Whitbread plant, seine Belegschaft um 6.000 Arbeitsplätze zu reduzieren

Whitbread plant, seine Belegschaft um 6.000 Arbeitsplätze zu reduzieren
Written by:
Wajeeh Khan
22nd September, 21:17
  • Whitbread plant seine Belegschaft um 6 000 Arbeitsplätze zu reduzieren
  • Das britische Unternehmen sagt voraus, dass die Entlassung bis zu 15 Mio. £ kosten wird
  • Der Umsatz des Premier Inn-Eigentümers stürzt im ersten Halbjahr um 76,8%

Whitbread plc (LON: WTB) äußerte am Dienstag Pläne, seine Belegschaft aufgrund der Coronavirus-Pandemie, die den weltweiten Reise- und Gastgewerbesektor nach wie vor belastet, um 6000 Arbeitsplätze zu streichen. Die Ankündigung kommt genau zu dem Zeitpunkt, an dem das staatlich geförderte Job-Support-Programm ausläuft.

Es wurde berichtet, dass die Aktien des Unternehmens am Dienstag im vorbörslichen Handel um etwa 4% gesunken sind. Bei geöffnetem Markt legte Whitbread um 1 % zu und wechselt nun den Besitzer bei 20,40 £ pro Aktie gegenüber einem Tiefststand von 18,08 £ pro Aktie im März, als COVID-19 den Reise- und Tourismussektor fast zum Erliegen brachte. Aktien online zu handeln ist einfacher als man denkt. Hier erfahren Sie, wie Sie im Jahr 2020 Aktien online kaufen können.

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Whitbread sagt voraus, dass die Entlassung bis zu 15 Mio. £ kosten wird.

Der Besitzer von Premier Inn sagte, dass die formellen Beratungen für den geplanten Stellenabbau bereits begonnen hätten. Es seien 18 % der Belegschaft betroffen, doch wird er laut Whitbread mehrheitlich in Form von freiwilligen Entlassungen durchgeführt werden. Das britische Unternehmen rechnet mit Kosten im Zusammenhang mit den Entlassungen in Höhe von 12 bis 15 Mio. £.

Reise- und Gastgewerbeunternehmen sind am schlimmsten von der COVID-19-Krise betroffen, die bisher für die Streichung von Urlaubs- und Geschäftsreisen im Wert von mehreren Mrd. $ im Jahr 2020 verantwortlich ist. Der deutsch-britische Reise- und Touristikkonzern TUI sagte am Dienstag auch, dass er die Kapazitäten für den kommenden Winter reduziert habe. Das Unternehmen werde auch weiterhin Finanzierungsmöglichkeiten prüfen, um den wirtschaftlichen Schlag der anhaltenden Gesundheitskrise abzufedern.

Whitbreads Umsatz sinkt im ersten Halbjahr um 76,8 % ab

Da die Zahl der COVID-19-Fälle im Land wieder ansteigt, werden die in Großbritannien ansässigen Pubs und Restaurants in den kommenden Monaten wahrscheinlich mit einer weiteren Runde von Restriktionen konfrontiert werden. In einem in der ersten Juliwoche veröffentlichten Bericht hatte Whitbread in seinem letzten Quartal einen massiven Umsatzrückgang von 80% festgestellt.

In der ersten Hälfte des Finanzjahres, welche am 27. August zu Ende ging, gab Whitbread an, dass sein Gesamtabsatz im Jahresvergleich um 76,8 % zurückgegangen sei. Das Unternehmen zeigte sich zuversichtlich, dass die Verkäufe in den britischen Touristenorten seit der Wiedereröffnung Anzeichen einer Erholung zeigten. In London und den Großstadtregionen stehe der Absatz jedoch weiterhin unter Druck.

Whitbread verzeichnete auf dem Aktienmarkt im vergangenen Jahr ein jährliches Wachstum von rund 5 %. Zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Berichts wird sie auf 4,11 Mrd. £ geschätzt und weist ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 16,36 auf.

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