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Asiatische Märkte eröffnen: Kospi erreicht Rekordhoch; Nikkei fällt um 1,34%

Asiatische Märkte eröffnen: Kospi erreicht Rekordhoch; Nikkei fällt um 1,34%
Deepali Singh
14. Okt. 2025, 05:51 AM
  • Der südkoreanische Kospi-Index ist auf ein neues Allzeithoch von 3.646,67 gestiegen.
  • Die Rallye wird durch starke Gewinne von Samsung und einen Anstieg bei LG Energy angetrieben.
  • Der japanische Nikkei 225 ist abgestürzt, nachdem er bei SoftBank um 5 Prozent eingebrochen ist.

Eine starke und dramatische Divergenz hat die asiatischen Märkte gespalten, da eine rekordverdächtige, technologiegetriebene Rallye in Südkorea in starkem und dramatischem Kontrast zu einem starken Rückzug in Japan steht, eine Bewegung, die durch eine geopolitische Schockwelle ausgelöst wurde, die sich durch den globalen Chipsektor ausgebreitet hat.

Diese Geschichte von zwei Märkten, von denen der eine zu neuen Höhen aufsteigt und der andere stolpert, entfaltet sich vor dem Hintergrund einer zaghaften Erleichterung, während sich die Wall Street von einem brutalen, durch den Handelskrieg verursachten Ausverkauf erholt.

Ein rekordverdächtiger Tag in Seoul

Der unbestrittene Star der Sitzung ist Südkorea, wo der Leitindex Kospi um 1,01 Prozent zugelegt hat und ein Allzeithoch von 3.646,67 erreicht hat.

Die Rallye ist ein eindrucksvoller Beweis für die Überzeugung des Marktes von den Technologie- und Industrietitanen des Landes.

Die Aktien von LG Energy Solution stiegen um über 7 Prozent, nachdem der Batteriehersteller für das dritte Quartal einen Anstieg des Betriebsgewinns um 34 Prozent prognostiziert hatte, ein Boom, der durch die starke Nachfrage nach Elektrofahrzeugen in den USA angetrieben wurde.

Gleichzeitig legte das Schwergewicht Samsung Electronics um 2,47 Prozent zu, nachdem es für das dritte Quartal einen Gewinnanstieg von 32 Prozent prognostiziert hatte und damit die Schätzungen der Analysten deutlich übertraf.

Eine geopolitische Schockwelle trifft den Chipsektor

Während in Seoul gefeiert wird, spielt sich in Tokio und Shanghai eine ganz andere Geschichte ab. Der japanische Nikkei 225 ist um 1,34 Prozent gefallen, ein Absturz, der von einem Einbruch des Tech-Investment-Riesen SoftBank um mehr als 5 Prozent angeführt wurde.

Der Ausverkauf wurde durch einen Bericht in The Information ausgelöst, wonach seine wichtigste Tochtergesellschaft, der britische Chipdesigner Arm, mit OpenAI an seiner großen neuen Partnerschaft mit Broadcom arbeitete, eine Entwicklung, die einen Schauer der Unsicherheit durch den Markt geschickt hat.

Hinzu kam ein noch dramatischerer geopolitischer Schritt. Die Aktien des in Shanghai börsennotierten Chipherstellers Wingtech stürzten um 10 Prozent ab und erreichten zum zweiten Mal in Folge ihr Tageslimit, nachdem die niederländische Regierung bekannt gegeben hatte, dass sie die Kontrolle über ihre in den Niederlanden ansässige Tochtergesellschaft Nexperia übernommen hatte.

Der Schritt ist eine deutliche Eskalation im globalen Technologiekrieg und ein klares Zeichen dafür, dass westliche Regierungen bereit sind, außergewöhnliche Maßnahmen zu ergreifen, um ihre technologischen Lieferketten zu sichern.

Vorsichtiges Innehalten in der Dalal Street

Dieses komplexe und widersprüchliche globale Bild führt zu einer vorsichtigen und gedämpften Stimmung in der Dalal Street.

Nachdem die indische Aktienmarkt-Benchmark-Indizes Sensex und Nifty die vorangegangene Sitzung im Minus beendet haben, stehen sie am Dienstag vor einer flachen Eröffnung.

Die Trends auf dem Gift Nifty deuteten auf einen flachen Start hin und handelten um die Marke von 25.319, ein Zeichen dafür, dass die Anleger eine abwartende Haltung einnehmen.

Am Montag war der Sensex um 0,21 Prozent gefallen und der Nifty um 0,23 Prozent, was einen vorsichtigen Ton für den Beginn der neuen Sitzung angibt.

Dieses regionale Drama findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem auf dem breiteren Weltmarkt ein fragiles Gefühl der Ruhe zurückkehrt, nachdem Präsident Donald Trump am Wochenende seine harte Haltung gegenüber China aufgeweicht zu haben scheint.

Nach einem Wochenende eskalierender Drohungen postete der Präsident auf Truth Social: "Mach dir keine Sorgen um China, es wird alles gut!", ein Kommentar, der ausreichte, um einen kräftigen Aufschwung an der Wall Street auszulösen.