Updates zum Krieg in der Ukraine: 'US-Aktien sehen sehr teuer aus'

Updates zum Krieg in der Ukraine: 'US-Aktien sehen sehr teuer aus'
Wajeeh Khan
11. März 2022, 21:38 PM
  • Laut Rob Arnott sehen die US-Aktien derzeit „sehr teuer“ aus
  • Der Experte von Research Affiliates verteidigt seine These in „Squawk Box“ von CNBC
  • Die neuesten Entwicklungen des 16. Tages des andauernden Krieges in der Ukraine

Der Referenzindex S&P 500 ist im Jahresverlauf um mehr als 10% gesunken, da die Inflation und der Krieg in der Ukraine weiterhin im Mittelpunkt aller Finanzdebatten stehen. Dennoch sagt Rob Arnott von Research Affiliates, dass die US-Aktien derzeit „sehr teuer“ aussehen.

Arnott verteidigt seine These in CNBCs „Squawk Box“

Obwohl es auf dem US-Aktienmarkt einige Chancen geben könnte, sagte Arnott, dass er zum jetzigen Zeitpunkt die europäischen Aktien gegenüber den US-Aktien bevorzugt. In der CNBC-Sendung "Squawk Box" bemerkte er:

Der Euronext 100 Index ist derzeit seit Jahresbeginn um 13% gefallen. Einen Tag zuvor ließ die EZB ihre Leitzinsen unverändert und berief sich auf die Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine.

Updates zum Krieg in der Ukraine: neueste Entwicklungen am Freitag

Das Weiße Haus erweiterte am Donnerstag sein Verbot russischer Produkte, zu denen jetzt Alkohol, Meeresfrüchte und nichtindustrielle Diamanten gehören. Präsident Biden entzog Russland auch den Status der "bevorzugtesten Nation" im Handel. Der russische Präsident Putin hatte die US-Sanktionen zuvor als eine wirtschaftliche Kriegserklärung bezeichnet.

Nach Angaben des Pentagons sind nach mehr als zwei Wochen Militäroperation noch etwa 90% der Moskauer Kampfkraft intakt. Putins Angriffe richten sich am Freitag gegen weitere Städte in der Ukraine, während sich ein großer russischer Konvoi der Hauptstadt (Kiew) nähert.

Die USA und ihre Verbündeten weigern sich weiterhin, die Forderung der Ukraine nach einer Flugverbotszone zu erfüllen. Präsident Biden warnt außerdem davor, dass die Unterstützung der Ukraine mit Angriffswaffen den Dritten Weltkrieg auslösen könnte. Am Donnerstag endete ein Treffen zwischen Russland und der Ukraine ohne Fortschritte beim Waffenstillstand.