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Dow-Futures steigen um 175 Punkte: 5 Dinge, die Sie vor Handelsbeginn wissen sollten

Dow-Futures steigen um 175 Punkte: 5 Dinge, die Sie vor Handelsbeginn wissen sollten
Devesh Kumar
17. Apr. 2026, 12:09 PM

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Long auf Dow (DJIA) über DIA

Kaufen Sie DIA. Der Artikel signalisiert selektives Risk-on: Dow-Futures +0,35% vs. S&P +0,2% und Nasdaq +0,1%, was darauf hindeutet, dass Kapital in Blue-Chip-Defensiv- bzw. Qualitätswerte rotiert. Da die Geopolitik weiterhin ungelöst ist, die Deeskalationshoffnungen sich jedoch verbessern, sollte DIA hochbetaige Tech-Aktien übertreffen, während Öl erhöht bleibt (Rohstoffrisiko noch nicht vollständig eingepreist).

Kernrisiko: Eine erneute Störung der Straße von Hormus, die den Ölpreis in die Höhe treibt und breit angelegtes Risk-off auslöst, wodurch die relative Stärke der Blue Chips zusammenbricht.

Short auf Netflix (NFLX)

Verkaufen Sie NFLX. Die vorbörsliche Reaktion von -9,3% ist ein klares Signal, dass der Markt nicht mehr automatisch für Wachstum zahlt; die zurückhaltendere Guidance sowie Hastings' Rücktritt als Vorsitzender treffen die Erwartungen doppelt. In einem fragilen makroökonomischen Umfeld nahe Rekordständen würden weitere Enttäuschungen bei Ergebnissen oder Ausblicken diese Entwicklung vermutlich verstärken.

Kernrisiko: Das Management beschleunigt die Guidance wieder oder liefert glaubwürdige Verbesserungen bei Margen/Nutzerbindung, die das Zurücksetzen der Wachstumserwartungen umkehren.

  • US-Futures legen zu, da Hoffnungen auf eine Deeskalation mit Iran den Handel stützen.
  • Netflix stürzt nach schwacher Prognose ab und rückt die Unternehmenszahlen wieder in den Fokus.
  • Öl bleibt deutlich über dem Vorkriegsniveau, was Anleger vorsichtig hält.

US-Aktien-Futures legten am Freitag leicht zu, da Anleger in die letzte Sitzung der Woche gingen in der Hoffnung, dass das Schlimmste des Schocks im Nahen Osten vorübergehen könnte, auch wenn der Markt noch nicht so handelt, als sei die Krise beendet.

Die Wall Street wurde diese Woche durch Rekordschlüsse und wachsende Hoffnungen gestützt, dass Diplomatie mit Iran doch noch an Fahrt gewinnen könnte, wodurch die Risikoaversion besser hielt als viele erwartet hatten.

Die Stimmung vor dem Eröffnungsgong war konstruktiv, aber vorsichtig.

Öl liegt weiterhin rund 36% über dem Vorkriegsniveau, ein Hinweis darauf, dass sich die Aktien stark erholt haben, die Rohstoffmärkte jedoch nach wie vor erhebliches geopolitisches Risiko einpreisen.

5 Dinge, die Sie wissen sollten, bevor Wall Street öffnet

1. Futures steigen, aber nicht überzeugend

S&P-500-Futures stiegen um 0,2% und die Nasdaq-100-Futures um 0,1%.

Die Futures auf den Dow Jones Industrial Average lagen vorn und stiegen um 172 Punkte beziehungsweise etwa 0,35%, was auf etwas stärkere Dynamik bei Blue-Chip-Aktien zu Beginn der Sitzung hindeutet.

Die Bewegung deutet darauf hin, dass Investoren bereit sind, vor dem Wochenende selektiv Risiko einzugehen, jedoch ohne große Überzeugung.

Diese Vorsicht ist verständlich. Aktien notieren zwar nahe Rekordständen, das makroökonomische Umfeld wirkt jedoch weiterhin fragil.

2. Der Nahe Osten bleibt die wichtigste makroökonomische Story

Die unmittelbare Stütze für die Stimmung ist die Annahme, dass nun eine Form der Deeskalation erreichbar sein könnte.

Präsident Donald Trump sagte, ein Friedensabkommen mit Iran könne innerhalb von Wochen erzielt werden, und forderte die von Teheran unterstützte Hisbollah auf, die zehn Tage dauernde Waffenruhe zwischen Libanon und Israel zu respektieren.

Das hat Anlegern geholfen, über das Worst-Case-Szenario hinwegzusehen, wenn auch nicht vollständig.

Die Passage durch die Straße von Hormus ist weiterhin gestört, und deshalb wird Öl noch deutlich über dem Vorkriegsniveau gehandelt.

3. Unternehmenszahlen sind nun die Hauptprüfung des Tages

Da der Wirtschafts-Kalender dünn ist, werden Unternehmensberichte voraussichtlich mehr Gewicht haben als sonst.

Netflix stand im Fokus, nachdem die Aktie im vorbörslichen Handel um 9,3% gefallen war, als Anleger auf eine verhaltenere Wachstumsprognose und die überraschende Ankündigung reagierten, dass Mitbegründer Reed Hastings als Vorsitzender zurücktritt.

Die Reaktion ist bedeutsam, weil sie zeigt, wie unverzeihlich der Markt sein kann, wenn die Erwartungen hoch sind.

Diese Berichtssaison hat die Rally bisher allgemein gestützt, insbesondere bei Banken, doch Netflix erinnert daran, dass Anleger Wachstumsgeschichten nicht mehr automatisch belohnen.

4. Aktienspezifische Bewegungen zeigen, dass der Markt selektiver wird

Netflix war nicht der einzige bemerkenswerte Treiber.

Alcoa fiel um 2,3%, nachdem das Unternehmen für das erste Quartal Gewinn und Umsatz unter den Erwartungen gemeldet hatte, belastet durch höhere Bergbaukosten und schwächere Nachfrage seitens Luftfahrt- und Automobilkunden.

Diese Kombination aus geringerer Preissetzungsmacht und schwächerer Endkundennachfrage ist das Ergebnis, das Anleger in einem Markt, der ansonsten noch auf Widerstandsfähigkeit setzt, wahrscheinlich bestrafen werden.

5. Fed-Redner stehen auf dem Programm, sind aber vermutlich nicht richtungsweisend

Die Präsidentin der Fed von San Francisco, Mary Daly, der Präsident der Richmond Fed, Tom Barkin, und Gouverneur Christopher Waller werden alle am Freitag sprechen.

Unter normalen Umständen würde das ausreichen, um die Zinsen zum zentralen Narrativ des Tages zu machen.

Diesmal wirken sich die Märkte jedoch ruhiger.

Händler sind weiterhin größtenteils darauf positioniert, dass die Fed die Zinsen für den Rest des Jahres unverändert lässt, und jüngste Äußerungen von Politikern haben wenig an dieser Einschätzung geändert.

Sofern einer der Redner am Freitag nicht deutlich vom aktuellen Skript abweicht, werden vermutlich Unternehmenszahlen und Geopolitik die Stimmung bis ins Wochenende hinein stärker prägen.