Invezz

Der Besitz von Kryptowährungen im Vereinigten Königreich sinkt im Jahr 2025, da sich Investoren auf Bitcoin und Ether konzentrieren

Der Besitz von Kryptowährungen im Vereinigten Königreich sinkt im Jahr 2025, da sich Investoren auf Bitcoin und Ether konzentrieren
Diya Poddar
17. Dez. 2025, 14:17 PM
  • Der britische Kryptobesitz ging 2025 zurück, aber die Beteiligung bleibt doppelt so hoch wie 2021.
  • Verbleibende britische Krypto-Nutzer investieren mehr Kapital pro Portfolio.
  • Die FCA veröffentlichte die Daten zusammen mit neuen Konsultationen zu Krypto Börsen, Staking, Kreditvergabe und DeFi.

Der Besitz von Kryptowährungen unter Erwachsenen im Vereinigten Königreich ging 2025 zurück, aber neue Daten deuten darauf hin, dass sich der Markt zunehmend auf Bitcoin und Ether konzentriert, anstatt ganz zu verschwinden.

Umfrageergebnisse der Financial Conduct Authority zeigen, dass heute weniger Menschen digitale Vermögenswerte besitzen, obwohl diejenigen, die weiterhin investiert sind, größere Summen investieren und sich auf die etabliertesten Kryptowährungen konzentrieren.

Die Ergebnisse zeigen eine Veränderung in der Nutzung und Wahrnehmung von Kryptowährungen in Großbritannien, wobei die lockere Teilnahme einer bewussteren, höherwertigen Exponierung weicht.

Die Daten wurden zusammen mit neuen regulatorischen Konsultationen veröffentlicht, wodurch das Verhalten der Anleger und die Entwicklung von Politiken parallel verlaufen.

Die FCA stellte fest, dass 2025 8 % der britischen Erwachsenen Kryptowährungen besaßen, gegenüber 12 % im Vorjahr.

Trotz des Rückgangs bleiben die Eigentumszahlen deutlich über den früheren Benchmarks und haben sich gegenüber den 4 % im Jahr 2021 verdoppelt.

Die Zahlen basieren auf einer YouGov-Umfrage unter 2.353 Erwachsenen, die zwischen dem 5. August und dem 2. September durchgeführt wurde, und bieten eine der umfassendsten Momentaufnahmen der Retail-Krypto-Teilnahme im Vereinigten Königreich.

Deutliche demografische Unterschiede prägen weiterhin den Markt. Männer gaben häufiger an, Krypto zu besitzen, mit einer Eigentumsquote von 11 % im Vergleich zu Frauen.

Auch das Alter war ein entscheidender Faktor, wobei Menschen im Alter von 18 bis 34 Jahren die aktivste Gruppe waren.

Innerhalb dieser Kohorte gaben 15 % an, digitale Vermögenswerte zu besitzen, was die Konzentration der Kryptonutzung unter jüngeren Erwachsenen verstärkt.

Größere Bestände, weniger Teilnehmer

Obwohl die Gesamtbeteiligung zurückging, hob die Umfrage eine bemerkenswerte Veränderung der Portfoliogrößen unter den bestehenden Inhabern hervor.

Kleinere Beteiligungen scheinen seltener zu sein und werden durch größere Allokationen unter einer engeren Investorengruppe ersetzt.

Laut den FCA-Daten gaben 21 % der Befragten Krypto-Bestände im Wert zwischen £1.001 und £5.000 an. Weitere 11 % gaben an, ihre Portfolios seien zwischen 5.001 und 10.000 Pfund wert.

Der Regulator stellte fest, dass Personen, die in fortgeschritteneren Bereichen wie Krypto-Krediten und -krediten tätig sind, tendenziell ein höheres Verständnis und eine höhere Risikobereitschaft zeigen.

Diese Nutzer wurden als bedenklicher gegenüber regulatorischen Warnungen beschrieben als der durchschnittliche Krypto-Inhaber, was auf eine wachsende Kluft zwischen gelegentlichen Teilnehmern und erfahreneren Marktteilnehmern hindeutet.

Bitcoin und Ether dominieren die Portfolios

Die Zusammensetzung der britischen Krypto-Portfolios bleibt stark zugunsten der größten und etabliertesten Vermögenswerte verzerrt.

Unter den Befragten, die den Besitz bestätigten, gaben etwa 57 % an, Bitcoin zu besitzen, während 43 % angaben, Ether zu besitzen. Im Gegensatz dazu war der Besitz alternativer Kryptowährungen deutlich geringer.

Dieses Muster deutet darauf hin, dass Anleger, die weiterhin am Markt teilnehmen, Vermögenswerte mit höherer Liquidität, längeren Erfolgsbilanzen und breiterer Marktbekanntheit priorisieren.

Anstatt das Kapital auf eine breite Palette von Token zu verteilen, scheinen Portfolios zunehmend auf Bitcoin und Ether als Kernbestände ausgerichtet zu sein.

Die Regulierung folgt dem Verhalten

Die FCA veröffentlichte die Umfrageergebnisse am selben Tag, an dem sie drei Konsultationen startete, die Krypto Börsen, Staking, Kreditvergabe und dezentralisierte Finanzen abdeckten.

Diese Konsultationen sind Teil der umfassenderen Bemühungen der britischen Regierung, einen umfassenden regulatorischen Rahmen für den Kryptosektor zu schaffen.

Der Regulator hat Branchenakteure und andere Interessengruppen um Rückmeldungen gebeten, deren Antworten bis Februar eingereicht werden müssen.

Der Zeitpunkt deutet darauf hin, dass die regulatorische Entwicklung sich beschleunigt, da der Markt immer konzentrierter und potenziell ausgefeilter wird, was sich wandelnde Muster der Kryptonutzung in ganz Großbritannien widerspiegelt.