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Tesla-Aktienkurs erreicht neue Rekordhöhen; Wall-Street-Analyst äußert sich dazu

Tesla-Aktienkurs erreicht neue Rekordhöhen; Wall-Street-Analyst äußert sich dazu
Michael Harris
05. Jan. 2021, 13:58 PM
  • Tesla lieferte im Jahr 2020 499.500 Autos an seine Kunden aus und verfehlte Musks Ziel von 500.000 Einheiten
  • Laut Cowen-Analyst Jeffrey Osborne legen die letzten Auslieferungszahlen den Fokus vom Output auf die Margen
  • Der Tesla-Aktienkurs wird nun wahrscheinlich in Richtung 785,00$ gehen

Die Aktien von Tesla (NASDAQ: TSLA) stiegen am Montag um 3,4%, nachdem das Unternehmen berichtete, dass es im Jahr 2020 499.500 Autos an seine Kunden ausgeliefert hat. Wall-Street-Analysten glauben, dass Investoren ihren Fokus nun auf die Gewinnspannen legen werden.

Fundamentale Analyse: Starke Nachfrage im Dezember verzeichnet

Tesla, der weltgrößte Hersteller von Elektroautos, hat nach eigenen Angaben im vierten Quartal 180.570 Einheiten ausgeliefert. Für das Jahr 2020 schaffte es Tesla, 499.500 Autos an seine Kunden auszuliefern. Das ist etwas weniger als das von Gründer und CEO Elon Musk gesetzte Ziel von 500.000.

Tesla wurde letzten Monat offiziell in den S&P 500 Index aufgenommen. Der Analyst von Cowen, Jeffrey Osborne, glaubt, dass die jüngsten Auslieferungszahlen den Fokus von der Produktion auf die Gewinnspannen verschieben.

Er fügt hinzu, dass Cowen eine langfristige Perspektive für die Tesla-Aktie einnimmt.

Technische Analyse: Aufwärtsbewegung geht weiter

Der Aktienkurs von Tesla legte gestern um 3,4% zu und startete damit höher ins neue Jahr. Damit haben Tesla-Investoren die insgesamt rückläufige Stimmung an den US-Aktienmärkten ignoriert und die Kursentwicklung auf neue Rekordhochs getrieben.

Der Tesla-Aktienkurs dürfte sich nun in Richtung 785,00$ bewegen, wo sich die Fibonacci Erweiterungslinie von 261,8% befindet. Auf der Unterseite wird das bisherige Allzeit-Hoch von 695,00$ nun kurzfristig als Unterstützung dienen.

Zusammenfassung

Der Aktienkurs von Tesla stieg in dieser Woche um weitere 3,5%, nachdem das Unternehmen erneut eindrucksvolle Auslieferungszahlen für Dezember gemeldet hatte.