SpaceX‑Aktie: Oppenheimer nennt sie bei 135 $ 'unterbewertet'

SpaceX‑Aktie: Oppenheimer nennt sie bei 135 $ 'unterbewertet'
Wajeeh Khan
11. Juni 2026, 18:15 PM

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Invezz
SpaceX (SPCX) – Kaufen

SPCX bei/um die $135 IPO‑Referenz kaufen. Oppenheimers Argumentation ist einfach: Starlink skaliert bereits (etwa $11.4B Umsatz, ~63% bereinigte EBITDA‑Marge) und AI‑Compute sichert enorme vertraglich zugesagte Cashflows (Anthropic ~$1.25B/month und Google ~$920M/month through 2029). Mit nur ~5% Float beim Start kann jedes frühe Nachfrage‑/Angebotsungleichgewicht die Aktie gestützt halten, während die Indexaufnahme beschleunigt.

Kernrisiko: Wenn Starlink‑Wachstum oder Margen enttäuschen (Verlangsamung der Abonnentenzuwächse, Preisdruck oder höhere Kosten), bricht die Ergebnisquelle hinter der Bewertung zusammen.

SpaceX (SPCX) – Momentum‑Aufstockung

Auf erste Wochenstärke aufbauend SPCX nachkaufen mit Momentum‑Ansatz: Der Float ist winzig und die Retail‑Order‑Nachfrage war massiv, sodass frühe Flüsse die Fundamentaldaten für Wochen überlagern können. Das Katalysator‑Set ist klar—die Schweigefrist nach dem IPO endet, Indexkäufe beginnen, und vertraglich gesicherte AI‑Erlöse in den Schlagzeilen sorgen weiter für Neubewertungen der Story.

Kernrisiko: Ein breit angelegter IPO‑/Tech‑Risk‑Off‑Schock oder eine plötzliche Lockup‑/Float‑Erweiterung, die die Angebotsknappheit aufhebt und die frühe Nachfrage auslöscht.

  • Oppenheimer nimmt die Berichterstattung über die SpaceX‑Aktie auf und vergibt ein Outperform‑Rating.
  • Analyst Timothy Horan erläutert, warum SPCX‑Aktien $190 wert sein könnten.
  • SpaceX geht morgen, am 12. Juni 2026, an der Nasdaq live.

Oppenheimer ist die erste globale Brokerfirma, die vor dem Nasdaq‑Debüt des Unternehmens am Freitag die Berichterstattung über die SpaceX‑Aktie aufnimmt und ein Outperform‑Rating sowie ein Kursziel von 190 $ ausgibt.

Seine Einschätzung impliziert ein Kursplus von etwa 41%, das die Marktkapitalisierung von SPCX innerhalb der nächsten 12 bis 18 Monate auf $2.5 trillion treiben würde – ein kühner Auftakt, während das wohl am stärksten erwartete IPO der Marktgeschichte am 12. Juni mit dem Handel beginnt.

Ein einfaches bullisches Szenario für die SpaceX‑Aktie

Im Kern der bullischen Argumentation von Oppenheimer‑Analyst Timothy Horan steht eine einfache, aber weitreichende Behauptung: SpaceX ist einzigartig.

In seiner Research‑Notiz beschreibt er das Unternehmen als den einzigen vertikal integrierten KI‑Anbieter weltweit, der gleichzeitig über Kapital, proprietäre Daten, Large‑Language‑Modelle, spezialisiertes Hardware‑Know‑how, Fertigungs‑Skalierung und Engineering‑Talent verfügt.

Seiner Ansicht nach beabsichtigt SpaceX, Kommunikation und Cloud‑Computing mittels weltraumbasierter Infrastruktur mit künstlicher Intelligenz zu verschmelzen – ein Vorhaben, das kein Wettbewerber vollständig end‑to‑end nachbilden kann.

Diese Integration, so die Firma, positioniert SPCX‑Aktien, um in den nächsten 10 Jahren einen adressierbaren Gesamtmarkt von $10 trillion anzusprechen, wodurch die IPO‑Bewertung von $1.75 trillion im Kontext moderat erscheint.

Was treibt die SPCX‑Aktie an?

Das finanzielle Rückgrat von Oppenheimers Überzeugung ist Starlink, das 2025 einen Umsatz von $11.4 billion erzielte – ein bemerkenswerter Anstieg von 50% im Jahresvergleich.

Und dies wurde bei einer beeindruckenden bereinigten EBITDA‑Marge von 63% erreicht – mit mehr als 12 Millionen Abonnenten in 164 Ländern Stand März.

Darüber hinaus kommt ein sich schnell monetarisierendes KI‑Infrastrukturgeschäft hinzu.

Die Colossus‑Rechenzentren von SpaceX, die allein 2025 AI‑Capex in Höhe von $12.7 billion kosteten, sind nun vertraglich an Anthropic für $1.25 billion pro Monat und an Google für $920 million pro Monat bis 2029 gebunden.

Zusammen stellen diese Verträge etwa $26 billion an annualisierten Compute‑Erlösen dar und verändern grundlegend das Ergebnisbild des Unternehmens, was die Auffassung stützt, dass sich die SpaceX‑Aktie im weiteren Verlauf des Jahres 2026 deutlich nach oben bewegen könnte.  

Angebotsknappheit und Indexaufnahme als kurzfristige Katalysatoren

Über die längerfristige These hinaus hebt Oppenheimer zwei „strukturelle Rückenwinde“ hervor, die den SPCX‑Kurs unmittelbar nach dem IPO nach oben treiben könnten.

Der beim Start verfügbare Streubesitz (Float) macht lediglich 5% der ausstehenden Aktien aus und schafft damit eine Art Nachfrage‑Angebots‑Ungleichgewicht, das Horan in seiner Notiz ausdrücklich hervorgehoben hat – getrieben von der Retail‑Nachfrage und der Wahrscheinlichkeit einer beschleunigten Aufnahme in große Indizes.

Der Börsengang von SpaceX hat bereits mehr als $70 billion an Retail‑Orders angezogen – was das Ausmaß dieser Nachfrage zusätzlich unterstreicht.

Alles in allem, da die Konsortialbanken unter anderem JPMorgan, Goldman Sachs und Morgan Stanley die gemeinhin als Schweigefrist nach dem Börsengang bekannte Periode einhalten, gehört Oppenheimer derzeit zu den wenigen Häusern, die Anlegern gegenüber offen sagen, die Aktie sei bei 135 $ kaufenswert.