Brent-Ölpreis: USA kapern iranisches Schiff vor Gesprächen
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Kaufen Sie UKOIL (Brent-Futures/CFD) für einen allmählichen Anstieg im Vorfeld der Gespräche in Pakistan: Der Artikel weist auf ein wahrscheinliches „Abwarten“-Kaufsignal hin; die Charttechnik zeigt zudem eine bullische Umkehr (Morning-Star) und der Kurs hält sich oberhalb der 100-Tage-EMA sowie in der Nähe wichtiger Murrey-/50%-Niveaus. Aufwärtspotenzial wird durch das erneute Hormuz-Risiko und eine kinetische Eskalation zwischen USA und Iran (Beschlagnahmung/Boarding-Diskussionen) gestützt, wodurch ein Risikoaufschlag bestehen bleibt, selbst wenn ein Abkommen verzögert wird.
Kernrisiko: Ein glaubwürdiges Abkommen, das die Straße von Hormus schnell wieder öffnet und den Risikoaufschlag beseitigt (Brent tendiert zur Rückkehr in Richtung ~$85 oder darunter).
Kaufen Sie USOIL (WTI-Futures/CFD), da der engere US-Benchmark bei anhaltender Eskalation besser abschneiden dürfte: Der Artikel stellt fest, dass WTI von $79 auf $87 sprang und die USA bereits ihre Truppenpräsenz verstärkt haben, was die Wahrscheinlichkeit weiterer Schlagzeilen zu Angebotsstörungen erhöht. Wenn der Markt „mehr Zerstörung“ statt Deeskalation einpreist, dürfte die relative Sensitivität von WTI gegenüber kurzfristigen Störungen die Nachfrage nach WTI gegenüber dem breiteren Rohölkomplex stützen.
Kernrisiko: Deeskalation, die insbesondere das kurzfristige Störungsrisiko reduziert (Gespräche führen zu einer Verlängerung des Waffenstillstands ohne weitere Angriffe) und dadurch den WTI-Risikoaufschlag verringert.
- Brent und der West Texas Intermediate stiegen am Montagmorgen an.
- Die USA beschlagnahmten einen großen iranischen Tanker, während die Blockade andauerte.
- Donald Trump deutete diese Woche Gespräche mit dem Iran an.
Der Rohölpreis stieg am Montag um über 3 %, da die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran anhielten. Brent, der wichtigste globale Referenzwert, kletterte auf $95, deutlich über dem Tief der Vorwoche von $85. Der West Texas Intermediate (WTI) sprang von $79 am Freitag auf $87.
USA besteigen iranisches Schiff vor Gesprächen
Die Rohölpreise stiegen am Montag, als die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran wieder aufflammten. Am Samstag kündigte Iran an, die Straße von Hormus geschlossen zu haben und auf einige Schiffe gefeuert zu haben, die versuchten, die Meerenge zu durchqueren.
Iran verwies darauf, dass die USA ihren Teil der Vereinbarung nicht eingehalten hätten, insbesondere Trumps Zusage, seine Blockade gegen iranische Schiffe aufrechtzuerhalten.
Die Krise eskalierte, nachdem das Wall Street Journal berichtete, dass die USA erwägen, iranische Schiffe auf See zu besteigen. Dies geschah am Sonntag, als die USA in der Blockade ein iranisches Schiff beschlagnahmten.
In einer Erklärung am Sonntag sagte Trump, die Verhandlungen zwischen den beiden Seiten würden diese Woche in Pakistan stattfinden, um über ein Abkommen zu beraten, das wahrscheinlich seinen Krieg vor seiner Reise nach Peking beenden würde. Er behielt zudem seine Drohung bei, kritische iranische Infrastruktur wie Brücken und Kraftwerke anzugreifen.
Es gibt zwei mögliche Ausgänge dieser Krise. Erstens könnten die USA und Iran ein Abkommen erzielen, das den Krieg vollständig stoppt. Ein solches Abkommen wäre schwer zu erreichen, da die USA und Iran in den Schlüsselfragen weit auseinanderliegen. Ein Abkommen wäre bärisch für die Rohölpreise, da es zur Wiederöffnung der Straße von Hormus führen würde.
Zweitens könnte ein Abkommen ausbleiben und die beiden Seiten wieder in einen Krieg treiben – ein Szenario, das Israel hinter den Kulissen vorantreibt. Dieses Szenario ist möglich, da die USA bereits über 50k Truppen in die Region entsandt haben.
Trump hat die eingesetzten Truppen stets als Drohmittel genutzt, wodurch die Möglichkeit einer Bodentruppenoperation im Land besteht. Eine neue Eskalationsstufe würde zu mehr Zerstörung führen als in der ersten Phase.
So hat Iran etwa gewarnt, Öl- und zivile Infrastruktur wie Entsalzungsanlagen zu zerstören, falls die USA ihre Angriffe intensivieren. Zudem würde es die Öl-Infrastruktur Saudi-Arabiens angreifen, die Öl über das Rote Meer verschifft.
Technische Analyse: Brent-Rohölpreis
Rohölpreisdiagramm | Quelle: TradingView
Der 3-Tage-Chart zeigt, dass der Brent-Rohölpreis in den vergangenen Monaten in einem Abwärtstrend war und sich von einem Hoch von $119 im März bis zu einem Tief von $85 am vergangenen Freitag bewegte.
Sein Tief lag leicht unter dem 50%-Fibonacci-Retracement-Niveau. Der Kurs hat eine ausgeprägte Morning-Star-Kerzenformation gebildet, ein in der technischen Analyse häufiges Zeichen für eine bullische Umkehr.
Er notiert zudem weiterhin oberhalb der 100-Tage-Exponentiellen Gleitenden Mittel (EMA), ein Hinweis darauf, dass die Bullen die Kontrolle behalten. Außerdem liegt der Kurs leicht über dem Strong-Pivot-Reverse-Niveau des Murrey-Math-Lines-Tools.
Daher ist das wahrscheinlichste Szenario, dass der Rohölpreis graduell steigt, während Händler auf das Ergebnis der Gespräche warten. Anschließend könnte er wieder zurückkommen, möglicherweise bis zum Tief der Vorwoche von $85, falls die beiden Seiten ein Abkommen zur Beendigung des Krieges erzielen oder den Waffenstillstand verlängern.
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