Abend-Digest: Cloudflare-Ausfall, Anthropics 30-Milliarden-Dollar-Azure-Deal, Verkauf von Trump-Saudi-Jets

Abend-Digest: Cloudflare-Ausfall, Anthropics 30-Milliarden-Dollar-Azure-Deal, Verkauf von Trump-Saudi-Jets
Devesh Kumar
18. Nov. 2025, 20:36 PM
  • Ein Cloudflare-Ausfall hat große Plattformen weltweit kurzzeitig offline gedrängt.
  • Klarna verzeichnete trotz eines Nettoverlusts ein starkes Umsatzwachstum.
  • Hier ein Überblick über die wichtigsten Entwicklungen am Dienstag.

Große Veränderungen treffen heute die Technologie, Wirtschaft und Geopolitik. Ein weit verbreiteter Cloudflare-Ausfall hat kurzzeitig einige der größten Plattformen der Welt lahmgelegt und die Abhängigkeit des Webs von der Kerninfrastruktur unterstrichen.

Anthropic sicherte sich eine riesige Azure-Partnerschaft, um Claude zu skalieren, während Klarna trotz eines Rücktritts starke Umsatzdynamik meldete.

Und in Washington empfing Präsident Trump den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman und schloss damit ein bedeutendes Verteidigungsabkommen ab.

Ein Blick auf die wichtigsten Entwicklungen am Dienstag.

Ein Cloudflare-Ausfall stört große Plattformen

Cloudflare hatte am Dienstag gegen 11:20 UTC einen großen Stromausfall, der etwas mehr als zwei Stunden andauerte.

Da Cloudflare ein so großer Teil der Internetfunktionsweise ist, Seiten schnell laden und geschützt bleiben, verursachte die Ausfallzeit überall im Web Probleme.

Riesige Plattformen wie X (früher Twitter), ChatGPT, Spotify und League of Legends wurden hart getroffen. Die Leute hatten allerlei interne Serverfehler und konnten in vielen Fällen überhaupt nicht auf die Dienste zugreifen.

Cloudflare erkannte das Problem später an, und gegen 14:30 UTC war alles wieder vollständig online.

Das war eine ziemlich große Erinnerung daran, wie viel vom Internet still und leise von Infrastruktur wie Cloudflare abhängt, um alles reibungslos am Laufen zu halten.

Anthropic schließt einen riesigen Azure-Deal ab

Anthropic hat gerade einen großen Schritt gemacht, indem es 30 Milliarden Dollar an Microsoft Azure im Rahmen einer großen Partnerschaft zur Skalierung des Claude-KI-Modells zugesagt hat.

Um dies zu erreichen, kauft Anthropic bis zu eine volle Gigawatt-Rechenleistung auf Azure, angetrieben von NVIDIAs neuen Grace Blackwell- und Vera-Rubin-Systemen, die speziell für schwere KI-Workloads entwickelt wurden.

Was das besonders interessant macht, ist, dass Claude dadurch in eine einzigartige Position gebracht wird: Es wird zum einzigen KI-Modell auf Grenzebene, das auf allen drei großen Cloud-Plattformen verfügbar ist.

Außerdem investieren Microsoft und NVIDIA groß, bis zu 5 Milliarden und 10 Milliarden Dollar in Anthropic.

Die Partnerschaft geht auch über die Rechenleistung hinaus. Claude wird in Microsofts Copilot-Produkte integriert, was Unternehmenskunden einen deutlichen Schub bei KI-gestützten Funktionen und der Leistung verschaffen sollte.

Insgesamt ist es ein ziemlich bedeutender Schritt für beide Unternehmen, da sie tiefer in die nächste KI-Welle vordringen.

Trump besiegelt wichtigen saudischen Deal

Präsident Donald Trump begrüßte den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman im Weißen Haus mit einer beeindruckenden Show, einschließlich eines militärischen Überflugs zu diesem Anlass.

Während des Besuchs bestätigte Trump, dass die USA 48 F-35-Kampfjets an Saudi-Arabien verkaufen werden – ein großer Deal, den das Königreich gefordert hatte.

Ein Großteil des Treffens drehte sich um Geschäfts- und Sicherheitsabkommen, wobei Saudi-Arabien große Investitionen in die USA versprach. Trump klang optimistisch bezüglich der Stärkung der Beziehungen und betonte, wie wichtig diese Verteidigungs- und Handelsabkommen für beide Länder sind.

Klarna verzeichnet ein starkes Wachstum im dritten Quartal

Klarna zeigte im dritten Quartal 2025 ein starkes Ergebnis, mit einem Umsatz, der im Jahresvergleich um 26 % auf 903 Millionen US-Dollar stieg – deutlich über den Erwartungen der Analysten.

Ein großer Teil dieses Schwungs kam aus den USA, wo das Bruttovolumen der Waren um 43 % anstieg.

Weltweit erreichte GMV 32,7 Milliarden US-Dollar, was vor allem auf die wachsende Nutzung der Klarna Card und der Fair Financing-Produkte des Unternehmens zurückzuführen ist.

Trotz des Umsatzübertreffens meldete Klarna einen Nettoverlust von 95 Millionen Dollar. Das ist eine Kehrtwende gegenüber dem Gewinn von 12 Millionen Dollar, die sie ein Jahr zuvor erzielt hatten, hauptsächlich weil sie mehr Geld für längerfristige Kredite zurücklegen mussten.

Dennoch klingt das Unternehmen zuversichtlich, was die Zukunft angeht: Sie erwarten, dass der Umsatz im vierten Quartal eine Milliarde Dollar übersteigt, angetrieben durch neue Produkte und mehr Händler, die an Bord kommen.