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Nvidia-Aktie fällt erneut um 2 %: Warum Analysten weiterhin auf Kaufen setzen

Nvidia-Aktie fällt erneut um 2 %: Warum Analysten weiterhin auf Kaufen setzen
Devesh Kumar
27. Feb. 2026, 16:20 PM

Nvidia stock (NASDAQ: NVDA) rutscht wieder, obwohl das Unternehmen ein Rekordquartal vorgelegt hat – und genau diese Spannung können Anleger nicht ignorieren: Der Markt wirkt erschöpft, während die Wall Street weiterhin engagiert bleibt.

Die Aktien fielen kürzlich unter ihren 50‑Tage‑Gleitenden Durchschnitt (eine von Tradern häufig beobachtete Marke) von $185.60, so Barchart, obwohl Analysten ihre Buy‑Empfehlungen weitgehend beibehalten haben.​

Ein Ausverkauf, der nicht zum Quartal passt

Nvidia hat gerade sensationelle Zahlen vorgelegt: Der Umsatz im Q4 lag bei etwa $68.1 billion, ein Anstieg von 73% im Jahresvergleich, und das Unternehmen leitete den Umsatz für das nächste Quartal auf etwa $78.0 billion (plus or minus 2%) an.

Das ist kein „Abklingen“, und der Rückgang der Aktie lässt nicht den Schluss zu, dass die Nachfrage fehlt.​

Vielmehr sieht der Ausverkauf nach einer klassischen Konsolidierungsphase nach den Quartalszahlen aus.

Die Nvidia‑Aktie fiel trotz besser als erwarteter Zahlen, was die Bewegung eher als Stimmungsproblem denn als Ergebnisproblem einordnet.​

Warum die Nvidia‑Aktie weiter nachgibt

Erstens waren die Erwartungen bereits extrem hoch.

Wenn ein Unternehmen zum gravitativen Zentrum des Marktes wird, können „großartige“ Ergebnisse dennoch als bloß „wie erwartet“ gewertet werden, und der Trade wird zu Gewinnmitnahmen.​

Zweitens sind Kosten und Margen wieder Teil der Debatte, da Nvidia seine neueste Plattform hochfährt.

Das Q4‑Ergebnis von Nvidia wurde von der Nachfrage nach seiner Blackwell‑GPU‑Architektur getrieben, und das Unternehmen leitete eine non‑GAAP‑Bruttomarge von rund 75% für das kommende Quartal an: stark, aber auch eine Erinnerung daran, dass der Hochlauf etwas ist, das Anleger genau beobachten werden.​

Drittens schlägt die Bewertung in beide Richtungen zu.

MarketBeat führt Nvidias trailing P/E über 37 auf, was bedeutet, dass der Markt weiterhin eine Prämie für Wachstum zahlt, und Premiumpapiere können schnell fallen, wenn die Erzählung ins Wanken gerät, selbst wenn die Gewinne objektiv stark sind.​

Warum Analysten weiter auf Kaufen setzen

An den Analystenhäusern hat sich das Kernargument nicht verändert.

Die Nvidia‑Aktie hat nach wie vor die beste Sichtbarkeit in der KI‑Infrastruktur, und die Nachfrage scheint sich auszudehnen statt einzubrechen.

In derselben Q4‑Berichterstattung wurde Blackwell ausdrücklich als Schlüsseltreiber genannt, was die Auffassung stützt, dass es sich nicht um einen Ein‑Quartal‑Effekt handelt.​

Diese Überzeugung zeigt sich in den aggregierten Zahlen.

Die Analystenumfrage von MarketBeat weist 53 Analysten aus, die 12‑Monats‑Kursziele ausgeben, mit einem durchschnittlichen Ziel von rund $271.58.​

Und in einigen Fällen erhöhen Analysten die Kursziele weiterhin nach oben, nicht nach unten. Robert W. Baird zum Beispiel hob sein Kursziel für Nvidia auf $300 an.

So ergibt sich das Bild einer Aktie, die unter einer vielbeachteten Trendlinie nachgibt, und einer Research‑Gemeinschaft, die weiterhin erhebliches Aufwärtspotenzial sieht.

Die eine Seite handelt die nächsten Wochen; die andere basiert auf der Annahme von Nachfrage und Produktzyklen, die sich über Jahre hinweg entfalten.

Für Anleger, die NVDA halten, lautet die Quintessenz weniger „Earnings Beat“ und mehr Geduld.

Die Kursbewegung signalisiert, dass der Markt einen Beweis will, dass die nächste Phase der KI‑Ausgaben belastbar ist, während Analysten darauf setzen, dass Nvidia sie weiterhin liefern wird.