Bill Ackmans PSTH zieht sich aus einem Deal zum Kauf eines 10%-Anteils an Universal Music zurück

Bill Ackmans PSTH zieht sich aus einem Deal zum Kauf eines 10%-Anteils an Universal Music zurück
Wajeeh Khan
19. Juli 2021, 18:51 PM
  • Bill Ackman wird nun über seinen Haupt-Hedgefonds eine 10%ige Beteiligung an dem Musikunternehmen erwerben
  • Die Aktionäre von Vivendi haben im September dafür gestimmt, Universal Music an die Börse zu bringen
  • In CNBCs "Squawk Box" macht Ackman die jüngsten Bedenken der SEC für das Scheitern des Deals verantwortlich

Die Nachricht kommt kurz nachdem die Aktionäre von Vivendi im September dafür gestimmt haben, Universal Music an die Börse zu bringen. Die UMG des französischen Medienkonzerns ist das Zuhause namhafte Stars wie Lady Gaga und Taylor Swift.

Bill Ackmans Bemerkungen in CNBCs „Squawk Box“

In der "Squawk Box" von CNBC sagte Ackman, der Vorstand habe einstimmig beschlossen, sich aus dem Deal zurückzuziehen, und zwar wegen der jüngsten Bedenken der SEC, die ihn möglicherweise verhindert hätten.

Die Regulierungsbehörde hatte zunächst beanstandet, dass das neue Unternehmen nach Abschluss des PSTH/UMG-Deals eine Investmentgesellschaft werden würde. Der SPAC von Ackman ging auf die Bedenken ein, indem er die Struktur der Vereinbarung änderte, „um sicherzustellen, dass wir die von uns erworbenen Aktien in einen Trust einbringen würden“.

Ackman fordert Aktionäre auf, sich zu beschweren

Ackman äußerte seine Enttäuschung über die Einwände der SEC, die er als "Dolch im Herzen der Transaktion" bezeichnete, und forderte die Aktionäre von Pershing Square Tontine Holdings auf, sich direkt bei der Aufsichtsbehörde zu beschweren.

Die Aktionäre von PSTH haben jedoch auch negativ auf die Komplexität und Struktur des UMG-Deals reagiert, wobei der Aktienkurs seit der Ankündigung des Deals um etwa 18% gesunken ist. PSTH-Aktienkurs ist seit Jahresbeginn um etwa 30% gefallen.