Apple-Aktie: Ist der wichtigste Umsatzkatalysator 2026 schon da?

Apple-Aktie: Ist der wichtigste Umsatzkatalysator 2026 schon da?
Devesh Kumar
05. März 2026, 15:00 PM
  • Wedbush sieht einen KI-Aufrüstungszyklus, der die iPhone-Nachfrage bis 2026 steigern könnte.
  • Siri-Überarbeitung und Apple Intelligence sind entscheidend für die nächste Wachstumsphase.
  • China-Risiken und KI-Verzögerungen halten einige Anleger vorsichtig.

Die Apple-Aktie (NASDAQ: AAPL) hat sich in den letzten Monaten weitgehend seitwärts bewegt, da Anleger bezweifeln, ob das Unternehmen einen signifikanten, KI-getriebenen Katalysator liefern kann.

Die Wahrnehmung, Apple liege bei künstlicher Intelligenz hinter den Wettbewerbern zurück, belastet die Stimmung trotz des starken Kerngeschäfts.

Dan Ives von Wedbush setzt darauf, dass Veränderungen in Apples Line-up für 2026, und das, was er als umfassende Portfolio-Auffrischung bezeichnet, könnte diese Erzählung in einen Umsatztreiber für AAPL verwandeln.

Die Frage, die Anleger immer wieder stellen — dieselbe, die Apple-Bullen und Skeptiker einander leise stellen — lautet: Läuft der Katalysator bereits an, oder holt sich die Wall Street nur vorgezogene Vorfreude, die sich noch längere Zeit nicht in den Zahlen zeigt?

Apple-Aktie: Wie die Auffrischung aussieht

Ives’ These beginnt beim iPhone, weil dieses nach wie vor Apples Anziehungspunkt ist.

Seiner Ansicht nach kann ein „KI-Aufrüstungszyklus“ viele ältere iPhone-Besitzer zum Umstieg bewegen, sobald Apples geräteinterne KI-Funktionen im Alltag unverzichtbar erscheinen und nicht nur in einer Demo beeindrucken.

Das verbindende Produkt ist Apple Intelligence und genauer gesagt der Neuaufbau von Siri, der laut Wedbush in eine Veröffentlichungsphase 2026 übergeht.

Der Haken ist, dass Apples eigener Rollout-Plan eher wie eine Abfolge als ein einzelner Launch wirkt.

Wedbush weist darauf hin, dass zentrale „personalisierte Siri“-Funktionen interne Testprobleme hatten, die Teile der Veröffentlichung von iOS 26.4 (erwartet im März) in iOS 26.5 (Mai) verschieben könnten, wobei einige Funktionen möglicherweise erneut auf iOS 27 im September rutschen.

Apple plant, die leistungsfähigere Siri 2026 einzuführen, hat aber keinen Monat festgelegt, und jüngste Produkt-Events enthielten nicht durchweg bedeutende KI-Upgrades.

Das Auffrischungsnarrativ umfasst außerdem mindestens eine potenzielle neue Hardware-Kategorie: ein faltbares iPhone.

Apples erstes faltbares iPhone wird im September 2026 als Teil der iPhone 18-Serie erwartet, wobei Gerüchte ein buchähnliches Design nahelegen, das sich zu einem etwa 7.8-inch Innen­display öffnet.

Preisgerüchte sind ebenso auffällig: Derselbe Bericht nennt eine breite Spanne an Schätzungen, darunter $2,000 bis $2,500.

Dann ist da der Teil, der Wall Street am meisten interessiert: wiederkehrende Umsätze.

Wedbush argumentiert, dass „KI-Monetarisierung“ dem Aktienkurs von Apple im Laufe der Zeit $75 bis $100 hinzufügen könnte, und bringt die Idee einer bis zum Herbst eingeführten, KI-gestützten Abonnement-Schicht ins Spiel, die auf Apples umfangreiche installierte Basis abzielt.

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Warum der Markt noch nicht vollständig überzeugt ist

Der Gegenwind für die Apple-Aktie ist nicht subtil.

China bleibt der härteste Belastungstest, sowohl als Markt als auch als Produktionsstandort, und Anleger werden immer wieder daran erinnert, dass Apples Position dort bei einem starken Anstieg lokaler Wettbewerber schnell schwanken kann.

Regulatorische Prüfungen kommen als zusätzliche Schicht hinzu: Eine Überprüfung von Apples App-Store-Richtlinien durch Chinas State Administration for Market Regulation wird als Risiko genannt, falls Apple sich gegen Änderungen bei Gebühren und Zahlungsregeln wehrt.

Skeptiker haben zudem einen einfacheren Einwand zur KI-Geschichte.

Apple hat angekündigt, aber noch nicht bewiesen, dass es KI in großem Umfang liefern kann, die eindeutig die Umsätze steigert.

In Wedbushs Darstellung behandelt der Markt Siri als Glaubwürdigkeitsanzeiger, weil Anleger Apples KI-Zukunft nicht direkt „testen“ können wie beispielsweise iPhone-Lieferzahlen oder das Wachstum der Services.

Ives selbst warnte, dass bedeutende Verzögerungen „eine Belastung“ für die Aktie wären — eine knappe Formulierung, die erklärt, warum AAPL bei Spekulationen über Produkt-Timing veräußert werden kann, selbst wenn das Kerngeschäft stabil bleibt.