Laut Paul Beaudry von der Bank of Canada stellen Kryptos keine Bedrohung für die Wirtschaft dar

By: Jinia Shawdagor
Jinia Shawdagor
Jinia ist eine Kryptowährungs- und Blockchain-Enthusiastin mit Sitz in Schweden. Sie liebt alles Positive, Reisen und Freude und Glück… read more.
on Nov 25, 2021
  • Laut Beaudry sind Kryptos noch nicht so weit verbreitet, so dass sie die Finanzsysteme bedrohen könnten
  • Er behauptet, dass die steigende Verbreitung von Krypto zu Schwachstellen in Volkswirtschaften führen könnte
  • Beaudry glaubt, dass Kryptos spekulative Assets sind, aber Stablecoins können Zahlungen verändern

Paul Beaudry, der stellvertretende Gouverneur der Bank of Canada, ist der Meinung, dass der Kryptoraum keine große Bedrohung für das Finanzsystem darstellt, zumindest nicht im Moment. Er teilte seine Gedanken zu diesem Thema während des Ontario Securities Commission Dialogue 2021 am 23. November mit.

Während des Forums sagte Beaudry, dass Kryptowährungen noch nicht so weit verbreitet seien, dass sie die Wirtschaft gefährden könnten. Der Beamte der Zentralbank fügte hinzu, dass die Bank of Canada den Krypto-Sektor im Auge behalte.

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Er merkte jedoch an, dass die Zentralbank nicht glaubt, dass sich die Kryptoindustrie in einer Weise entwickelt, die ein systemisches Risiko für das kanadische Finanzsystem darstellt.

Ihm zufolge sind Kryptos sehr weit vom Finanzsystem des Landes entfernt. Nichtsdestotrotz glaubt er, dass die Kryptoindustrie möglicherweise eine Schwachstelle in der kanadischen Wirtschaft schaffen könnte, wenn sie weiter wächst und von Kleinanlegern stärker angenommen wird.

Beaudry fügte hinzu, dass die Bank of Canada noch nicht an einem Punkt angelangt ist, an dem sie Krypto als massives Risiko für die Wirtschaft ansieht. Dennoch versicherte er, dass die Behörde den schnell wachsenden Sektor der digitalen Assets genau im Auge behalte.

Die meisten Kryptos spielen im Zahlungsverkehr keine Rolle

Der Zentralbanker fügte hinzu, dass die meisten Kryptowährungen, obwohl sie von Enthusiasten als Zahlungsmittel angepriesen werden, im Zahlungsverkehr keine bedeutende Rolle spielen. Er wies außerdem darauf hin, dass es sich bei den meisten Coins auf dem Markt um Spekulationsobjekte handelt.

Beaudry glaubt jedoch, dass Stablecoins, die sich von herkömmlichen Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC/USD) unterscheiden, das Potenzial haben, den Zahlungsverkehr zu verändern.

Er fügte hinzu, dass die Bank of Canada beobachtet, wie sich die Dinge auf dem Stablecoin-Markt entwickeln. Beaudry zufolge ist es wichtig zu beobachten, wie sich das Zahlungssystem entwickelt und welche Akteure diese Entwicklung vorantreiben. Er glaubt, dass die Zentralbanken auf diese Weise in der Lage wären, die Rolle der verschiedenen Coins zu unterscheiden.

Diese Nachricht kommt in einer Zeit, in der sich Kanada weiterhin als kryptofreundliches Land positioniert. Im Februar dieses Jahres genehmigte das Land den ersten ETF, der auf dem Spotmarkt von BTC basiert.

Außerdem öffnete es nach dem Verbot Chinas seine Türen für BTC-Miners. Laut den Daten des Cambridge Bitcoin Electricity Consumption Index war Kanada im August der viertgrößte BTC-Hashrate-Generator.

Die kanadischen Aufsichtsbehörden gaben Fidelity Investments Anfang des Monats grünes Licht für die Einführung des ersten institutionellen BTC-Verwahrungsdienstes.

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