Zusammenfassung der Preisanalyse von Microsoft, Intel und IBM

By: Stanko Iliev
Stanko Iliev
Stanko widmet sich der Aufgabe, Investoren mit relevanten Informationen zu versorgen, die sie für ihre Investitionsentscheidungen nutzen können. Er liebt die… read more.
on Mrz 30, 2021
  • Microsoft, Intel und IBM befinden sich weiterhin im Bullenmarkt
  • Die Zahl der neu gemeldeten COVID-19-Fälle steigt wieder an
  • Sorgen über eine dritte Pandemiewelle könnten die Finanzmärkte unter Druck setzen

Der US-Aktienmarkt befindet sich weiterhin in einer Bullenzone, aber das aktuelle Risiko-Ertrags-Verhältnis ist für langfristige Investoren nicht optimal, da sich die USA immer noch den COVID-19-Herausforderungen stellen müssen. Die neu gemeldeten COVID-19-Fälle steigen wieder an, und die Sorge um eine dritte Pandemiewelle könnte die Finanzmärkte zusätzlich unter Druck setzen.

Eine starke positive Stimmung wird durch die Hoffnung auf Impfstoffe gestützt, da die Anleger auf eine Erholung setzen, die das schnellste Wirtschaftswachstum seit 1984 ermöglichen soll. Die US-Notenbank hob ihre BIP-Schätzung für 2021 auf 6,5% an, und die Bedenken bezüglich des Coronavirus wurden von den Händlern in den letzten Tagen ignoriert.

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Während sich die Aktien in den letzten Tagen des März tendenziell gut entwickeln, ist es wichtig zu sagen, dass viele große Unternehmen einen weiteren Umsatzrückgang verzeichnen und mit Liquiditätsproblemen konfrontiert sein könnten.

Der Gouverneur der US-Notenbank, Christopher Waller, sagte am Montag, dass die US-Notenbank weiterhin Preisstabilität und maximale Beschäftigung unterstützen wird, berichtete aber auch, dass die Bank die Zinsen nicht niedrig halten wird, um den Schuldendienst zu unterstützen und die Käufe von Vermögenswerten fortzusetzen. Die US-Notenbank erhöhte ihre mittlere Inflationsprognose und meldete kürzlich die Entscheidung, ihre vorübergehende Lockerung der Kapitalanforderungen für Großbanken zu beenden.

„Aufgrund der großen Haushaltsdefizite und der steigenden Staatsverschuldung ist das Narrativ entstanden, dass die US-Notenbank dem Druck nachgibt, die Zinssätze niedrig zu halten, um den Schuldendienst zu unterstützen, und die Ankäufe von Vermögenswerten zur Finanzierung der Regierung fortzusetzen. Probleme der Defizitfinanzierung und des Schuldendienstes spielen bei unseren politischen Entscheidungen keine Rolle und werden es auch nie tun“, sagte der Gouverneur der US-Notenbank, Christopher Waller.

Microsoft-Aktien bleiben im Bullenmarkt

Datenquelle: tradingview.com

Wenn wir uns die obige Grafik ansehen (Zeitraum von einem Jahr), können wir feststellen, dass der Aktienkurs von 150$ auf über 245$ gestiegen ist und aktuell bei 235$ liegt. Die wichtigen Unterstützungsniveaus sind 220$ und 200$, während 250$ und 270$ die Widerstandsniveaus darstellen

Wenn der Kurs über 250$ steigt, wäre dies ein Signal für den Kauf von Microsoft-Aktien, und das nächste Ziel könnte bei 260$ liegen. Auf der anderen Seite wäre ein Kursrückgang unter das Unterstützungsniveau von 200$ ein klares „Verkauf“-Signal und vielleicht ein Zeichen für eine Trendumkehr.

Intel-Aktien notieren weiterhin oberhalb der 60$-Unterstützung

Datenquelle: tradingview.com

Technisch gesehen könnte die Intel-Aktie im laufenden Bullenmarkt noch weiter zulegen, während das erste Anzeichen für eine Trendumkehr wäre, wenn der Kurs unter die Unterstützung von 55$ sinkt. Sollte der Kurs über 70$ steigen, wäre das ein Signal zum Handel mit Intel-Aktien, und wir hätten einen offenen Weg bis zum Widerstand bei 75$.

IBM-Aktien haben eine starke Unterstützung über 130$ gefunden

Datenquelle: tradingview.com

Die aktuellen Unterstützungsniveaus sind 130$ und 120$, während 140$ und 150$ die Widerstandsniveaus darstellen. Wenn der Kurs über den Widerstand von 140$ steigt, könnte das nächste Ziel bei 150$ liegen. Sinkt der Kurs jedoch unter 120$, wäre dies ein klares „Verkauf“-Signal und möglicherweise ein Zeichen für die Trendumkehr.

Zusammenfassung

Microsoft, Intel und IBM bleiben weiterhin auf einem Bullenmarkt, aber erneute Sorgen über eine dritte Pandemiewelle könnten die Finanzmärkte unter Druck setzen. Die US-Notenbank hob ihre BIP-Schätzung für 2021 auf 6,5% an, und eine starke positive Stimmung verstärkt die Hoffnung, dass die USA das schnellste Wirtschaftswachstum seit 1984 erleben könnten.

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