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G7-Beamte fordern besseren Rechtsrahmen für Krypto-Regulierung

G7-Beamte fordern besseren Rechtsrahmen für Krypto-Regulierung
Ali Raza
08. Dez. 2020, 15:43 PM
  • Alle Mitglieder der G7-Wirtschaftsgruppe nahmen an dem Gipfel teil, auf dem verschiedene wirtschaftliche Fragen erörtert wurden
  • Sie diskutierten auch über den COVID-19 und die sich daraus ergebenden wirtschaftlichen Fragen
  • Die Diskussion umfasste auch die wachsende Bedeutung von Bitcoin, Altcoins und anderen digitalen Assets

Zentralbanker und Finanzminister auf der ganzen Welt haben sich auf dem kürzlich abgeschlossenen G7-Treffen auf eine strenge Regulierung des Kryptowährungsmarktes geeinigt. Nach Angaben des US-Finanzministeriums unterstützten die G7-Beamten der Welt bei dem virtuellen Treffen die Kontrolle und Regulierung von Kryptowährungen, und einige Länder werden in Kürze mit der Umsetzung ihrer eigenen beginnen.

Die Regulierung digitaler Assets stand für viele Länder, die den Kryptowährungsmarkt florieren lassen wollen, aber Angst vor den sich abzeichnenden Risiken haben, an der Spitze der Tagesordnung.

Doch mit der Einigung der G7-Länder auf die Ausarbeitung eines angemessenen Rechtsrahmens für Krypto könnten die Regulierungsfragen in diesem Sektor bald vorbei sein.

Wachsende Bedeutung von Kryptowährungen

Neben der Diskussion über die Krypto-Regulierung diskutierten Vertreter der Weltwirtschaft auch über die Coronavirus-Pandemie und die daraus resultierenden wirtschaftlichen Fragen. Sie sprachen auch über die gegenwärtige Reaktion auf die wachsende Bedeutung von Bitcoin (BTC), Altcoins und anderen digitalen Assets.

Während des G7-Treffens erörterten die Mitglieder auch die Maßnahmen der Behörden zur Verhinderung der Verwendung von Krypto-Assets für bösartige und illegale Aktivitäten, einschließlich ihrer Verwendung für Transaktionen im Zusammenhang mit dem Terrorismus.

Das US-Finanzministerium kommentierte die Diskussionen des virtuellen Treffens:

"Die G7 unterstützt nachdrücklich die Notwendigkeit, digitale Währungen zu regulieren", erklärte die Finanzabteilung.

Gouverneure und Minister waren sich einig, dass eine gemeinsame Erklärung zum Thema digitaler Zahlungsverkehr dringend erforderlich ist.

Diskussionen über Facebooks Diem

Der deutsche Finanzminister, Olaf Scholz, kommentierte die Entwicklung ebenfalls kurz nach dem G7-Treffen. Er unterstrich auch seine Besorgnis über eine mögliche Genehmigung für die Einführung der Facebooks Libra in Deutschland, die nun als Diem bezeichnet wird.

Seiner Meinung nach ändert die Umbenennung von Libra nicht ihr Hauptziel und ihre Agenda, die die Regulierungsbehörden verhindern wollen.

"Ein Wolf im Schafspelz ist immer noch ein Wolf", bekräftigte er und erklärte, dass die regulatorischen Risiken angegangen werden müssen, bevor Deutschland seine Einführung akzeptiert.

Für ihn ist es unbedingt notwendig, dass das gegenwärtige Währungsmonopol die Hände der Staaten nicht verlässt, sonst wird es katastrophal sein.

Das US-Justizministerium (DoJ) war in diesem Jahr besonders mit mehreren Durchgreifen im Kryptosektor beschäftigt. Am bemerkenswertesten ist das Vorgehen gegen die krypto-native Derivatebörse BitMEX für das Anbieten von Dienstleistungen an US-Kunden.