Dow Jones erreicht neue Rekordhöhen. Wohin als nächstes?

Dow Jones erreicht neue Rekordhöhen. Wohin als nächstes?
Michael Harris
27. Nov. 2020, 15:17 PM
  • Am Mittwoch überschritt der Dow Jones Industrial Average (DJI) zum ersten Mal die 30.000er-Marke
  • 75% der Befragten von Reuters gaben an, dass der Aufwärtstrend mindestens sechs Monate andauern wird
  • Ein neues Konjunkturpaket würde den DJI wahrscheinlich in Richtung 31.000 treiben

Die globalen Aktien haben diese Woche neue Rekordhöhen erreicht, als der Dow Jones Industrial Average (DJIA) schließlich zum ersten Mal in der Geschichte die 30.000er-Marke überschritt.

Fundamentale Analyse: Biden und Impfstoff lassen Aktien steigen

Ein bedeutender Durchbruch bei der Entwicklung des Covid-19-Impfstoffs und die Tatsache, dass die USA mit dem Übergang zur Biden-Präsidentschaft begonnen haben, ebneten den Weg für einen Anstieg der Aktienkurse.

Medien berichteten gestern, dass der designierte Präsident Joe Biden die ehemalige Vorsitzende der US-Notenbank, Janet Yellen, als Finanzministerin vorschlagen will, ein Schritt, der wahrscheinlich von den Investoren gelobt wird.

Laut der jüngsten Reuters-Umfrage werden Aktien voraussichtlich weiter nach oben klettern. Die Daten zeigen, dass 75% der Befragten der Meinung sind, dass der Aufwärtstrend mindestens sechs Monate andauern wird.

Technische Analyse: Ein Rückgang ist möglich

Die Käufer bekamen, was sie wollten - ein neues Allzeithoch im Dow Jones. Der Kurs am Mittwoch markiert für die Haussiers eine Bewegung in unbekanntes Terrain. Da das kurzfristige Ziel erreicht ist, könnte der DJI jetzt auf 29100 zurückgehen.

Jeder weitere Schritt nach oben ist von positiveren Nachrichten abhängig. Ein neues Konjunkturpaket würde den DJI wahrscheinlich in Richtung 31.000 schicken, was das nächste Ziel für die Haussiers darstellt.

Zusammenfassung

Globale Aktien haben in dieser Woche zusätzliche Gewinne erzielt, wobei der DJI ein neues Allzeithoch erreichte. Analysten sind der Ansicht, dass Aktien aufgrund der sich verbessernden Risikobereitschaft weiterhin steigen könnten.