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UBS glaubt, dass das jüngste regulatorische Durchgreifen negativ für Bitcoin (BTC) sein könnte

UBS glaubt, dass das jüngste regulatorische Durchgreifen negativ für Bitcoin (BTC) sein könnte
Ali Raza
06. Juli 2021, 22:12 PM
  • Laut UBS sollten Kunden aufgrund der Auswirkungen des Durchgreifens Investitionen in Krypto-Assets meiden
  • Aus Sicht der Bank könnte ein weiterer Regulierungsschub weitere Risiken für Profi-Anleger mit sich bringen
  • Der Kryptomarkt hat aufgrund Chinas Durchgreifen und der Stimmung der Anleger einen Absturz erlitten

Der Schweizer Finanzriese USB Group hat sich besorgt über das jüngste regulatorische Durchgreifen gegen Bitcoin (BTC/USD) und die Natur der Kryptomärkte geäußert.

Die Firma hat letzte Woche eine Notiz verteilt, die besagt, dass der jüngste Regulierungsstreit in China den Betreibern und den Preisen geschadet hat.

„Die Regulierungsbehörden haben gezeigt, dass sie gegen Krypto vorgehen können und werden“, erklärte USB und wies auf die jüngsten Schwankungen der Kryptopreise aufgrund des Durchgreifens gegen Bitcoin hin.

Anleger sollten andere, weniger riskante Anlagen suchen

Die Bank schlug vor, dass Anleger bei Krypto-Investitionen vorsichtig sein sollten und ihre Investitionen lieber in weniger riskante Assets verlagern sollten.

Die Ankündigung steht im Gegensatz zu der Haltung der Bank, als sie erforschte, wie Kunden die Möglichkeiten der Krypto-Industrie erkunden können.

Das war jedoch vor das jüngste Durchgreifen der chinesischen Regierung gegen die Kryptoindustrie.

Im vergangenen Monat ging die chinesische Regierung hart gegen Bitcoin vor, als sie jegliche Art von Mining-Aktivitäten im Land verbot. Die Auswirkungen des Verbots führten zur Abwanderung vieler Miners aus der Region, um sich in einem günstigeren Umfeld zu etablieren. China verteidigte seine Entscheidung mit dem Hinweis auf die Umweltauswirkungen des Minings. Die Regierung erwähnte auch die Investitionsrisiken und die Neigung zum Betrug mit Kryptowährungen als weiteren Grund für ihre Entscheidung.

Durchgreifende Maßnahmen können zu einem Blasen-ähnlichen Markt führen

Viele Krypto-Analysten und Investment-Experten haben sich in die Debatte über die Umweltproblematik des Bitcoin-Minings angeschlossen. Aber UBS ist eine der Investmentfirmen, die ihre Kunden offen vor der Gefahr gewarnt haben.

Laut der Bank können regulatorische Maßnahmen und die sich verändernde Stimmung der Investoren zu Blasen-ähnlichen Kryptomärkten führen.

Das globale Wealth Management Team von UBS erklärte, dass die Aufsichtsbehörden ihre Fähigkeit gezeigt haben, gegen Kryptowährungen vorzugehen. Infolgedessen ist es eine Warnung, dass ein zusätzlicher regulatorischer Schub den Abwärtsdruck von Bitcoin und Kryptowährungen verstärken könnte.

Die UBS bestritt nicht, dass der Markt noch eine weitere Aufwärtsbewegung erleben könnte. Sie wies jedoch erneut darauf hin, dass der spekulative Markt mehr Herausforderungen und Risiken als erwartet mit sich bringen könnte.