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Zilliqa Group und EMURGO kooperieren, um die Ökosysteme von Cardano und Zilliqa zu verbinden

Zilliqa Group und EMURGO kooperieren, um die Ökosysteme von Cardano und Zilliqa zu verbinden
Benson Toti
17. Sept. 2024, 17:20 PM
  • Die beiden Unternehmen betonen ihr Engagement für den Aufbau eines interoperablen Ökosystems.
  • Der Schwerpunkt der Partnerschaft wird auch auf Liquidität, Governance und gemeinsamer Innovation liegen.
  • Die Preise für ZIL- und ADA-Token erholten sich trotz dieser Nachrichten nicht, und auch der breitere Markt war weitgehend negativ.

Zilliqa Group, die Web3-Plattform hinter der Zilliqa (ZIL)-Blockchain, ist eine Partnerschaft mit EMURGO eingegangen, dem Blockchain-Unternehmen, das die Entwicklung und Einführung von Cardano (ADA) unterstützt.

Ziel dieser Allianz ist es, eine Brücke zwischen den Blockchain-Ökosystemen ADA und ZIL zu schlagen und die Stärken beider Plattformen zu nutzen, um Interoperabilität und Innovation zu fördern.

In einer gemeinsamen Ankündigung am Dienstag betonten die beiden Unternehmen ihr Engagement für den Aufbau eines interoperablen Ökosystems, das die jeweiligen Technologien und das Fachwissen von Cardano und Zilliqa integriert.

Warum diese Partnerschaft wichtig ist

Die Zusammenarbeit zwischen Zilliqa und EMURGO geht über die grundlegende Netzwerkinteroperabilität hinaus.

Den Angaben der Unternehmen zufolge wird ihre Allianz die Liquidität und Governance verbessern und Innovationen im #Web3-Bereich für Entwickler und Benutzer auf beiden Plattformen vorantreiben.

Das robuste Ökosystem von Cardano, das Stablecoins und Wallet-Infrastruktur umfasst, wird auch in den Tokenisierungsmarkt von Zilliqa integriert.

Im Rahmen der Partnerschaft ist die Zilliqa Group Intersect, der Governance-Gruppe von Cardano, beigetreten und hat damit ihr Engagement im Cardano-Ökosystem weiter gefestigt.

Wichtige Upgrades: Cardanos Chang Hard Fork und Zilliqa 2.0

Die Partnerschaft folgt unmittelbar auf den jüngsten Chang-Hardfork auf Cardano, einen wichtigen Meilenstein in der Voltaire-Ära der Blockchain, die eine dezentrale Verwaltung einführte.

In der Zwischenzeit bereitet Zilliqa sein Zilliqa 2.0- Upgrade vor, das die Netzwerkinteroperabilität verbessern soll.

Zilliqa 2.0 wird Kompatibilität mit der Ethereum Virtual Machine (EVM) sowie neue Funktionen wie einen Cross-Chain-Broker und anpassbare Xshards einführen, die ein Multi-Chain-Ökosystem für dezentrale Anwendungen (dApp) ermöglichen sollen.

Diese Verbesserungen dürften Zilliqa für weiteres Wachstum positionieren, insbesondere da das Netzwerk bereits über 68 Millionen Transaktionen verarbeitet und über 4,7 Millionen registrierte Wallets umfasst.

Max Kantelia, CEO der Zilliqa Group, äußerte sich optimistisch über die Partnerschaft und erklärte:

Preisbewegungen: ZIL und ADA

Trotz der positiven Entwicklungen gab es sowohl bei Zilliqa (ZIL) als auch bei Cardano (ADA) kaum Veränderungen bei den jeweiligen Token-Preisen.

Zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels wurde ZIL bei etwa 0,0133 $ gehandelt, unverändert während der letzten 30 Tage und deutlich unter seinem bisherigen Jahreshöchststand von 0,04 $.

Der Widerstand rund um die 0,014-Dollar-Marke stellt die Aufwärtsdynamik weiterhin in Frage.

Auch Cardanos ADA war mit Preisproblemen konfrontiert.

Nach einer Verzögerung des von Cardano-Gründer Charles Hoskinson im August angekündigten Chang-Hardforks verzeichnete ADA weitere Rückgänge, obwohl das Upgrade wie geplant am 1. September stattfand.

ADA hat kürzlich Tiefststände von 0,30 USD erreicht und kämpft weiterhin mit einem Kurs von etwa 0,33 USD. Wenn die aktuellen Marktbedingungen anhalten, könnte ADA sein Unterstützungsniveau von 0,30 USD erneut testen.

Die Entwicklung des Kryptowährungsmarktes im weiteren Sinne, die von Faktoren wie der US-Wirtschaft, den Zinsentscheidungen der US-Notenbank und globalen geopolitischen Spannungen beeinflusst wird, wird wahrscheinlich die zukünftige Entwicklung sowohl von ZIL als auch von ADA beeinflussen.

Kurzfristig könnten beide Token weiterhin unter Druck geraten, sofern sich die Marktbedingungen nicht verbessern.