Goldman Sachs-Aktie bildet riskantes Muster vor den Quartalszahlen
KI-Sentiment: 35/100 Bärisch
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GS verkaufen. Das Chartbild zeigt eine Schulter-Kopf-Schulter‑Umkehr (Nackenlinie ~1,000) sowie ein bärisches Diamant-Setup, und der MACD dreht nach unten. Selbst bei Erwartungen an „starke Ergebnisse“ ist die Aktie bereits rund 6% vom Jahreshoch gefallen und scheint für einen post-Quartalszahlen-Abverkauf in Richtung Nackenlinie (~$1,000) positioniert zu sein.
Kernrisiko: Die Ergebnisse und der Ausblick überraschen deutlich positiv und treiben GS über den Bereich von ungefähr ~$1,125 (der Kopfzone), wodurch die technische Auflösung in eine Rallye umkehrt.
GS‑Optionen über eine bärische Reaktion auf die Quartalszahlen handeln: Kaufen Sie einen Put‑Spread (z. B. kaufen Sie den $1,000 Put, verkaufen Sie den $950 Put) vor der Veröffentlichung. Das Setup entspricht einem Szenario, in dem „positive Nachrichten bereits eingepreist“ sind und die technischen Indikatoren bärisch sind; selbst wenn die Aktie nur moderat nach oben gappt, profitiert der Put‑Spread von einem Scheitern, die Gewinne zu halten.
Kernrisiko: Eine starke upside‑Ergebnisüberraschung, die GS deutlich über den $1,000‑Strikebereich treibt und den Put‑Spread schnell an Wert verlieren lässt.
- Die Goldman Sachs‑Aktie hat eine Schulter-Kopf-Schulter‑Formation ausgebildet.
- Im Tageschart hat sie zudem eine Diamant‑Umkehrformation gebildet.
- Es wird erwartet, dass das Unternehmen starke Finanzergebnisse veröffentlicht.
Die Goldman Sachs-Aktie hat sich mehr als 6% vom Jahreshoch zurückgezogen und hat sich im Vorfeld der am Dienstag anstehenden Ergebnisse des zweiten Quartals allmählich in ein riskantes Chartmuster entwickelt. Die Aktie wurde bei $1,055 gehandelt und wirkt trotz der Erwartungen an starke Quartalsergebnisse anfällig für weiteren Abwärtsdruck.
Goldman Sachs‑Aktie droht nach den Quartalszahlen zu fallen
Der Kurs von GS hat sich in den vergangenen Wochen zurückgezogen und ist von einem Hoch von $1,125 am June 15 auf $1,055 gefallen. Er hat eine Schulter-Kopf-Schulter‑Formation ausgebildet, ein häufiges bärisches Umkehrsignal in der technischen Analyse. Der Kopf liegt bei $1,125, die rechte und linke Schulter bei $1,100. Die Nackenlinie befindet sich bei $1,000.
Die Aktie hat außerdem offenbar eine Diamant‑Umkehrformation ausgebildet, die über die Zeit normalerweise zu einem bärischen Ausbruch führt. Gleichzeitig haben die beiden Linien des MACD‑Indikators ein bärisches Crossover gebildet und zeigen nach unten.
Daher besteht das Risiko, dass die Aktie in den kommenden Wochen zurückläuft, möglicherweise bis zur Nackenlinie bei $1,000. Die bärische Prognose wäre hinfällig, sollte die Aktie über den Kopfbereich bei $1,125 springen.
GS‑Kurschart | Quelle: TradingView
Goldman Sachs: Starke Ergebnisse erwartet
Positiv ist, dass alle Anzeichen darauf hindeuten, dass das Unternehmen am Dienstag dieser Woche starke Finanzergebnisse veröffentlichen wird.
Alles deutet darauf hin, dass das Geschäft eines der besten Jahre erlebt. Beispielsweise zeigen Daten, die vom Wall Street Journal zusammengestellt wurden, dass Goldman Sachs dieses Jahr bei M&A‑Transaktionen mit einem Volumen von über $1.2 trillion beraten hat, deutlich mehr als die $843 billion von JPMorgan.
Goldman Sachs führt in diesem Jahr zudem als Top‑Bookrunner bei IPOs, mit einem Transaktionsvolumen von über $67.9 billion, mehr als die $35 billion des Vorjahres. Dealogic schätzt, dass die Investmentbanking‑Erlöse auf über $5.7 billion gestiegen sind, gegenüber $4.1 billion im Vorjahr.
Die jüngsten Ergebnisse zeigten, dass das Geschäft im ersten Quartal boomte, wobei die Global Banking and Markets‑Sparte um 11% auf über $12.7 billion zulegte. Die Erträge aus Asset‑ und Wealth‑Management stiegen um 10% auf $4 billion.
WEITERLESEN: Goldman Sachs stock has soared: here’s why it has more gains ahead
Dieses Wachstum hat sich wahrscheinlich auch im zweiten Quartal fortgesetzt, da das Investmentbanking- und das Trading‑Geschäft stark zulegten. Die Investmentbanking‑Erlöse profitieren von Großdeals, darunter das kürzliche SpaceX‑IPO und die Notierung von SK Hynix. Zudem war Goldman an dem $67 billion-Deal zwischen NextEra und Dominion Energy beteiligt.
Auch das Trading boomt weiterhin in diesem Jahr, begünstigt durch den US‑Iran‑Konflikt, der zu erheblicher Marktvolatilität geführt hat.
Analysten erwarten, dass die bevorstehenden Ergebnisse zeigen werden, dass das Geschäft weiter boomte. Der Durchschnittsschätzwert liegt bei einem Umsatzanstieg von 12.50% auf $16.4 billion, während die Prognose für das dritte Quartal bei $16 billion liegt. Goldman hat eine lange Historie, besser als erwartet abzuschneiden.
Analysten sind für das Unternehmen optimistisch. Bank of America hob sein Kursziel von $1,050 auf $11,50 an, während UBS von $940 auf $1,120 anhob. BMO Capital Markets und Morgan Stanley erhöhten ihre Zielwerte auf $1,070 bzw. $1,099.
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