Paramount-Aktie steigt nach $24B Golf-Unterstützung für Warner-Deal

Paramount-Aktie steigt nach $24B Golf-Unterstützung für Warner-Deal
Ananthu C U
07. Apr. 2026, 20:13 PM
  • Paramount steigt wegen $24 billion Golf-Unterstützung für den Warner-Deal.
  • Unterstützung durch Staatsfonds verringert Belastung für Ellison und RedBird.
  • $110 billion Warner-Deal rückt näher, da Finanzierung und Prüfungen Fortschritte machen.

Die Aktien von Paramount schnellten am Dienstag nach oben, nachdem das Unternehmen bestätigt hatte, dass es rund 24 Milliarden USD (ca. 20,9 Milliarden €) an Eigenkapitalzusagen von staatlichen Investmentfonds aus dem Golfraum sichert, um die geplante Übernahme von Warner Bros. Discovery zu unterstützen.

Die Aktie stieg um etwa 10.36% auf $10.88, womit sie zu den stärksten Performern im S&P 500 für die Sitzung gehörte.

Im Verlauf des Tages war der Kurs zeitweise noch höher, was den Anlegeroptimismus hinsichtlich der Finanzierungsstruktur des Deals widerspiegelte.

Die Eigenkapitalzusagen stammen von großen Investoren aus dem Nahen Osten, darunter der Public Investment Fund Saudi-Arabiens, die Qatar Investment Authority und die in Abu Dhabi ansässige L’imad Holding Co.

Gulf investors anchor $24 billion equity backing

Nach Angaben von mit der Angelegenheit vertrauten Personen werden die staatlichen Investmentfonds voraussichtlich knapp 24 Milliarden USD (ca. 20,9 Milliarden €) an Eigenkapitalfinanzierung bereitstellen. Der Public Investment Fund wird allein voraussichtlich rund 10 Milliarden USD (ca. 8,7 Milliarden €) beisteuern.

Die Investoren können Class-B-Aktien ohne Stimmrecht zu Preisen zwischen $12.00 und $16.02 erwerben, wie aus einer behördlichen Einreichung hervorgeht. Die Investmentbank LionTree ist ebenfalls Teil des Equity-Syndikats.

Die Vereinbarungen sollen in Kürze abgeschlossen werden und markieren einen wichtigen Schritt zur Sicherung der Finanzierung für die Übernahme.

Paramount hatte zuvor offengelegt, dass Staatsfonds rund $24 Milliarden zum Deal beitragen würden.

Die Unterstützung durch Golf-Investoren erfolgt in einer Zeit erhöhter wirtschaftlicher und politischer Unsicherheit in der Region, was der Transaktion eine zusätzliche Komplexitätsebene hinzufügt.

Deal structure shifts burden from Ellison, RedBird

Die Finanzierungszusagen tragen dazu bei, die finanzielle Belastung von RedBird Capital Partners und Larry Ellison zu verringern; Ellisons Familie steht über CEO David Ellison in enger Verbindung zu Paramount.

Im Rahmen des Deals hat Paramount nahezu 47 Milliarden USD (ca. 41 Milliarden €) an Eigenkapital ausgegeben, das von Ellison und RedBird „vollständig abgesichert“ ist.

Während die Staatsfonds erheblich beitragen werden, bleibt Ellison laut Einreichungen der Garant, falls ein Investor zurücktritt.

Zusätzlich zur Eigenkapitalfinanzierung hat Paramount etwa 54 Milliarden USD (ca. 47,1 Milliarden €) an Fremdkapitalzusagen von großen Instituten wie Bank of America, Citigroup und Apollo Global Management gesichert.

Das Unternehmen befindet sich in der Phase, diese Schulden an andere Banken und Investoren zu syndizieren.

Regulatory path and deal timeline

Paramount kündigte im Februar an, Warner Bros. Discovery – zu dem HBO, CNN und die Harry-Potter-Franchise gehören – zu übernehmen, in einem Deal mit einem Wert von bis zu 110 Milliarden USD (ca. 96 Milliarden €) einschließlich Schulden.

Das Unternehmen teilte mit, es werde $31 pro Aktie in bar für Warner-Aktien zahlen.

Die Transaktion steht weiterhin unter regulatorischer Prüfung in Europa, wobei Führungskräfte Berichten zufolge auf einen möglichen Abschluss bereits Ende Juli vorbereitet sind.

Die Beteiligung von Golf-Investoren dürfte keine verpflichtende Überprüfung durch das Committee on Foreign Investment in the United States (CFIUS) auslösen, da jeder Investor weniger als 25% am kombinierten Unternehmen halten wird. Ebenso wird die Struktur voraussichtlich keine eingehende Prüfung durch die Federal Communications Commission hervorrufen.

Frühere Varianten des Deals sahen die Beteiligung weiterer Investoren wie Tencent und Affinity Partners vor, doch beide sind inzwischen nicht mehr beteiligt.