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Dänischer Pensionsfonds lehnt SpaceX-IPO wegen Bewertung und Governance ab

Dänischer Pensionsfonds lehnt SpaceX-IPO wegen Bewertung und Governance ab
Rivanshi Rakhrai
29. Mai 2026, 16:09 PM

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Buy governance-screened aerospace/space primes

Buy large, liquid aerospace/space primes with cleaner governance and more transparent shareholder oversight—e.g., Lockheed Martin (LMT) and Northrop Grumman (NOC). If institutions avoid SpaceX, capital rotates toward public, accountable operators that still benefit from space budgets and launch/defense demand without the same single-founder control risk.

Kernrisiko: A sharp defense/space budget cut or a major program delay hits earnings, overpowering the governance-driven rotation.

Sell SpaceX IPO exposure

Sell/avoid any SpaceX-linked IPO allocation and any pre-IPO secondary exposure (e.g., SpaceX private shares/notes traded by brokers). The Danish pension fund is explicitly blacklisting SpaceX on governance first, not just price. That means demand from governance-sensitive institutions stays structurally weak, keeping a lid on sustainable valuation and increasing the chance of a “pop then fade” after pricing.

Kernrisiko: SpaceX governance changes materially (voting rights/board independence) or a new wave of large investors with different governance standards overwhelms the demand gap.

  • Dänischer Pensionsfonds wird nicht am bevorstehenden IPO von SpaceX teilnehmen.
  • Der Fonds zufolge ist die Bewertung von SpaceX zu hoch und nicht gerechtfertigt.
  • Governance‑Bedenken bleiben der Hauptgrund für die Vermeidung einer Investition.

Ein dänischer Pensionsfonds, der zuvor Aufmerksamkeit erregte, weil er US-Staatsanleihen verkaufte und sich aus Tesla zurückzog, erklärte, er werde nicht in SpaceX investieren und nannte sowohl Bewertungs- als auch Corporate-Governance-Bedenken als Gründe.

AkademikerPension, das etwa $25 billion in Vermögenswerten verwaltet, sagte, das Unternehmen sei grob überbewertet und leide unter erheblichen Governance-Mängeln.

Laut Anders Schelde, Chief Investment Officer (CIO) von AkademikerPension, seien Governance-Bedenken der Hauptgrund für die Entscheidung.

„Der primäre Grund“ für die Vermeidung von SpaceX sei dessen „außerordentlich schlechte Bilanz in Governance‑Fragen“, sagte Schelde in einer E-Mail an Bloomberg am Freitag.

AkademikerPension fügte hinzu, dass seine Bedenken von anderen institutionellen Investoren geteilt würden.

Bewertungsbedenken verstärken Zurückhaltung bei Investitionen

Der Pensionsfonds stellte außerdem die von SpaceX angestrebte Bewertung infrage, da sich das Unternehmen auf einen Börsengang vorbereitet.

Das Unternehmen peilt in seinem IPO eine Bewertung von mindestens $1.8 trillion an.

AkademikerPension hält eine derartige Summe jedoch für schwer zu rechtfertigen.

Schelde sagte, der Fonds könne eine Investition in das Unternehmen nicht auf Grundlage der erwarteten Renditen unterstützen.

AkademikerPension „könnte eine Teilnahme“ am IPO „aus Renditegesichtspunkten nicht rechtfertigen“, sagte Schelde laut einem Bloomberg‑Bericht.

Nach den Berechnungen des Fonds könne SpaceX vernünftigerweise keine Bewertung von mehr als $1 trillion erreichen.

Der Pensionsfonds argumentierte, Anleger müssten eine ungewöhnlich geringe Entschädigung für die eingegangenen Risiken hinnehmen.

Governance-Struktur bleibt das Hauptproblem

Trotz seiner Bedenken hinsichtlich der Bewertung machte AkademikerPension deutlich, dass bereits Governance‑Fragen allein eine Investition verhindern würden.

Schelde sagte, der Fonds würde SpaceX weiterhin auf die schwarze Liste setzen, selbst wenn das Unternehmen zu einer attraktiveren Bewertung angeboten würde.

Er beschrieb den Governance‑Rahmen des Unternehmens als eine „katastrophale Governance‑Struktur.“

Nach Angaben von Schelde wird erwartet, dass Elon Musk mehr als 80 % der Stimmrechte behält und gleichzeitig mehrere Schlüsselpositionen innerhalb des Unternehmens innehat.

Schelde wies darauf hin, dass Musk voraussichtlich als Chief Executive Officer, Chief Technology Officer und Vorsitzender des Vorstands fungieren wird.

Die Konzentration von Stimmrechtsmacht und Führungsverantwortung sei ein zentrales Anliegen für den Pensionsfonds, der der Ansicht ist, dass eine solche Struktur die Rechenschaftspflicht und die Aufsicht der Aktionäre schwächt.

Konsequente Vorgehensweise bei kontroversen Investments

AkademikerPension hat in den letzten Jahren Aufmerksamkeit erregt, weil es öffentlich Stellung zu Anlageentscheidungen mit Governance‑ und politischen Risiken bezogen hat.

Letztes Jahr verkaufte der Fonds seine Beteiligung an Tesla und nannte als Grund Bedenken, dass Musk dabei sei, die Marke und den Wert des Unternehmens zu zerstören.

Anfang dieses Jahres kündigte der Pensionsfonds außerdem an, US‑Staatsanleihen zu verkaufen.

Damals sagte er, die US‑Regierung sei kein guter Kreditnehmer.

Obwohl AkademikerPension im Vergleich zu einigen globalen Pensionsinvestoren relativ klein ist, haben seine Anlageentscheidungen wegen der deutlichen Begründungen regelmäßig Aufmerksamkeit erregt.

Vermarktung des IPOs voraussichtlich im Juni beginnen

Es wird erwartet, dass SpaceX mit dem formellen Marketing seines IPOs bereits am 4. Juni beginnt, wobei die Preisfestsetzung möglicherweise bereits am 11. Juni erfolgen könnte.

Der Zeitplan bleibt jedoch vorläufig und kann sich ändern.

AkademikerPension hat klargestellt, dass es unter keinen Umständen an der Platzierung teilnehmen wird.

Goldman Sachs Group Inc., Morgan Stanley, Bank of America Corp., Citigroup Inc. und JPMorgan Chase & Co. führen den Börsengang zusammen mit 18 weiteren Banken an.