SPX sinkt am Mittwoch erneut: „Wir bleiben 2022 konstruktiv“

By: Wajeeh Khan
Wajeeh Khan
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on Jan 19, 2022
  • Der Referenzindex S&P 500 ist im Jahresverlauf um fast 5% gefallen
  • Sheldon sieht mehrere Gründe dafür, dass der Markt im Laufe des Jahres 2022 wieder anziehen könnte
  • Seiner Meinung nach ist es unwahrscheinlich, dass die US-Notenbank die Zinsen um 50 Basispunkte anheben wird

Der Referenzindex S&P 500 ist im Jahresverlauf um fast 5% gesunken, doch Michael Sheldon von RDM Financial bleibt für das Jahr 2022 insgesamt optimistisch.

Sheldon verriet seinen Ausblick in der CNBC-Sendung „Worldwide Exchange“

Sheldon zufolge könnte der Markt in nächster Zeit Probleme haben, aber es gibt mehrere Katalysatoren für einen möglichen Wiederanstieg. Heute Morgen sagte er in der CNBC-Sendung „Worldwide Exchange“:

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Der Verbraucher ist derzeit in einer gesunden Position, das verarbeitende Gewerbe läuft gut, die Auftragseingänge nehmen weiter zu. Wir sehen ein Wachstum der Gewinne pro Aktie von 8% bis 10%, und über längere Zeiträume folgen die Aktien tendenziell der Entwicklung der Unternehmensgewinne. Das sind also die positiven Aspekte.

Auf der anderen Seite dürften Faktoren wie die Rekordinflation, bevorstehende Zinserhöhungen und die sich schnell ausbreitende Omicron-Variante des Coronavirus eine kurzfristige Erholung des Marktes erschweren, fügte er hinzu.

U.S. Fed wird die Zinsen wahrscheinlich nicht um 50 Basispunkte anheben

Anfang dieser Woche forderte der Milliardär und Investor Bill Ackman eine Zinserhöhung um 50 Basispunkte, um die Inflation zu bekämpfen, aber Sheldon hält es für unwahrscheinlich, dass die US-Notenbank einen solchen Schock auslösen wird.

Wenn man Powell in den letzten Jahren zugehört hat, mag er es nicht, den Markt in großem Stil zu überraschen. Daher denke ich, dass er wahrscheinlich einen vorsichtigen Ansatz verfolgen wird, weshalb eine Erhöhung um 50 Basispunkte sehr unwahrscheinlich ist, es sei denn, die Inflation bleibt länger als erwartet über 6%.

Sheldon erwartet, dass die Republikaner bei den für Anfang November angesetzten Zwischenwahlen sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat „ernsthafte Zugewinne“ erzielen werden, was sich seiner Meinung nach ebenfalls positiv auf den Markt auswirken könnte. Einen Tag zuvor hatte Jim Lebenthal von Cerity Partners gesagt, dass der SPX auf dem Weg zu einer 10%igen Korrektur sein könnte.

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