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Cramer: Dell-Aktie ein 'KI-Gewinner', Sorgen um Speicherpreise übertrieben

Cramer: Dell-Aktie ein 'KI-Gewinner', Sorgen um Speicherpreise übertrieben
Wajeeh Khan
27. Feb. 2026, 20:34 PM

Der bekannte Investor Jim Cramer sagt, das Q4 macht Dell Technologies (NYSE: DELL) zu einem klaren „Gewinner“ im Markt für künstliche Intelligenz (KI)-Infrastruktur.

Am Freitag meldete das multinational tätige Technologieunternehmen ein herausragendes viertes Quartal und erklärte, dass seine Einnahmen aus KI-Servern sich innerhalb der nächsten zwei Jahre mehr als verdoppeln werden.

Dem Mad Money-Moderator zufolge bestätigt der starke Bericht die Fähigkeit des Unternehmens, trotz Unsicherheiten in der Lieferkette „makellos“ zu agieren – und macht die DELL-Aktie bei etwa dem 12-fachen der erwarteten Gewinne günstig.

KI bleibt ein starker Rückenwind für die DELL-Aktie

Jim Cramer empfiehlt, Dell-Aktien nach den Q4-Zahlen zu kaufen, da das Unternehmen durchweg positive Signale gesendet habe: besser als erwartetes Wachstum, unter Kontrolle stehende Kosten und ein anhaltender Zuwachs des Marktanteils.

Dell Technologies verzeichnete einen beeindruckenden Umsatzanstieg von 39% gegenüber dem Vorjahr auf $33.4 billion – angetrieben von einer unstillbaren Nachfrage nach KI-optimierten Servern.

Mit einem KI-Auftragsbestand, der sich nahezu auf $43 billion verdoppelt hat, zeigte das Unternehmen eine ungewöhnliche Fähigkeit, Marktanteile zu gewinnen und zugleich eine „operative Disziplin“ zu wahren, die vor wenigen Monaten kaum vorausgesagt wurde.

Am Freitag stieg das an der NYSE gelistete Unternehmen über seine wichtigen gleitenden Durchschnitte (50-Tage, 100-Tage, 200-Tage), was unterstreicht, dass die Post-Reporting-Momentum sich langfristig halten könnte.

Sorgen um Speicherpreise sind eher übertrieben

Eine der Hauptsorgen der Dell-Bären, darunter institutionelle Schwergewichte wie Morgan Stanley, war der steigende Preis für Speicherkomponenten.

Monatelang gab es Befürchtungen, dass DRAM- und NAND-Preiserhöhungen Dells Margen auffressen würden. Cramer zeigt sich von diesen Sorgen jedoch wenig beeindruckt – er betont, dass Speicher offenbar die Margen des Unternehmens nicht „dämpft“.

Warum? Vor allem wegen des überlegenen Lieferkettenmanagements und der „sehr guten Beziehungen zu Speicherproduzenten“ wie Samsung, Micron und SK Hynix.

Und Dells Bericht bestätigt diesen Optimismus: Trotz Komponenten-Inflation erzielte die Infrastructure Solutions Group (ISG) eine operative Marge von 14.8% – ein Beleg dafür, dass das Unternehmen Kosten weiterreichen oder seine Größe nutzen kann, um das Ergebnis effektiv abzusichern.

Das ist ein weiterer gewichtiger Grund, DELL-Aktien in die Stärke nach den Ergebnissen hinein zu kaufen.

Wie man DELL-Aktien nach den Q4-Zahlen positionieren kann

Über den Hardware-Verkauf hinaus signalisiert Dell laut dem ehemaligen Hedgefonds-Manager aggressiv seine langfristige Gesundheit durch eine „gigantische“ Strategie zur Kapitalrückführung.

Der auf KI-Server spezialisierte Anbieter hat seine vierteljährliche Bardividende um starke 20% erhöht und diese Woche ein neues Rückkaufprogramm für Aktien in Höhe von $10 billion angekündigt.

Das ist eine direkte Widerlegung von Kritikern, die Dells Liquidität und die Nachhaltigkeit des Wachstums infrage gestellt hatten. Cramer bemerkte, dass die Fähigkeit des Unternehmens, in einem Fiskaljahr $7.5 billion an Aktionäre zurückzugeben, Zeugnis für seinen massiven Cashflow sei.

Indem das Unternehmen Anleger so deutlich belohnt, überstehen DELL-Aktien den KI-Übergang nicht nur – sie gedeihen als ein „Gewinner“, der „Hightech-Innovation“ effektiv mit „traditioneller finanzieller Stärke“ ausbalanciert.