Google erweitert seine Investitionen in Afrika mit 4 neuen Hubs, während die Unterseekabel voranschreiten

Google erweitert seine Investitionen in Afrika mit 4 neuen Hubs, während die Unterseekabel voranschreiten
Diya Poddar
18. Sept. 2025, 08:39 AM
  • Drehkreuze, um Nord-, Süd-, Ost- und Westafrika zu verbinden.
  • Das Projekt soll in drei Jahren abgeschlossen sein.
  • Microsoft investiert auch stark in afrikanische KI-Kapazitäten.

Google verstärkt sein Engagement in Afrika und plant den Bau von vier neuen Infrastruktur-Hubs auf dem gesamten Kontinent. Die Hubs werden als kritische Punkte für die Unterwasser-Glasfaserkabel Equiano und Umoja dienen, die noch in diesem Jahr an Land gehen sollen.

Der Schritt markiert eine weitere Phase in den laufenden Bemühungen des Unternehmens, einen erschwinglichen, stabilen Internetzugang in Afrika auszubauen, wo die Dienste nach wie vor lückenhaft und anfällig für Störungen sind.

Die Hubs, die im Norden, Süden, Osten und Westen positioniert sind, werden direkt mit Landestationen und Rechenzentren verbunden sein, um die digitale Kapazität zu stärken.

Es wird erwartet, dass die Initiative die Widerstandsfähigkeit gegen Ausfälle verbessert, die oft ganze Regionen betreffen, wenn Kabel beschädigt werden.

Google übertrifft Afrika-Zusage von 1 Milliarde US-Dollar

Google hat sich 2021 verpflichtet, über einen Zeitraum von fünf Jahren 1 Milliarde US-Dollar in Afrika zu investieren. Bloomberg berichtet , dass Okosi bestätigt hat, dass das Unternehmen bereits über diese Verpflichtung hinausgegangen ist, wobei die neuesten Seekabelprojekte vollständig von Google finanziert werden.

Er gab die Kosten nicht bekannt, bezeichnete die Hubs jedoch als neue Investitionen, die zu früheren Verpflichtungen hinzukommen.

Durch die Verankerung der neuen Kabel an mehreren Hubs auf dem gesamten Kontinent will Google Ausfälle reduzieren, die häufig auftreten, wenn Unterwasserverbindungen beschädigt werden, und gleichzeitig die hohen Kosten für Internetdienste für Verbraucher und Unternehmen senken.

Eine bessere Erschwinglichkeit ist ein wichtiges Ziel, da Konnektivität in Afrika im Vergleich zu anderen Regionen nach wie vor deutlich teurer ist.

Die Seekabel Equiano und Umoja sollen noch in diesem Jahr anlanden

Die Kabel Equiano und Umoja sollen 2025 in Afrika landen. Die neuen Hubs werden diese Kabel in bestehende Netzwerke integrieren und dazu beitragen, die Kapazitäten großer Telekommunikationsunternehmen wie MTN Group Ltd. und Vodacom Group Ltd. zu erweitern.

Das Projekt soll innerhalb von drei Jahren abgeschlossen sein. Sobald die Hubs in Betrieb sind, sollten sie es für lokale Anbieter billiger machen, Millionen von Kunden in mehreren Regionen mit Breitband zu versorgen.

Afrika hat die am schnellsten wachsende und jüngste Bevölkerung der Welt, mit einer steigenden Nachfrage nach Zugang zu Online-Diensten und neuen Technologien.

Es wird auch erwartet, dass die Unterseekabel die Datengeschwindigkeit erhöhen und die Zuverlässigkeit von Unternehmens- und Regierungsnetzwerken verbessern, ein kritischer Faktor für Sektoren wie Finanzen, Gesundheit und Bildung.

Wettbewerb in Afrikas wachsendem KI- und Datenmarkt

Die Investitionen von Google sind Teil eines breiteren Wettlaufs unter globalen Technologieunternehmen um die Eroberung der afrikanischen Digital- und KI-Märkte.

Microsoft hat 1 Milliarde US-Dollar für ein geothermisch betriebenes Rechenzentrum in Kenia und 300 Millionen US-Dollar für den Ausbau der KI in Südafrika bereitgestellt.

Okosi betonte, dass Afrika ein großes Potenzial für künstliche Intelligenz birgt, da Konnektivität und Infrastruktur zu wichtigen Voraussetzungen werden.

Mit der rasant wachsenden Nachfrage nach Daten und KI-Tools verschärft sich der Wettbewerb zwischen US-amerikanischen Technologieunternehmen, die sich für die Gestaltung der digitalen Transformation Afrikas positionieren.

Die Strategie von Google spiegelt nicht nur das Bestreben wider, den Internetzugang zu stärken, sondern auch die langfristige Sicherung des Standbeins in einem der am schnellsten wachsenden Technologiemärkte der Welt.