Bitcoin steigt, nachdem Trump versprochen hat, die US-Krypto-Hauptstadt der Welt zu behalten

Bitcoin steigt, nachdem Trump versprochen hat, die US-Krypto-Hauptstadt der Welt zu behalten
Devesh Kumar
21. Jan. 2026, 21:57 PM
  • Bitcoin legte um 1,7 % zu, da Trump signalisierte, dass die Krypto-Gesetzgebung zur Marktstruktur "sehr bald" unterzeichnet werden könnte.
  • Auch die US-Aktien stiegen, wobei der SandP 500 während der politikbedingten Risikobewegung um 0,5 % zulegte.
  • Makroökonomische Vorsicht blieb bestehen, als Japans 10-Jahres-Renditen 2,29 % erreichten, was die globale Volatilität befürchtete.

Bitcoin stieg am Mittwoch zusammen mit den US-Aktien, nachdem Präsident Donald Trump während einer Rede des Weltwirtschaftsforums in Davos sagte, er hoffe, eine Marktstrukturgesetzgebung für digitale Vermögenswerte "sehr bald" unterzeichnen zu können.

Die Äußerungen halfen, die Stimmung über Risikovermögen zu heben. Daten von TradingView zeigten tägliche Bitcoin-Gewinne von etwa 1,7 % zum Zeitpunkt der Adresse, während der SandP 500 um 0,5 % zulegte.

Trump signalisiert kurzfristige Krypto-Gesetzgebung

In Davos sagte Trump, er arbeite daran, "sicherzustellen, dass Amerika die Krypto-Hauptstadt der Welt bleibt", und fügte hinzu, dass er den "wegweisenden Genius Act" unterzeichnet habe.

"Jetzt arbeitet der Kongress sehr intensiv an Gesetzen zur Struktur des Kryptomarktes – Bitcoin, alle –, die ich hoffentlich sehr bald unterzeichnen werde, um neue Wege für Amerikaner zu erschließen, um finanzielle Freiheit zu erlangen", sagte er laut der Übertragung der Rede des Weltwirtschaftsforums.

Trump sagte den Teilnehmern außerdem, er werde keine Gewalt anwenden, um Grönland zu übernehmen, und sagte voraus, dass "der Aktienmarkt sich verdoppeln wird."

Er sagte, der Dow Jones Industrial Average werde "50.000 erreichen" und die Bewegung werde "in relativ kurzer Zeit" erfolgen.

Marktreaktion und Preiskontext

Bitcoin versuchte, einen Entlastungsaufschwung rund um die Wall-Street-Öffnung zu verlängern, während Händler die politischen Kommentare abwogen.

Anfang Januar berichtete Cointelegraph von einer Kursentwicklung, die Bitcoin wieder nahe seinem Ausgangsniveau von 2026 zurückbrachte, eine Lücke im Bitcoin-Futuresmarkt der CME Group schloss und Lücken über dem Preis hinterließ.

Einige Marktteilnehmer wiesen auf sichtbares Kaufinteresse hin.

Trader CW sagte: "$BTC hat eine solide Kaufmauer" und beschrieb die Unterstützungslinie als stark.

Japanische Anleihen sorgen für einen makroökonomischen Gegenwind

Andernorts blieb der Stress auf dem japanischen Staatsanleihemarkt ein globales Gesprächsthema.

QCP Capital stellte fest, dass nach Jahrzehnten nahezu null Zinsen die japanischen 10-Jahres-Renditen auf etwa 2,29 % gestiegen sind – der höchste Wert seit 1999.

Das Unternehmen hob strukturelle Spannungen hervor, darunter Staatsverschuldungen von über etwa 240 % des BIP und Schuldenbedienung, die voraussichtlich etwa ein Viertel der Haushaltsausgaben im Jahr 2026 aufnehmen wird.

Handelsressource Der Kobeissi-Brief sagte, die Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen würde "abbrechen" und warnte, dass sich die Lage verschärfe.

QCP Capital warnte, dass der Überfluss auf globale Anleihen Japan als wichtigen Volatilitätskatalysator positioniert.

Was Händler als Nächstes beobachten

Analysten konzentrieren sich darauf, ob Bitcoin die jüngsten lokalen Tiefs halten und auf der Erholung aufbauen kann.

Daan Crypto Trades sagte, es wäre "gut, einen kleinen Wick unterhalb des Jahreseröffnungs" zu haben, damit das Niveau herausgenommen wird und Händler danach neu bewerten können.

Derzeit scheinen sich der politische Ausblick und der makroökonomische Hintergrund in entgegengesetzte Richtungen zu bewegen.

Anzeichen für Fortschritte bei den US-Regeln für digitale Vermögenswerte brachten kurzfristig einen Aufschwung, während steigende japanische Renditen und die Fragilität des Anleihemarktes das breitere Risikosentiment im Zaum hielten.

Die nächste Phase hängt wahrscheinlich von der Umsetzung in Washington ab und davon, ob der Druck auf die Makroökonomie nachlässt.

Wenn das gesetzliche Momentum anhält und sich die globale Zinsvolatilität stabilisiert, sagen Händler, dass sich der Hintergrund für eine nachhaltigere Erholung verbessern könnte.