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Goldman Sachs rechnet mit einem Aufwärtspotenzial von 7% für den S&P 500-Leitindex

Goldman Sachs rechnet mit einem Aufwärtspotenzial von 7% für den S&P 500-Leitindex
Wajeeh Khan
11. Aug. 2021, 00:17 AM
  • Goldman Sachs erhöht sein Jahresendziel für den SPX von 4.300 auf 4.700
  • David Kostin erörtert die Entscheidung der Bank in der CNBC-Sendung "Squawk on the Street"
  • Der S&P 500 Leitindex kletterte am Dienstag auf ein Rekordhoch von 4.444 Punkten

Der S&P 500-Index stieg am Dienstag auf ein Rekordhoch von 4.444 Punkten und die Anleger fragten sich, ob jetzt ein geeigneter Zeitpunkt für Gewinnmitnahmen wäre. Laut Goldman Sachs ist jedoch der Aufwärtstrend des Leitindex möglicherweise noch nicht vorbei.

David Kostins Kommentar in der CNBC-Sendung "Squawk on the Street"

Goldman Sachs hat am Dienstag sein Jahresendziel für den SPX von 4.300 auf 4.700 angehoben, was einem Aufwärtspotenzial von etwa 7% entspricht. Das Wachstum werde sich auch 2022 „moderat“ fortsetzen, sagte der Chef-US-Aktienstratege der Investmentbank, David Kostin, in der CNBC-Sendung "Squawk on the Street".

Der Grund, warum Goldman Sachs im nächsten Jahr laut Kostin nur einen „moderaten“ Kursgewinn des S&P 500 prognostiziert, ist die Steuerreform, die die Wachstumsrate in Zukunft beeinträchtigen könnte.

Warum glaubt Kostin, dass Aktien die Anlageklasse der Wahl sein werden?

In einem weiteren Kommentar zum angehobenen Jahresendziel für den SPX sagte Kostin, dass der Wall Street-Gigant davon ausgeht, dass die Zinsen bis Ende 2021 niedrig bleiben und die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen auf 1,6% klettern wird, so dass Aktien "einigermaßen attraktiv" bleiben.

Kostin erwartet, dass die Aktienkurse im Laufe der Zeit steigen werden, da sowohl Unternehmen als auch Haushalte derzeit die Nachfrage nach Aktien treiben. Die Prognose von Goldman Sachs steht im Gegensatz zum Ausblick von Richard Kovacevich (ehemaliger CEO von Wells Fargo), der prognostizierte, dass der Markt in den nächsten 18 Monaten 20% oder mehr verlieren wird.