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Bericht: Bidens Regierung erwägt Regulierung von Tether und anderen Stablecoins

Bericht: Bidens Regierung erwägt Regulierung von Tether und anderen Stablecoins
Jayson Derrick
01. Okt. 2021, 23:11 PM
  • Laut Quellen von WSJ will Bidens Regierung die Stablecoin-Betreiber regulieren
  • Unternehmen wie Tether und Circle könnten gezwungen werden, sich als Banken zu registrieren
  • Es ist nicht klar, wie etwaige Maßnahmen durchgesetzt werden sollen

Stablecoins wie Tether (USDT/USD) und der USD Coin (USDC/USD) von Circle Internet Financial könnten von US-Präsident Joe Biden und seiner Regierung bankähnliche Vorschriften auferlegt werden, teilten Quellen The Wall Street Journal mit. Insbesondere könnten Stablecoin-Betreiber gezwungen werden, sich als Bank zu registrieren.

Finanzielle Panik verringern

Wie das WSJ erfuhr, unternimmt das Weiße Haus Schritte, um Bedenken zu zerstreuen, dass Stablecoins zu einer Finanzpanik führen könnten. Stablecoins sind digitale Währungen, die mit sicheren Assets gekoppelt sind und auf der Blockchain-Technologie basieren.

Die Logik hinter der neuen Regulierung basiert auf der Vorstellung, dass Stablecoins finanzielle Instabilität erzeugen könnten, wenn ihre Nutzerbasis den Wert der zugrunde liegenden Vermögenswerte anzweifelt. Der Vorsitzende der Börsenaufsichtsbehörde, Gary Gensler, hat seine Meinung zu Stablecoins bereits deutlich gemacht. Er sagte Ende September:

Die Regulierung von Stablecoins findet auf beiden politischen Lagern eine gewisse Unterstützung. Die Kongressabgeordnete Cynthia Lummis (R., Wyo.) sagte diese Woche in einer Rede, dass Stablecoins reguliert werden sollten. Sie sagte:

Was kommt als nächstes für Stablecoins?

Biden wird den Kongress wahrscheinlich damit beauftragen, ein neues Gesetz zur Schaffung einer Sonder-Charta vorzulegen. Diese würde alle neuen Vorschriften auf die Geschäftsmodelle der Stablecoin-Betreiber zutreffen.

Außerdem bildet das US-Finanzministerium eine Gruppe, um zu bewerten, ob Stablecoin-Aktivitäten als systemrelevant angesehen werden. Die Ergebnisse werden dem Finanzstabilitätsaufsichtsrat vorgelegt.

Der Bericht könnte nach Angaben des WSJ in einigen Wochen veröffentlicht werden, wenn die Arbeitsgruppe des Präsidenten für Finanzmärkte Ende Oktober ihre Arbeit aufnimmt. Es bleibt unklar, wie etwaige Empfehlungen durchgesetzt werden könnten.