Alarmstufe Rot: Der Aktienkurs von Lloyds könnte bald fallen, da sich ein seltenes Muster bildet

Alarmstufe Rot: Der Aktienkurs von Lloyds könnte bald fallen, da sich ein seltenes Muster bildet
Crispus Nyaga
26. Aug. 2025, 09:21 AM
  • Der Aktienkurs von Lloyds ist in den letzten Monaten in die Höhe geschnellt.
  • Das steigende Keilmuster deutet auf einen kurzen Pullback hin.
  • Das Geschäft von Lloyds läuft immer noch gut und die Aktie wird sich erholen.

Der Aktienkurs von Lloyds setzte seine starke Hausse in diesem Monat fort und bewegt sich auf dem höchsten Stand seit 2007. Die Gewinne setzten sich in diesem Monat nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs zur Kfz-Versicherung fort. Am Montag wurde er bei 84 Pence gehandelt, was einem Anstieg von fast 70% gegenüber seinem Tiefststand im Januar entspricht.

Die technische Analyse deutet auf einen Kursrückgang der Lloyds-Aktie hin

Der tägliche Zeitrahmen zeigt, dass sich der Aktienkurs von LLOY in diesem Jahr in einer starken Hausse befand. Im Januar erreichte er seinen Tiefpunkt bei 50 Pence und ist nun auf 84 Pence gestiegen.

Trendindikatoren deuten darauf hin, dass sich die Hausse in naher Zukunft fortsetzen könnte, da das Unternehmen seinen Ergebnisbericht nicht bald veröffentlichen wird. Die Aktie ist über allen gleitenden Durchschnitten und dem Supertrend-Indikator geblieben.

In ähnlicher Weise sind Oszillatoren wie der Relative Strength Index (RSI) und die MACD-Indikatoren in diesem Jahr weiter gestiegen, was ein bullisches Zeichen ist.

Das Risiko besteht jedoch darin, dass die Aktie das stark rückläufige Muster des steigenden Keils gebildet hat. Dieses Muster besteht aus zwei steigenden und konvergierenden Trendlinien.

Die obere Linie verbindet die höchsten Schwankungen seit Oktober letzten Jahres. In ähnlicher Weise verbindet die untere Linie die niedrigsten Schwankungen seit April, als Donald Trump seine Rede zum Befreiungstag hielt.

Das Keilmuster führt normalerweise zu einem starken bärischen Ausbruch, wenn sich die beiden Linien ihren Zusammenflussniveaus nähern.

Ein Blick auf seine Oszillatoren zeigt, dass sich bärische Muster abzeichnen. Die beiden Linien des MACD-Indikators stehen kurz davor, sich zu kreuzen, während sich der Relative Strength Index (RSI) dem überkauften Niveau bei 70 angenähert hat.

Daher ist das wahrscheinlichste Szenario, dass der Aktienkurs von Lloyds einen starken rückläufigen Ausbruch hat. In diesem Fall könnte der nächste Punkt, den es zu beobachten gilt, der 100-Tage-EMA sein, der etwa 11% unter dem aktuellen Niveau liegt. Der rückläufige Aktienkurs von Lloyds wird ungültig, wenn er über den psychologischen Punkt bei 90 Pence steigt.

LLOY-Pullback, um gesund zu sein

Um es klar zu sagen: Diese technische Analyse impliziert nicht, dass mit dem Unternehmen etwas nicht stimmt. Stattdessen wird der Pullback gesund sein, wie im April, als er abstürzte und dann die Erholung wieder aufnahm.

Die Lloyds Bank verfügt über starke Fundamentaldaten. Zum einen entschied der Oberste Gerichtshof zugunsten der Banken in Bezug auf Kfz-Versicherungsansprüche, was bedeutet, dass die endgültige Auszahlung geringer sein wird als die 1,2 Milliarden Pfund, die er zurückgestellt hat.

Am wichtigsten ist, dass das Urteil trotz der möglichen Auszahlung eine Wolke entfernt, die in den letzten Monaten über ihm schwebte.

Gleichzeitig läuft das Geschäft des Unternehmens gut, wie die jüngsten Ergebnisse belegen. Diese Zahlen zeigten, dass das Unternehmen für das erste Halbjahr einen gesetzlichen Gewinn nach Steuern von 2,5 Mrd. £ auswies, wobei der zugrunde liegende Gewinn auf 6,5 Mrd. £ stieg.

Auch die Lloyds Bank belohnte ihre Aktionäre weiterhin mit einer Dividendenerhöhung um 15 %. Diese Erhöhung brachte die Dividendenrendite auf etwa 3,65 %, was bedeutet, dass eine Investition von 10.000 £ eine jährliche Dividende von rund 365 £ einbringen würde.

Das Unternehmen könnte seine Ausschüttungen weiter erhöhen, da es die CET-1-Quote in Richtung 3% senkt.

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