McDonald's und zwei weitere Aktien sind gut positioniert, um die Trump-Zölle zu überstehen.

McDonald's und zwei weitere Aktien sind gut positioniert, um die Trump-Zölle zu überstehen.
Wajeeh Khan
02. Apr. 2025, 17:19 PM
  • Morgan Stanley sagt, dass MCD, YETI und MLM Trumps Zölle überstehen können.
  • Seine Analysten erklärten dies in einer Forschungsnotiz vom Mittwoch.
  • Auch die Aktien von McDonald's und Martin Marietta zahlen derzeit eine Dividende.

Die US-Finanzmärkte bleiben vor Trumps „Befreiungstag“ in Aufruhr.

Am 2. April will der republikanische Führer Gegenzölle gegen mehrere Länder verhängen, was voraussichtlich zu Turbulenzen an den Aktienmärkten führen wird.

Laut Morgan Stanley gibt es jedoch immer noch Namen, die relativ besser positioniert sind, um Trumps neue Handelspolitik und einen möglichen Handelskrieg, der folgen könnte, zu überstehen.

Dazu gehören McDonald's, Yeti und Martin Marietta.

McDonald's Corp (NYSE: MCD)

Morgan Stanley sieht die McDonald's-Aktie als sicheren Hafen vor zollbedingten Gegenwinden im Jahr 2025.

Das Investmentunternehmen bleibt trotz des schwierigen makroökonomischen Umfelds positiv gegenüber MCD, da es sich um eine der international am stärksten diversifizierten Fast-Food-Restaurantketten der Welt handelt.

Laut Morgan Stanley-Analysten könnten die globalen Einnahmen und die lokalen Lieferanten von McDonald's dem Unternehmen helfen, das neue Tarifumfeld in diesem Jahr relativ besser zu meistern als seine Wettbewerber.

Darüber hinaus bieten MCD-Aktien derzeit eine attraktive Dividendenrendite von 2,26 %, was sie noch attraktiver macht, insbesondere wenn man mit einer bevorstehenden Konjunkturabschwächung rechnet.

Die Wall Street hat derzeit ebenfalls eine Konsens-„Übergewichtung“-Einstufung für die McDonald's-Aktie.

Yeti Holdings Inc. (NYSE: YETI)

Yeti ist teilweise auf Mexiko als Produktionsstandort angewiesen, was das Unternehmen den Zöllen Trumps aussetzt.

Dennoch sei der Hersteller von Outdoor-Produkten relativ besser positioniert, um die damit verbundenen Gegenwinde zu überstehen, da er die höheren Kosten an seine Kunden weitergeben könne, argumentierte Morgan Stanley in seinem Bericht.

Neben der Preissetzungsmacht bleiben die Analysten des Unternehmens auch deshalb optimistisch für die Yeti-Aktie, weil sie zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts zu einer attraktiven Bewertung gehandelt wird.

YETI hat seit seinem 52-Wochen-Hoch im Dezember etwa 25 % verloren.

Obwohl die Aktien des in Austin ansässigen Unternehmens derzeit keine Dividende ausschütten, ist der Rest der Wall Street angesichts einer möglichen Rezession optimistisch gestimmt.

Das durchschnittliche Kursziel für Yeti-Aktien liegt bei etwa 44 US-Dollar, was ein potenzielles Aufwärtspotenzial von 30 % gegenüber dem aktuellen Niveau bedeutet.

Martin Marietta Materials Inc. (NYSE: MLM)

Morgan Stanley sieht diese Industrieaktie aus demselben Grund wie Yeti gut positioniert, um die Trump-Zölle zu bewältigen – sie verfügt über Preissetzungsmacht.

Die Möglichkeit, höhere Kosten an die Kunden weiterzugeben, so argumentierten die Analysten, sei der „einfachste und billigste“ Weg, neue Zölle zu überstehen.

Ähnlich wie die YETI-Aktie hat auch die Martin Marietta-Aktie seit November deutlich über 20 % an Wert verloren, was sie auch aus Bewertungssicht attraktiv macht.

Darüber hinaus ist der Industrie-Gigant auch eine Dividendenaktie, die derzeit eine Rendite von 0,65 % abwirft.

Wall Street stuft die Aktien von Martin Marietta Materials als „übergewichtet“ ein.

Analysten sehen derzeit ein Aufwärtspotenzial bis durchschnittlich 625 US-Dollar, was ein Potenzial von über 25 % gegenüber dem aktuellen Niveau bedeutet.