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Wells Fargo wendet sich an die SEC und bittet um Genehmigung für einen neuen Bitcoin-Fonds

Wells Fargo wendet sich an die SEC und bittet um Genehmigung für einen neuen Bitcoin-Fonds
Ali Raza
20. Aug. 2021, 15:05 PM
  • Wells Fargo hat kürzlich bei der US-SEC Unterlagen für einen neuen Bitcoin-Fonds eingereicht
  • Die US-Großbank hat den Fonds in Zusammenarbeit mit FS Investments und NYDIG aufgelegt
  • Dies ist das jüngste Beispiel für die Annahme von Kryptowährungen durch US-Banken

Wells Fargo, der multinationale Bankenriese mit Sitz in den Vereinigten Staaten, hat die Idee, einen Bitcoin-Fonds anzumelden. Allerdings benötigt es dafür zunächst die Genehmigung der SEC.

Aus der Einreichung der Bank bei der Kommission geht hervor, dass sich das Finanzinstitut mit zwei anderen Unternehmen - der New York Digital Investment Group (NYDIG) und FS Investments - zusammengetan hat. Ihr Vorschlag lautet, das Produkt "FS NYDIG Bitcoin Fund I, LP" zu nennen.

Natürlich sind noch nicht alle Details über den potenziellen Fonds bekannt, was ursprünglich zu zahlreichen Spekulationen führte, dass der geplante Fonds ähnlich wie JPMorgan aktiv verwaltet werden könnte. Die Einreichung scheint jedoch darauf hinzudeuten, dass der neu angemeldete Fonds doch passiv verwaltet werden würde.

Die Akzeptanz von Krypto nimmt bei US-Bankinstituten zu

Anfang 2021 schlug Darrel Cronk, der aktive Präsident von Wells Fargo, vor, dass die Institution sehr wohl der nächste Wall-Street-Gigant werden könnte, der seinen Blick auf die Kryptoindustrie richtet. Da mehrere andere Banken dies bereits getan haben, werden die anderen sicherlich folgen, um ähnliche Dienstleistungen anzubieten und nicht zurückzubleiben.

Dies war besonders wichtig, da die institutionelle Nachfrage stark zunahm und sich die institutionellen Anleger immer stärker engagierten.

Es ist jedoch erwähnenswert, dass Cronk zu diesem Zeitpunkt nicht viele Einzelheiten preisgab, und er sagte auch nicht, worum es sich bei dem neuen potenziellen Produkt handeln würde. Er sagte nur, dass es sich in der Endphase der Entwicklung befindet.

Das war im Mai 2021. Seitdem ist die Entwicklung abgeschlossen, und das Produkt kann nun auf den Markt kommen. Es fehlt nur noch das grüne Licht der US-Börsenaufsichtsbehörde, das jetzt beantragt wurde.

Auf der positiven Seite bestätigt die Einreichung von Wells Fargo, dass die Akzeptanz von Kryptowährungen in der Branche stark ansteigt, insbesondere wenn es um US-Banken und Finanzinstitute geht. JPMorgan ist ein klares Beispiel, aber auch Goldman Sachs, das früher zu den größten Kritikern der Krypto-Industrie gehörte. Jetzt hat es einen Antrag für einen Bitcoin-ETF bei der SEC eingereicht.

Morgan Stanley ermöglichte seinen Kunden ebenfalls den Zugang zu Bitcoin (BTC/USD), während BNY Mellon seinen Kunden Verwahrungsdienstleistungen anbot. Auch wenn PayPal kein Wall-Street-Unternehmen ist, so ist es doch ein Paradebeispiel dafür, wie ein kryptoskeptisches Unternehmen Kryptowährungen eine Chance geben und sie vollständig annehmen kann, nachdem es die Nachfrage, die Vorteile und das Ertragspotenzial erkannt hat.