Die britische Regulierungsbehörde tritt in die letzte Phase der Konsultation der Krypto-Regeln ein

Die britische Regulierungsbehörde tritt in die letzte Phase der Konsultation der Krypto-Regeln ein
Ananthu C U
26. Jan. 2026, 14:02 PM
  • Die britische Aufsichtsbehörde führt eine abschließende Konsultation zu Krypto-Regeln zu Verhalten, Kreditnutzung und Schutz.
  • Die FCA plant ab 2026 ein neues Lizenzregime, das Kryptounternehmen unter vollständige regulatorische Aufsicht stellt.
  • Dieser Schritt erfolgt, während Großbritannien über Krypto-Spenden an Parteien debattiert und die DeFi-Steuerbehandlung reformiert.

Die britische Finanzaufsichtsbehörde ist in die letzte Phase der Konsultationen zu einem umfassenden Satz vorgeschlagener Krypto-Vorschriften eingetreten, was einen wichtigen Meilenstein in den Bemühungen der Regierung darstellt, digitale Vermögenswerte fest in den regulatorischen Rahmen des Landes zu integrieren.

Die Financial Conduct Authority (FCA) teilte am Freitag mit, dass sie Rückmeldungen zu zehn vorgeschlagenen Regeln für den Kryptosektor einholt und bezeichnet diesen Schritt als den "letzten Schritt" ihres Konsultationsprozesses.

Die Vorschläge sind Teil der umfassenderen Krypto-Roadmap der Regierung und sollen den Sektor enger an die Standards der traditionellen Finanzmärkte angleichen.

"Diese Vorschläge setzen unseren Fortschritt hin zu einem offenen, nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Kryptomarkt fort, dem die Menschen vertrauen können", sagte die FCA.
"Gleichzeitig bestehen weiterhin Risiken, und wir wollen einen Markt, in dem Innovation gedeihen kann, in dem die Menschen die Risiken verstehen. Aber Regulierung kann – und sollte auch nicht versuchen – alle Risiken zu beseitigen. Wir möchten, dass diejenigen, die in Krypto investieren, dieses Risiko verstehen."

Worüber die FCA berät

Die Konsultation behandelt Geschäftsverhaltensstandards, Beschränkungen bei der Nutzung von Krediten zum Kauf digitaler Vermögenswerte, regulatorische Berichtspflichten, den Schutz von Vermögenswerten und wie mit Einzelhandelssicherheiten beim Kredit von Token umgegangen wird.

Die Interessengruppen haben bis zum 12. März Zeit, Feedback zu den Vorschlägen einzureichen.

Die Regulierungsbehörde stellte das Paket erstmals im Dezember vor und signalisierte die Absicht, die Krypto-Aufsicht mit den Ansätzen traditioneller Finanzdienstleistungen in Einklang zu bringen.

Laut FCA sollen diese Vorschläge die Transparenz und das Verständnis der Verbraucher verbessern, ohne zu versuchen, Volatilität oder Risiken zu beseitigen. "Die Regulierung kann – und sollte auch nicht versuchen – alle Risiken zu beseitigen", hieß es.

Lizenzierungsregime für 2026 geplant

Neben der Konsultation legt die FCA die Grundlagen für ein neues Lizenzsystem, das eine strengere Aufsicht über Kryptounternehmen im Vereinigten Königreich einführen würde.

Anfang dieses Monats veröffentlichte die Aufsichtsbehörde einen indikativen Zeitplan für Anbieter von Krypto-Asset-Dienstleistern, um mit der Registrierung unter dem neuen System zu beginnen.

"Wir erwarten, dass die Antragsfrist im September 2026 beginnt", sagte die FCA und wies darauf hin, dass der Zeitplan zu gegebener Zeit bestätigt wird.

Nach Umsetzung würde das Regime verlangen, dass Kryptounternehmen eine FCA-Genehmigung für die Tätigkeit im Vereinigten Königreich einholen müssen, was sie fortlaufenden Compliance- und Aufsichtsanforderungen unterzieht.

Umfassendere politische Debatten laufen parallel zur Regulierung weiter

Die Konsultation der FCA erfolgt, während sich die Debatten über die Kryptopolitik hinaus über das Marktverhalten hinaus ausweiten.

Separat erwägt die britische Regierung, ob sie Kryptowährungsspenden an politische Parteien verbieten soll.

Der Vorschlag wird Berichten zufolge im Rahmen des bevorstehenden Wahlgesetzes geprüft, obwohl die Behörden den Plan noch nicht offiziell bestätigt haben.

Die Diskussion folgt auf die Entscheidung von Reform UK, unter der Führung von Nigel Farage als erste politische Partei im Land Krypto-Spenden anzunehmen.

Parallel dazu ist die Regierung auch näher daran gekommen, die Besteuerung dezentraler Finanzaktivitäten grundlegend zu reformieren.

Beamte haben ein neues Rahmenwerk unterstützt, das Nutzer davor bewahren würde, bei jedem Einlegen von Token in Kreditprotokolle oder Liquiditätspools eine Kapitalertragsteuer auszulösen.