogar noch gestiegen. Also haben wir einen Weg gefunden, diese Dinge schneller aufzubauen.

Facebook wies am Freitag auch darauf hin, dass es derzeit über 700 Millionen Konten bei Messenger und WhatsApp gibt, die täglich die Anruffunktion nutzen.

Bundesgericht billigt Vergleich von Facebook mit der US-FTC

In einer gesonderten Nachricht erhielt Facebook auch die offizielle Genehmigung eines Bundesgerichts für seine 4 Milliarden Pfund schwere Einigung mit der US-FTC (Federal Trade Commission) für seine Datenschutzpannen, in die die britische politische Beratungsfirma Cambridge Analytica verwickelt war.

Facebook verzeichnete am Freitag einen Anstieg von etwa 1% im Handel nach Geschäftsschluss. Das soziale Netzwerk schloss letzte Woche bei £155 pro Aktie am Aktienmarkt, was einem Rückgang von bisher rund 20% im Jahr 2020 entspricht. Im Gegensatz dazu verzeichnete die Aktie 2019 einen Jahresgewinn von rund 50%.

Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels wird Facebook auf 438,21 Milliarden Pfund geschätzt und hat ein Preis-Leistungs-Verhältnis von 29,57.

Von Wajeeh Khan
Mr. Khan spezialisiert sich im Gebiet des Gesundheitswesen, ist jedoch auch ein Trader aus tiefster Leidenschaft. So fokussierte er sich auf zwei Hobbys, nämlich auf das Schreiben und das Traden in seiner später Jugend. Heute ist er ein professioneller Trader und Redakteur mit bereits über 5 Jahren an Erfahrung in den unterschiedlichsten Finanzmärkten. Khans Leidenschaft ist leicht erklärt: Er möchte seinen Lesern aufschlussreiche und wissenswerte Artikel liefern, damit diese deren Portfolio bestmöglich zu deren Gunsten aufstocken können.
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