Lloyds-Aktie um 47% gestiegen: warum sie auf 141p steigen könnte
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Kaufen LLOY. Die Nachrichten deuten auf einen sauberen Ertragsmotor hin: Nettozinsertrag +8% im Q1, sonstige Erträge +11% und Kosten/Remediation gesunken auf £2.48bn. Analysten sehen zudem nur langsam steigende Kosten, während das Nettoergebnis wächst (20.2bn in diesem Jahr auf 22.9bn bis 2028), plus steigende Dividenden (3.65p auf 6.12p bis 2028). Das Chart-Setup unterstützt die Momentum-These: über dem 100-Tage-MA, Supertrend und Ichimoku-Wolken, mit einem Cup-and-Handle-Ziel nahe 141p.
Kernrisiko: Ein starker Rückgang der Zinssätze oder Kreditverluste, die den Nettozinsertrag stark drücken und höhere Rückstellungen erzwingen, wodurch die Ertrags- und Dividendenwachstumsgeschichte zunichtegemacht würde.
Kaufen Sie einen Momentum-Korb britischer Banken mit LLOY als Kern (z. B. iShares MSCI UK Financials ETF (ISF) oder ähnliche UK-Finanzexponierung). Die These lautet, dass sich die Profitabilität britischer Banken (höhere Nettozinsmargen + Kostendisziplin) verbessert und eine sektorenweite Neubewertung auslöst. Die bullischen technischen Signale für LLOY in dem Artikel deuten darauf hin, dass Mittel weiterhin in britische Finanzwerte fließen werden.
Kernrisiko: Ein sektorenweiter Schock – z. B. Druck auf regulatorisches Kapital oder ein Kreditabschwung im UK – der mehrere Banken gleichzeitig trifft, nicht nur Lloyds.
- Der Kurs der Lloyds-Aktie ist in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen.
- Das Unternehmen wird voraussichtlich in den kommenden Jahren weiterhin gut abschneiden.
- Technische Indikatoren legen nahe, dass sie über die Zeit auf 141p steigen könnte.
Der Kurs der Lloyds-Aktie hat in den letzten Tagen nachgegeben und ist von seinem Jahreshoch von 116p auf aktuell 112.10p gefallen. Obwohl die Aktie in den letzten 12 Monaten um 47% gestiegen ist, gibt es mehrere Gründe, warum sie in absehbarer Zeit weiter zulegen könnte.
Analysten sind optimistisch hinsichtlich des Wachstums von Lloyds Bank
Lloyds Bank ist eine führende britische Bankengruppe, zu der Unternehmen wie Scottish Widows, Bank of Scotland, MBNA und Bank of Scotland gehören. Insgesamt zählen die Marken über 28 million customers.
Das Geschäft des Unternehmens lief in den vergangenen Jahren gut, obwohl die britische Wirtschaft stagniert hat. Ein Grund dafür ist, dass die Zinssätze in den letzten Jahren auf einem erhöhten Niveau blieben. Die BoE erhöhte die Zinsen nach COVID zur Bekämpfung der Inflation, was den Banken half, ihre Nettozinsmarge zu steigern.
Gleichzeitig hat das Unternehmen Technologien eingeführt, die geholfen haben, Kosten zu senken. Ein gutes Beispiel sind die mobilen Banking-Lösungen, die im Zeitverlauf zu mehr Transaktionen geführt haben.
Die jüngsten Ergebnisse zeigten, dass der Nettozinsertrag im ersten Quartal um 8% auf £3.56 billion gestiegen ist. Die sonstigen Erträge stiegen um 11% auf £1.6 billion.
Das Unternehmen hat in den vergangenen Monaten auch seine Betriebskosten gesenkt. Die Q1-Kosten und Remediation sanken auf £2.48 billion von £2.64 billion im Vorjahreszeitraum.
Analysten gehen davon aus, dass das Wachstum in den kommenden Jahren anhalten wird. Beispielsweise erwarten Analysten, dass sein Nettoergebnis in diesem Jahr £20.2 billion beträgt, gefolgt von £21.7 billion im nächsten Jahr und £22.9 billion im Jahr 2028.
Bemerkenswert ist, dass diese Analysten erwarten, dass die Gesamtkosten im Zeitverlauf nur langsam steigen werden. Die Gesamtkosten sollen in diesem Jahr £10.11 billion betragen, gefolgt von £10.35 billion im nächsten Jahr und £10.5 billion im darauffolgenden Jahr.
Infolgedessen wird der Jahresumsatz von £4.75 billion im Vorjahr auf £7.78 billion im Jahr 2028 steigen. Historisch gesehen schneidet Lloyds häufig besser als geschätzt ab, was bedeutet, dass die tatsächliche Leistung über diesen Zahlen liegen dürfte.
Lloyds-Prognosen | Quelle: Lloyds
Gleichzeitig gibt das Unternehmen weiterhin Mittel an seine Aktionäre zurück. Die Dividende je Aktie ist von 2p im Jahr 2021 auf 3.65p im vergangenen Jahr gestiegen, und Analysten erwarten, dass sie 2028 6.12p erreichen wird. Ermöglicht wurde dies durch die Nutzung des freien Cashflows und durch eine Senkung der CET1-Quote.
Technische Indikatoren deuten darauf hin, dass der Kurs von Lloyds weiter steigen wird
LLOY-Aktienchart | Quelle: TradingView
Gleichzeitig gibt es Anzeichen dafür, dass sich im Tageschart beim Lloyds-Kurs ein Cup-and-Handle-ähnliches Muster gebildet hat. Der jüngste Rückgang ist Teil der Ausbildung des Henkel-Abschnitts.
Diese Tasse hat eine Tiefe von 23%. Wird derselbe Abstand von der Oberkante der Tasse ausgemessen, deutet das darauf hin, dass die Aktie schließlich auf 141p springen wird, was etwa 26% über dem aktuellen Niveau liegt.
Weitere technische Indikatoren sind ebenfalls sehr bullisch für die Aktie. Sie notiert weiterhin über dem 100-Tage-Durchschnitt und dem Supertrend-Indikator. Zudem liegt sie über dem Supertrend und den Ichimoku-Wolken, was auf weitere Gewinne hindeutet.
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