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Europa: Teslas Einbruch verstärkt sich, UK verschärft Streaming-Regeln

Europa: Teslas Einbruch verstärkt sich, UK verschärft Streaming-Regeln
Devesh Kumar
24. Feb. 2026, 18:55 PM

Die Spannungen in der europäischen Wirtschaft nehmen zu, da Unternehmensrückschläge und politische Änderungen aufeinandertreffen.

Der Absatzrückgang von Tesla in Europa dauert nun 13 Monate an, obwohl die Nachfrage nach E‑Fahrzeugen bei den Konkurrenten stabil bleibt.

Großbritannien will Streaming-Plattformen wie traditionelle Rundfunkanstalten regulieren, was eine bedeutende Verschiebung in der Medienaufsicht darstellt.

In Berlin reist Bundeskanzler Friedrich Merz nach China, um wirtschaftliche Stabilität zu suchen, während die BBC nach dem Ausstrahlen einer rassistischen Beleidigung in ihrer verzögerten BAFTA‑Übertragung in die Kritik gerät.

Teslas Probleme in Europa dauern an

Teslas Absatzrückgang in Europa hat gerade einen düsteren neuen Meilenstein erreicht.

Das Unternehmen verzeichnete im Januar in ganz Europa nur 8.075 Neuzulassungen, ein Rückgang von 17 % gegenüber dem Vorjahr, und damit den 13. aufeinanderfolgenden Monat sinkender Verkäufe auf dem Kontinent.

Der Marktanteil fiel auf 0,8 % (vor einem Jahr 1 %). ING‑Ökonom Rico Luman sagte gegenüber CNBC, das deute auf einen „sehr schwachen“ Start ins Jahr 2026 für Elon Musks Aushängeschild bei E‑Autos hin.

Die Probleme reichen tiefer als nur die Konkurrenz.

BYD, Teslas chinesischer Rivale, verzeichnete im gleichen Zeitraum Zuwächse, was zeigt, dass europäische Käufer E‑Autos wählen — nur keine Teslas.

Großbritannien will Streaming-Plattformen wie Rundfunkanstalten regulieren

Großbritannien kündigte an, Streaming‑Dienste, darunter Netflix, Amazon Prime Video und Disney+, unter ähnliche Regeln wie traditionelle Rundfunkanstalten zu stellen und der Regulierungsbehörde Ofcom Befugnisse zur Untersuchung und Durchsetzung bei Verstößen zu geben.

Die Regierung erklärte, die Änderungen sollen Zuschauer vor schädlichen oder beleidigenden Inhalten schützen und sicherstellen, dass Zugänglichkeitsfunktionen wie Untertitel verfügbar sind.

Plattformen mit mehr als 500.000 Nutzern in Großbritannien müssten Standards erfüllen, darunter genaue und unparteiische Nachrichtenberichterstattung.

Minister sagten, das Sehverhalten habe sich verändert: Zwei Drittel der Haushalte abonnieren mindestens einen Streamingdienst und 85 % nutzen monatlich On‑Demand‑Angebote, verglichen mit 67 %, die Live‑TV schauen.

Deutschlands Kurswechsel gegenüber China

Bundeskanzler Friedrich Merz reist diese Woche nach China mit einer deutlichen Botschaft der deutschen Industrie: Europa braucht Marktzugang und verlässliche Lieferketten, da der geopolitische Druck zunimmt.

Merz wird auf seiner ersten China‑Reise als Kanzler mit Spitzenmanagern reisen, darunter Führungskräfte von Volkswagen, BMW und Mercedes‑Benz, da deutsche Firmen mit starker Konkurrenz durch Chinas schnell wachsende E‑Auto‑Hersteller und höheren Kosten durch US‑Zölle konfrontiert sind.

Er soll Präsident Xi Jinping und Premier Li Qiang treffen und voraussichtlich wirtschaftliche Abkommen unterzeichnen; zudem stehen Besuche in einem Mercedes‑Werk für Elektrofahrzeuge und einem Standort von Siemens Energy an.

BBC entschuldigt sich für rassistische Beleidigung

Die BBC entschuldigte sich, nachdem in ihrer verzögerten Übertragung der BAFTA Film Awards ein rassistischer Ausfall zu hören war, und erklärte, es sei ihr nicht gelungen, den Ausbruch eines Gastes mit Tourette‑Syndrom herauszuschneiden.

Der Vorfall ereignete sich, als die Schauspieler Michael B. Jordan und Delroy Lindo auf der Bühne einen Preis überreichten.

Die Zeremonie wurde etwa zwei Stunden nach der Live‑Veranstaltung ausgestrahlt, doch das beleidigende Wort gelangte trotzdem ins Programm und blieb bis Montagmorgen auf BBC iPlayer verfügbar.

BAFTA entschuldigte sich später ebenfalls, während Moderator Alan Cumming das Publikum ansprach und betonte, die Äußerungen seien unwillkürliche Tics gewesen.