Serve Robotics-Aktie erholt sich nach DoorDash-Deal: Sollte die Bewertung Anleger abschrecken?

Serve Robotics-Aktie erholt sich nach DoorDash-Deal: Sollte die Bewertung Anleger abschrecken?
Wajeeh Khan
09. Okt. 2025, 18:01 PM
  • Die Aktie von Serve Robotics steigt, da sich das Unternehmen mit DoorDash zusammenschließt.
  • Darum ist der DoorDash-Deal für den Aktienkurs der SERV im Jahr 2025 von Bedeutung.
  • Hier ist der Grund, warum die Bewertung Anleger nicht davon abhalten sollte, Serve Robotics-Aktien zu besitzen.

Serve Robotics Inc (NASDAQ: SERV) stieg heute Morgen um fast 30%, nachdem es eine mehrjährige strategische Partnerschaft mit DoorDash Inc (NASDAQ: DASH) mit Hauptsitz in San Francisco angekündigt hatte.

Im Rahmen der Vereinbarung beginnen autonome Gehwegroboter der SERV mit der Auslieferung von Bestellungen, die über die DoorDash-App aufgegeben werden – zuerst in Los Angeles und im Laufe der Zeit landesweit.

Die Aktie von Serve Robotics war in den letzten sechs Monaten eine lukrative Investition.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels ist er um rund 250% gegenüber seinem bisherigen Jahrestief in der ersten Aprilwoche gestiegen.

Warum der DoorDash-Deal für die SERV-Aktie sehr positiv ist

Die Anleger jubeln der SERV-Aktie nach dem DoorDash-Deal vor allem deshalb zu, weil er eine bedeutende Expansion über die bestehende Präsenz von Uber Eats hinaus darstellt.

Durch die Zusammenarbeit mit dem Online-Essensbestell- und -lieferunternehmen kann Serve Robotics Inc. ein größeres Liefervolumen ohne zusätzlichen Kapitalaufwand erzielen.

Die Märkte sind davon überzeugt, dass diese Partnerschaft dem an der Nasdaq notierten Unternehmen helfen wird, sein Umsatzwachstum zu beschleunigen und seine Rolle in der Zukunft der Logistik auf der letzten Meile zu stärken.

Die DoorDash-Transaktion bedeutet im Wesentlichen den Zugang zu einem massiven Kundenstamm und einem stetigen Strom von Liefernachfrage für SERV.

Es verleiht den Gehwegrobotern des Unternehmens, die bereits eine nachgewiesene Erfolgsbilanz vorweisen können (über 100.000 Lieferungen von mehr als 2.500 Restaurants).

Kurz gesagt, der angekündigte Deal könnte den Kundenstamm und das Liefervolumen verdoppeln, was die Aktien von Serve Robotics zu einem Eckpfeiler der autonomen Lieferung macht.

Ist die Bewertung ein Problem für die Serve Robotics-Aktie?

Mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis (KGV) von mehr als 450 sind die Aktien der SERV auf dem aktuellen Niveau alles andere als günstig zu halten.

Langfristig orientierte Anleger können jedoch zwingende Gründe finden, über die Bewertung hinauszublicken.

Das Unternehmen mit Sitz in Redwood City hat zum Beispiel ein Capital-Light-Modell.

Das Unternehmen nutzt Team-ups, anstatt eine eigene Bereitstellungsplattform aufzubauen, was ein skalierbares Wachstum ermöglicht.

Die kommerziellen Vereinbarungen von Serve Robotics mit Uber Eats, Little Caesars und jetzt DoorDash bieten diversifizierte Einnahmequellen und operative Hebelwirkung.

Noch wichtiger ist, dass sich diese strategischen Transaktionen bereits in den Finanzen des Unternehmens niederschlagen.

Im letzten Berichtsquartal stieg das Liefervolumen von SERV gegenüber dem Vorquartal um 80%, und der DoorDash-Deal könnte diesen Trend weiter beschleunigen.

Alles in allem positioniert sich Serve mit Plänen, bis zum Jahresende 2.000 Roboter einzusetzen, und starkem Rückenwind durch die Nachfrage als führendes Unternehmen in der autonomen Logistik.

Für langfristig orientierte Anleger, die auf die Zukunft der Automatisierung setzen, könnte die Aktie der SERV die Prämie wert sein.

Wie die Wall Street empfiehlt, Serve Robotics zu spielen

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Aktien von Serve Robotics sicherlich nichts für schwache Nerven sind. Ihre Bewertung spiegelt hohe Erwartungen wider, so dass das Ausführungsrisiko groß ist.

Aber der DoorDash-Deal erhöht die Glaubwürdigkeit erheblich und erschließt Wachstumspotenziale.

Da die Automatisierung die Zustellung auf der letzten Meile neu gestaltet, könnte sich die Fähigkeit der SERV, durch Partnerschaften – und nicht durch kapitalintensive Fertigung – zu skalieren, als dauerhafter Vorteil erweisen.

Auch die Wall-Street-Unternehmen stufen die SERV-Aktie derzeit mit "Kaufen" ein, wobei die Kursziele bis auf 23 $ steigen, was auf ein weiteres Aufwärtspotenzial von 45% hindeutet.

Die Aktie mag also heute teuer sein, aber ihre strategische Entwicklung befindet sich erst in den Kinderschuhen.