United Airlines rechnet mit ersten monatlichen Vorsteuergewinnen seit Covid: Zeit zum Kaufen?

United Airlines rechnet mit ersten monatlichen Vorsteuergewinnen seit Covid: Zeit zum Kaufen?
Motiur Rahman
29. Juni 2021, 01:10 AM
  • United Airlines erwartet für Juli den ersten monatlichen Vorsteuergewinn seit dem Ausbruch der Pandemie
  • Das Unternehmen hat von der Wiederaufnahme des Flugverkehrs profitiert
  • Der monatliche Vorsteuergewinn könnte den Aktienkurs ankurbeln. Ist es Zeit zum Kaufen?

Die Aktie von United Airlines Holdings Inc. (NASDAQ:UAL) fiel am Montag um 2,77% und verlängerte den aktuellen monatlichen Rückgang auf mehr als 13%. Die Aktie stand angesichts der Pandemie und der Reisebeschränkungen unter Druck. Die unmittelbare Zukunft sieht jedoch mit der Rückkehr des Flugverkehrs und dem Juli, dem Haupt-Sommermonat, rosiger aus. UAL erwartet, zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie im Juli einen monatlichen Vorsteuergewinn zu verzeichnen.

Sollten Sie im Juli UAL-Aktien kaufen?

Aus Bewertungssicht wird die UAL-Aktie zu einem attraktiven Forward-KGV von 19,99 gehandelt, was sie zu einem potenziellen Kauf macht. Darüber hinaus erwarten Analysten für das nächste Jahr ein Gewinnwachstum von 120%.

Die Aktie könnte in den kommenden Quartalen attraktiver werden, da die Welt langsam zur Normalität zurückkehrt. Allerdings sind die Schwierigkeiten in diesem Jahr noch nicht vorbei. Analysten prognostizieren einen Gewinneinbruch von satten 318%, bevor sich das Unternehmen im nächsten Jahr erholt.

Technische Übersicht

Technisch gesehen scheint UAL näher an überverkauften Bedingungen im 14-Tage-RSI zu sein. Vor kurzem fiel er unter den 100-Tage Moving Average. Eine Erholung könnte kurz bevorstehen.

Investoren können Gewinne bei ca. 56,21$ und 60,24$ anpeilen. Die wichtigsten Unterstützungsniveaus liegen bei 48,96$ und 44,76$.

Fazit: Erholung von UAL ist möglich

Obwohl die UAL-Aktie immer noch unter immensem Abwärtsdruck gehandelt wird, sieht die Aktie bereit für eine Erholung aus. Allerdings könnte sie danach noch weiter fallen, und zwar vor dem Gewinnwachstum des nächsten Jahres.