Evening Digest: Trump setzt Frist für Hamas, Kanadas Verlangsamung, BTC erholt sich
- Trump fordert die Hamas auf, bis Sonntagabend auf den Waffenstillstandsplan in Gaza zu reagieren.
- SEBI stellt klar, dass sie Family Offices nicht regulieren und sich auf Transparenz konzentrieren wird.
- Hier ist ein Blick auf die wichtigsten Entwicklungen am Freitag.
An diesem Freitag sorgen globale und inländische Schlagzeilen für eine volatile Mischung. Trump setzt eine harte Frist für einen Waffenstillstand in Gaza, während SEBI klarstellt, dass sie Family Offices nicht regulieren wird.
Kanadas Wirtschaft zeigt Anzeichen einer Verlangsamung, und Bitcoin erholt sich inmitten des Shutdowns der US-Regierung über 120.000 $. Von Geopolitik bis hin zu Märkten, hier erfahren Sie, was Sie wissen müssen.
Ein Blick auf die wichtigsten Entwicklungen am Freitag.
Trump setzt harte Frist für Waffenstillstand der Hamas
US-Präsident Donald Trump hat der Hamas eine harte Frist gesetzt: Sonntag um 18 Uhr Zeit in Washington, um Ja zu seinem 20-Punkte-Waffenstillstandsplan für Gaza zu sagen.
Und er nimmt kein Blatt vor den Mund, als er davor warnte, dass "die Hölle, wie sie noch nie jemand zuvor gesehen hat", losbrechen könnte, wenn sie sich weigern.
Der Plan, den Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu unterstützt, sieht eine Reihe großer Schritte vor: einen sofortigen Waffenstillstand, die Freilassung israelischer Geiseln, einen schrittweisen Rückzug der israelischen Truppen, den Verzicht der Hamas auf ihre Waffen und eine Übergangsregierung, die von einem internationalen Gremium unter der Führung Trumps geleitet wird.
Die Hamas schaut sich die Sache anscheinend an, hat aber noch nicht Ja oder Nein gesagt. Trump forderte die Palästinenser in Gaza auch auf, sich um sicherere Gebiete zu bemühen, nur für den Fall, dass das Abkommen scheitert.
Diese Frist kommt nach fast zwei Jahren brutaler Kämpfe, bei denen mehr als 66.000 Palästinenser getötet wurden. Trump stellt dies auf die eine oder andere Weise als "letzte Chance" für den Frieden im Nahen Osten dar.
SEBI schließt Regulierung von Family Offices aus
Die indische Marktaufsichtsbehörde SEBI hat klargestellt: Sie plant nicht, Family Offices zu regulieren, entgegen den jüngsten Medienberichten.
Mehrere Quellen bestätigten, dass SEBI nicht die Absicht hat, diese privaten Investment-Setups, die das Vermögen ultrareicher Familien verwalten, unter formelle Aufsicht zu stellen.
Es gab Gespräche über die Verbesserung der Transparenz, wie z. B. die Aufforderung an Family Offices, ihre Vermögenswerte, Unternehmen und Investitionen offenzulegen.
Aber im Moment ist noch nichts abgeschlossen, und es ist kein regulatorischer Rahmen in Arbeit.
SEBI sagt, das Ziel bestehe lediglich darin, die Märkte transparenter zu machen und die Risiken großer familiengeführter Anlagevehikel zu managen, und nicht, umfassende Vorschriften aufzuerlegen.
Kanadas Wirtschaft steht vor einer breiten Verlangsamung
Kanadas Dienstleistungssektor erlitt im September einen Rückschlag und schrumpfte stärker als erwartet.
Der Business Activity Index fiel von 48,6 im August auf 46,3, den niedrigsten Stand seit Juni, und markierte den zehnten Monat in Folge mit einem Rückgang des Sektors.
Auch die Arbeitsplätze waren nicht sicher: Der Beschäftigungsindex fiel auf 48,9, was zeigt, dass die Entlassungen zurückgekehrt sind.
Unterdessen rutschte die Zahl der ausstehenden Arbeiten auf den niedrigsten Stand seit Juni 2020, was darauf hindeutet, dass die Unternehmen mehr Kapazitäten haben, als sie füllen können.
Und das gilt nicht nur für den Dienstleistungssektor: Auch das verarbeitende Gewerbe schrumpft, was ein Bild einer allgemeinen wirtschaftlichen Schwäche zeichnet. Die globalen Handelsspannungen, einschließlich eines von den USA geführten Handelskriegs, belasten auch die kanadischen Exporte.
Trotz der Herausforderungen gibt es einen Silberstreif am Horizont: Die Unternehmen blicken etwas optimistischer auf das kommende Jahr, da der zukunftsgerichtete Aktivitätsindex ein 11-Monats-Hoch erreicht hat.
Die Bank of Canada hat die Zinssätze bereits auf 2,50 % gesenkt, um der Wirtschaft in dieser langsamen Phase einen Schub zu geben.
Shutdown der US-Regierung löst Bitcoin-Rallye aus
Bitcoin ist auf über 120.000 US-Dollar gestiegen und hat damit den höchsten Stand seit über zwei Monaten erreicht, und der Shutdown der US-Regierung spielt eine große Rolle.
Da wichtige Wirtschaftsdaten, wie der Bericht über die Beschäftigtenzahlen außerhalb der Landwirtschaft, auf Eis gelegt wurden, wird erwartet, dass die US-Notenbank etwas "im Dunkeln" tappen wird, was Zinssenkungen wahrscheinlicher machen könnte.
Es ist nicht nur Bitcoin, der Gewinne verzeichnet; andere wichtige Kryptowährungen wie Ether, XRP und Solana stiegen zwischen 4 % und 7 %. Händler bereiten sich auf eine höhere Volatilität vor, sehen Optionen als günstig an und bereiten sich auf große Preisschwankungen vor.
Diese Rallye, die durch den Shutdown der Regierung ausgelöst wurde, zeigt, dass sich die Anleger inmitten der wirtschaftlichen Unsicherheit auf Bitcoin als Absicherung stützen, und es könnte ein Schlüsselmoment sein, der die Bühne für den nächsten großen Krypto-Anstieg bereitet.
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