AMD-Aktie rückt an $1 Bio. Marktkapitalisierung heran – wesentliche Risiken
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Buy AMD (AMD). Die Aktie ist bereits aus einer langen Spanne von $194–$265 ausgebrochen, liegt über den 50-/100-Tage-EMA und zeigt kein „überkauft“-Signal. Ein klarer Anstieg über $546 (diesjähriges Hoch) würde das nächste Etappenziel in Richtung der $613-/$1T-Schwelle bestätigen, während sich die Fundamentaldaten weiter verbessern (Umsatz +38 %, Data Center führend).
Kernrisiko: AMD scheitert daran, $546 zu überwinden, und der Ausbruch dreht sich um, was zeigt, dass die Rallye nur Hype und keine nachhaltige Nachfrage war.
Sell AMD (oder Short AMD) gegen Kauf von Nvidia (NVDA). Der Artikel weist darauf hin, dass Nvidia mit Windows-Chips in AMDs CPU-Territorium eindringt; das ist die direkte Bedrohung für AMDs Wachstumsstory und Margen. Bei einem forward P/E von ~94 für AMD gegenüber ~22 für Nvidia zahlt der Markt eine Prämie für die erwartete Umsetzung, die Nvidia streitig machen könnte.
Kernrisiko: AMD erweist sich als erfolgreich darin, Nvidias CPU-Offensive keinen Marktanteil zu verschaffen (oder AMD verteidigt die Position durch schnellere Produktgewinne) und die Bewertungsprämie ist durch beschleunigende Margen gerechtfertigt.
- Die AMD-Aktie ist stark gestiegen und nähert sich ihrem Allzeithoch.
- Die Aktie müsste um 20 % zulegen, um die $1-Billionen-Marktkapitalisierung zu erreichen.
- Bewertungsrisiken und Konkurrenz durch Nvidia sind ein großes Anliegen.
Der Aktienkurs von Advanced Micro Devices AMD ist in diesem Jahr stark gestiegen und zählt damit zu den größten Gewinnern an der Wall Street.
Er legte in diesem Jahr um 133 % zu und brachte die Marktkapitalisierung auf über $834 Milliarden.
Dieser Artikel untersucht, warum AMD der nächste große Name sein könnte, der die $1-Billionen-Marke erreicht.
AMD-Aktienrally rückt das $1-Billionen-Bewertungsziel in Reichweite
Der anhaltende Boom im Bereich künstliche Intelligenz hat mehrere Unternehmen in den exklusiven Club der $1-Billionen-Unternehmen gehoben.
Zu den bemerkenswertesten gehören SK Hynix, Samsung, Broadcom und Micron.
AMD, das von Jensen Huangs Cousin geleitet wird, könnte der nächste große Neuzugang in diesem Club sein.
Mit einer Bewertung von $834 Milliarden müsste das Unternehmen auf mindestens $613 steigen, um dieses Ziel zu erreichen.
Die Aktie erreichte Anfang dieses Monats ein Hoch von $546.
Es gibt Hinweise darauf, dass die Aktie bis zu diesem Meilenstein springen könnte.
Einer der auffälligsten Indikatoren sind die technischen Werte, die darauf hindeuten, dass die Aktie das Momentum hat, dies zu erreichen.
Das Tageschart zeigt, dass der AMD-Kurs im April dieses Jahres einen starken bullischen Ausbruch verzeichnete.
Davor hatte er monatelang in einer engen Spanne zwischen $194 und $265 verharrt.
Das ist ein Zeichen dafür, dass er nun in die Aufwärtsphase der Wyckoff-Theorie übergegangen ist, die durch höhere Nachfrage gekennzeichnet ist.
Die AMD-Aktie liegt über den 50- und 100-Tage-Exponentiellen Gleitenden Durchschnitten (EMA), die ihr im Zeitverlauf erheblichen Support geboten haben.
Sie hat außerdem die wichtige Widerstandsmarke des Murrey-Math-Lines-Tools durchbrochen.
Das deutet darauf hin, dass sie sich noch nicht im überkauften Bereich befindet.
Daher würden weitere Gewinne in Richtung des Schlüsselwerts von $613 bestätigt werden, wenn sie über den wichtigen Widerstandsbereich von $546, ihrem diesjährigen Höchststand, hinaus ansteigt.
Ein Anstieg über dieses Niveau würde den sich bildenden Doppelgipfel ungültig machen und auf weitere Kursgewinne hindeuten.
AMD-Aktienchart | Quelle: TradingView
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AMDs Geschäft wächst trotz Risiken
Fundamental läuft das Geschäft von AMD gut, die Nachfrage nach seinen Produkten wächst weiterhin.
Die jüngsten Ergebnisse zeigen, dass das Umsatzwachstum anhielt und $10,3 Milliarden erreichte, ein Anstieg von 38 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Dieses Wachstum wurde größtenteils vom Data-Center-Geschäft getragen, das mehr als $5,7 Milliarden Umsatz erzielte.
Das Client-&Gaming-Geschäft erzielte $3,6 Milliarden, während das Embedded-Segment nur um 6 % zulegte.
Die Analysten an der Wall Street sind optimistisch, dass sich AMDs Umsatz- und Margenwachstum in den kommenden Jahren beschleunigen wird. Der Durchschnittsschätzwert geht davon aus, dass der Umsatz um 42 % auf $50 Milliarden steigt, gefolgt von $76 Milliarden im nächsten Jahr.
Dennoch sieht sich das Unternehmen einigen großen Gegenwinden gegenüber. Der größte ist, dass Nvidia in sein CPU-Territorium eindringt. Nvidia hat kürzlich Windows-Chips auf den Markt gebracht, von denen es hofft, in Zukunft Marktanteile zu gewinnen.
Der Einstieg von Nvidia bedeutet, dass es jetzt drei große Akteure in der CPU-Industrie gibt: AMD, Nvidia und Intel.
Es besteht die Möglichkeit, dass Nvidia bald einen Teil von AMDs Geschäft wegnimmt.
Ein weiteres Risiko ist die Bewertung, die im Vergleich zu den Wettbewerbern recht hoch ist.
AMDs erwartetes Kurs-Gewinn-Verhältnis (forward P/E) liegt bei 94, deutlich über dem Sektormedian von 32. Das Multiple ist auch höher als das von Nvidia mit 22.
Das ist wahrscheinlich der Grund, warum Analysten von Unternehmen wie Citigroup, Barclays, Wolfe Research und Zacks ihre Einschätzungen herabgestuft haben.
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