Italien erweitert die Wettbewerbsermittlung auf die Integration von Meta AI und WhatsApp

Italien erweitert die Wettbewerbsermittlung auf die Integration von Meta AI und WhatsApp
Diya Poddar
26. Nov. 2025, 10:08 AM
  • AGCM überprüft die neuen Bedingungen der WhatsApp Business Solution, die am 15. Oktober eingeführt wurden.
  • Der Regulator bewertet, ob Metas KI-Funktionen den Marktzugang oder die Entwicklung einschränken.
  • Die Untersuchung begann im Juli wegen Bedenken im Zusammenhang mit EU-Wettbewerbsregeln.

Die italienische Kartellbehörde hat ihre Untersuchung von Meta Platforms ausgeweitet, nachdem sie neue Bedenken im Zusammenhang mit den künstlichen Intelligenz-Tools des Unternehmens auf WhatsApp identifiziert hat.

Der jüngste Schritt verschiebt den Fall über den ursprünglich Anfang dieses Jahres festgelegten Umfang hinaus und konzentriert sich darauf, wie Metas aktualisierte Begriffe der WhatsApp Business Solution und die erweiterten KI-Funktionen den Wettbewerb im schnell wachsenden Chatbot-Sektor beeinflussen könnten.

Die Behörde, bekannt als AGCM, bestätigte, dass sie prüft, ob diese neuen Elemente, die am 15. Oktober eingeführt wurden, die Marktbedingungen für KI-Dienste verändern könnten.

Sie erwägt außerdem Zwischenmaßnahmen, die während der laufenden Untersuchung ergriffen werden könnten.

Der erweiterte Anwendungsbereich spiegelt die Ansicht des Regulators wider, dass Änderungen an WhatsApp den Zugang, die Entwicklung und das Verhalten des breiteren KI-Chatbot-Marktes beeinflussen könnten.

AGCM stellte fest, dass die rasche Ausbreitung von KI-Tools in Mainstream-Apps den Bedarf an genauerer Kontrolle erhöht, insbesondere da diese Systeme zu einem häufigen Einstiegspunkt für Unternehmen und Verbraucher werden, die automatisierte Dienste nutzen.

Fokus auf KI-Tools innerhalb von WhatsApp

Ein zentraler Teil der Untersuchung konzentriert sich auf die Integration neuer Meta-KI-Interaktionstools oder -Funktionen in WhatsApp.

AGCM untersucht, ob diese Tools die Produktion einschränken oder einschränken könnten, wie Konkurrenten konkurrierende Technologien entwickeln.

Die Regulierungsbehörde analysiert, wie Metas KI-Assistent in WhatsApp integriert wurde und wie diese Integration Entwickler oder Unternehmen beeinflussen könnte, die auf Messaging-Plattformen für den Kundenservice angewiesen sind.

Es möchte verstehen, ob die neuen Funktionen Barrieren für diejenigen schaffen, die KI-Dienste anbieten, oder ob die Möglichkeit alternativer Lösungen für die Nutzer eingeschränkt werden.

Die Behörde untersucht außerdem das technische Design hinter der Integration, um zu bewerten, ob sie beeinflussen könnte, wie sich zukünftige KI-Tools auf großen Messaging-Plattformen entwickeln.

Bedenken bezüglich der Lösungsbedingungen für WhatsApp Business

AGCM überprüft außerdem die neuen Bedingungen der WhatsApp Business Solution, die am 15. Oktober eingeführt wurden.

Die Begriffe sind Teil des Kernprodukts von Unternehmen, die Kundensupport, Marketing oder automatisierte Nachrichten über WhatsApp betreiben.

Die Aufsichtsbehörde bewertet, ob diese aktualisierten Bedingungen den Marktzugang beeinflussen könnten, indem sie beeinflusst, wie Unternehmen KI-gestützte Tools übernehmen oder mit ihnen interagieren.

Die Regulierungsbehörde erklärte, dass diese Änderungen die technische Entwicklung einschränken oder Wettbewerbsungleichgewichte schaffen könnten, die Metas eigene Dienste gegenüber anderen Chatbot-Anbietern begünstigen.

Es wird auch darüber nachgedacht, wie diese Begriffe die langfristige Geschäftsakzeptanz beeinflussen könnten, da viele Unternehmen für die Kundenkommunikation auf WhatsApp angewiesen sind und möglicherweise nur begrenzte Alternativen haben.

Hintergrund der Juli-Untersuchung

Die italienische Aufsichtsbehörde eröffnete die Untersuchung erstmals im Juli.

Zu diesem Zeitpunkt erklärte AGCM, dass Meta möglicherweise gegen die Wettbewerbsregeln der Europäischen Union verstoßen habe, indem es seinen Meta-KI-Assistenten ohne Einholung der Zustimmung des Nutzers in WhatsApp integriert habe.

Mit dem nun erweiterten Anwendungsbereich erstreckt sich der Fall auf einen größeren Teil des KI-Ökosystems der Plattform.

Die Regulierungsbehörde hat keinen Zeitplan für die nächsten Schritte bekannt gegeben, wies jedoch darauf hin, dass Zwischenmaßnahmen weiterhin möglich bleiben, während sie die kombinierten Auswirkungen der neuen Bedingungen und der breiteren KI-Integration bewertet.