Diese 3 Large-Cap-AI-Aktien sind für Langfristanleger noch ein Schnäppchen
KI-Sentiment: 82/100 Bullisch
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Kaufen: MSFT. Der Kernvorteil des Artikels ist ein kommerzieller Auftragsbestand von $625B plus Azure als die "picks-and-shovels"-Ebene der KI. Wenn sich KI von Pilotprojekten zu vollständigen Implementierungen verlagert, wandelt sich der Auftragsbestand in stabilere Umsätze und Margenabschöpfung über OpenAI‑gebundene Dienste – daher erscheint der derzeitige operative KGV‑Abschlag eher als Fehleinschätzung des Marktes denn als echtes Risiko. Hauptrisiko: Azure‑CapEx verlangsamt sich oder die Auftragsbestandskonversion enttäuscht, sodass das Bewertungs‑"Schnäppchen" durch schwächeres Wachstum/Margen gerechtfertigt wäre.
Kernrisiko: Azure‑CapEx verlangsamt sich und der Auftragsbestand wandelt sich nicht in höhere Margen um, womit das "Schnäppchen" tatsächlich gerechtfertigt wäre.
Kaufen: MU. Die These lautet ein strukturelles Angebotsdefizit bei HBM: die Versorgung für 2026 ist vollständig ausverkauft und die Preise sind durch langfristige Verträge gesichert. Das verwandelt MU von einem zyklischen Speicherhersteller in einen dauerhafteren Lieferanten von KI‑Infrastruktur und lässt das rund 8,4x voraussichtliche KGV im Verhältnis zur Nachfragebeständigkeit zu niedrig erscheinen. Hauptrisiko: Die HBM‑Versorgung steigt schneller als erwartet (neue Kapazitäten/technologischer Wandel), wodurch die enge Angebots‑Preissetzungsmacht bricht.
Kernrisiko: Die HBM‑Versorgung steigt schneller als die Nachfrage, sodass die Preissetzungsmacht zusammenbricht und die Niedrigmultipel‑Konstellation entfällt.
- Microsoft-, Nvidia- und Micron‑Aktien haben in den letzten Jahren stark zugelegt.
- Im Verhältnis zu ihren Wachstumsperspektiven sind alle drei jedoch weiterhin ein Schnäppchen.
- Darum lohnen sich MSFT, NVDA und MU bei den aktuellen Kursen weiterhin.
Der US-Aktienmarkt hat in den letzten Jahren eine massive Kapitalumverteilung hin zu Aktien der Infrastruktur für künstliche Intelligenz (KI) erlebt.
Dabei ist ein Paradoxon entstanden – mehrere der unentbehrlichsten Marktführer der Branche werden weiterhin zu Bewertungen gehandelt, die offenbar ihre mehrjährigen Wachstumsperspektiven nicht angemessen berücksichtigen.
Für disziplinierte Investoren finden sich Schnäppchen nicht mehr in angeschlagenen Assets, sondern bei großkapitalisierten Unternehmen, deren Marktpreis außergewöhnliche Auftragsbestände und Angebotsengpässe nicht ausreichend widerspiegelt.
Drei solcher Picks sind Microsoft, Micron und Nvidia – ein Dreiklang fundamentaler Investments, der die Cloud-, Speicher- und Compute‑Ebenen abdeckt und derzeit seltene Einstiegsgelegenheiten bietet.
Eine einfache Analyse ihres voraussichtlichen KGV im Verhältnis zu den projizierten CapEx‑Zyklen bis Ende dieses Jahrzehnts liefert ein durchaus überzeugendes Argument für langfristiges Aufstocken.
Microsoft (MSFT): Nutzung eines $625 billion großen Auftragsbestands
Microsoft-Aktie bleibt ein Eckpfeiler der generativen KI‑Wirtschaft, vor allem durch Azures Rolle als die notwendige Rechenleistung für unternehmensreife Modelle.
Trotz seiner Marktdominanz weist MSFT derzeit eine attraktive Bewertungsanomalie auf – gemessen am operativen KGV, das die Kernprofitabilität von volatilen Anlagegewinnen isoliert – und handelt auf Niveaus, die an den Tiefpunkt von 2023 erinnern.
Und das, obwohl der Gigant einen bemerkenswerten 625 Milliarden USD (ca. 545,2 Milliarden €) kommerziellen Auftragsbestand vorweisen kann, der ein Maß an Umsatzsichtbarkeit bietet, das nur wenige Konkurrenten erreichen.
Während Unternehmen von KI‑Experimenten zur flächendeckenden Implementierung übergehen, positioniert MSFT seine Fähigkeit, zusätzliche Margen über die Partnerschaft mit OpenAI zu erzielen, als ein defensives Wachstumsinvestment, das offen erkennbar ist.
Micron (MU): profitiert von einem HBM‑Angebotsdefizit
Micron befindet sich in einem grundlegenden Wandel von einem zyklischen Commodity‑Hersteller zu einem margenstarken Anbieter kritischer KI‑Infrastruktur.
Laut dem Konzern ist die gesamte Versorgung mit High‑Bandwidth‑Memory (HBM) für 2026 komplett ausverkauft, wobei die Preise bereits durch langfristige Verträge festgeschrieben sind.
Außerdem erwartet das Management, dass sich der addressierbare Gesamtmarkt (TAM) für HBM von etwa 35 Milliarden USD (ca. 30,5 Milliarden €) im letzten Jahr auf über 100 Milliarden USD (ca. 87,2 Milliarden €) innerhalb der nächsten drei Jahre explosionsartig ausdehnt.
Trotz dieser strukturellen Rückenwinde und der beeindruckenden Wachstumsrate im Jahresvergleich werden MU‑Aktien nur mit einem voraussichtlichen KGV von 8,4 gehandelt.
Das spiegelt ein „zyklisches Stigma“ wider, das die ungewöhnliche Beständigkeit der KI‑getriebenen Speichernachfrage außer Acht lässt und einen Deep‑Value‑Einstieg in die Hardware‑Schicht bietet.
Nvidia (NVDA): ein bemerkenswerter $1 trillion Auftragsbestand
Nvidias Status als wertvollstes Unternehmen der Welt verdeckt oft seine grundsätzliche Erschwinglichkeit.
Während Kritiker seinen kometenhaften Aufstieg anführen, preist der Markt derzeit ein Erfolgssplateau nach 2026 ein — eine Projektion, die im Widerspruch zu einem massiven 1 Billionen USD (ca. 872,3 Milliarden €) Auftragsbestand für seine Blackwell‑ und Rubin‑Architekturen bis 2027 steht.
Mit 216 Milliarden USD (ca. 188,4 Milliarden €) Umsatz in den letzten zwölf Monaten geht NVDA in eine Ära beispiellosen Umfangs über.
Bemerkenswerterweise wird die KI‑Aktie mit etwa 26x voraussichtlichem KGV gehandelt, was nur einen kleinen Aufschlag gegenüber dem Benchmark‑Index S&P 500 darstellt.
Da Nvidia die Compute‑Ebene der digitalen Infrastruktur des nächsten Jahrzehnts monopolisiert, deutet diese Bewertung darauf hin, dass es sich tatsächlich um eine Chance für „Wachstum zu einem vernünftigen Preis“ handelt.
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