Twitter erlaubt keine Krypto-Adressen in Tweets mehr

Twitter erlaubt keine Krypto-Adressen in Tweets mehr
Ali Raza
18. Juli 2020, 19:29 PM
  • Nach dem jüngsten Hack hat Twitter eine neue Einschränkung eingeführt, die das Posten von Kryptoadressen verhindert.
  • Im Moment kann niemand zufällig aussehende Zahlen- und Buchstabenfolgen posten.
  • Der Schritt wird diese Betrügereien verhindern, aber auch die Krypto-Benutzer einschränken.

Vor zwei Tagen erlitt Twitter den schlimmsten Hack in seiner Geschichte, bei dem unzählige verifizierte Konten gehackt wurden, um einen Bitcoin-Betrug zu fördern. Das Unternehmen arbeitete ziemlich hart daran, die Situation durch ständige Aktualisierungen zu lösen und die Benutzer auf dem Laufenden zu halten.

Viele seiner Benutzer, die der Kryptoindustrie angehören, wurden um ihre Münzen betrogen, so dass das Unternehmen beschloss, einige Änderungen vorzunehmen.

Twitter erlaubt das Posten von Krypto-Adressen nicht mehr

Die größte Änderung bis jetzt ist die Entscheidung von Twitter, die Möglichkeit zum Teilen von scheinbar zufälligen Buchstaben- und Zahlenfolgen auf der Website abzuschalten. Das bedeutet, dass ab jetzt niemand mehr seine Wallet-Adresse teilen kann.

Der Grund für diesen Schritt ist die Tatsache, dass Hacker die gestohlenen Konten nutzten, um ihre eigene BTC-Wallet zu posten und für jeden Geldbetrag, der an die Adresse geschickt wird, eine doppelte Rückzahlung anbieten.

Einige Schnelltests haben bereits bewiesen, dass die Einschränkung gültig ist, da die Adresse nicht geteilt werden kann. Stattdessen erhält der Benutzer, der versucht, sie zu posten, eine Nachricht, die besagt: "Diese Anfrage sieht aus, als könnte sie automatisiert werden. Um unsere Benutzer vor Spam und anderen böswilligen Aktivitäten zu schützen, können wir diese Aktion im Moment nicht durchführen. Bitte versuchen Sie es später noch einmal."

Folgen des neuen Schrittes

Auch wenn dieser Schritt angesichts der jüngsten Ereignisse verständlich ist, wird er für Krypto-Twitter einige Konsequenzen haben. Konten, die Transaktionen verfolgen und die Gemeinschaft über bemerkenswerte Transfers informieren, werden aufgrund dieser Einschränkung stark eingeschränkt sein.

Ein Beispiel dafür ist Whale Alert, das die wichtigsten Münzbewegungen verfolgt und dies nicht ohne Meldung von Adressen tun kann.

Diese Situation könnte gelöst werden, wenn Twitter nur bestimmten Konten erlaubt, Adressen zu posten. Allerdings würde dies wahrscheinlich den Zweck verfehlen und Hackern in Zukunft noch spezifischere Ziele bieten.