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Nvidia-Aktie fällt um 3 %: Warum Analysten weiter optimistisch bleiben

Nvidia-Aktie fällt um 3 %: Warum Analysten weiter optimistisch bleiben
Ananthu C U
13. Juli 2026, 20:45 PM

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NVDA buy

Buy Nvidia (NVDA). Meta steckt $50B+ in KI‑Infrastruktur, was die Capex der Hyperscaler stärkt und direkt die Nachfrage nach Nvidias Rechenzentrums‑GPUs und Netzwerkkomponenten antreibt. Die Underperformance der Aktie gegenüber den Halbleitern sowie ein Forward‑KGV von unter ~20 signalisieren, dass der Markt kurzfristige Störgeräusche übermäßig bestraft, während das Angebot angespannt bleibt (Nachfrage übertrifft das Angebot deutlich).

Kernrisiko: KI‑Capex verlangsamt sich oder verlagert sich weg von Nvidias Plattform (Kunden verschieben Ausgaben/standardisieren auf Alternativen), wodurch das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage aufgehoben würde.

SOXX buy

Buy the Philadelphia Semiconductor ETF (SOXX). Der Artikel zeigt, dass Nvidia trotz Rückstands in diesem Jahr weiterhin gegenüber dem breiteren Halbleiterindex outperformt, und Analysten verweisen weiterhin auf einen massiven Rechenzentrums‑Ausgabenzyklus im nächsten Jahr. Wenn der Markt von den „glänzenden neuen Spielzeugen“ im Speicherbereich zurück zur Kern‑KI‑Infrastruktur rotiert, sollten die Halbleiter gemeinsam neu bewertet werden.

Kernrisiko: Eine breite Risikoaversion trifft die Halbleiter (Zinssatzschock oder verstärkte Wachstumsängste) und überlagert die KI‑Capex‑Story.

  • Nvidia fällt, während die KI‑Ausgaben steigen, Analysten bleiben jedoch optimistisch.
  • Meta erhöht KI‑Investitionen, während die Wall Street den Nvidia‑Ausblick stützt.
  • Dan Ives sagt, die Nvidia‑Schwäche sei ein „kleiner Rückschlag“ (kein Trend).

Die Nvidia-Aktie NVDA sank am Montag, obwohl neue Ankündigungen zu Ausgaben für Infrastruktur der künstlichen Intelligenz die Erwartung anhaltender Nachfrage nach den Produkten des Chip-Herstellers untermauerten.

Die Nvidia-Aktien notierten im Handel 3,2% tiefer bei $204.12.

Der Rückgang folgte weitgehend der Schwäche des breiteren Marktes, wobei der Nasdaq Composite um 1,4% fiel. Nvidia übertraf jedoch den weiteren Halbleitersektor, da der PHLX Semiconductor Index um 4,8% nachgab.

Trotz der Bewegung am Montag liegt Nvidia in diesem Jahr deutlich hinter dem breiteren Chip-Sektor zurück.

Bis zum Handelsschluss am Freitag hatte der PHLX Semiconductor Index 75% gewonnen, während Nvidia-Aktien nur um 12% zulegten.

Meta erhöht KI-Ausgaben, Nvidia-Nachfrageausblick bleibt stark

Die jüngste Ankündigung zur KI-Infrastruktur kam von Meta Platforms, das am Montag mitteilte, die Ausgaben für sein Rechenzentrum in Louisiana auf mehr als $50 billion zu erhöhen.

Meta ist zusammen mit SpaceX einer der wichtigsten Kunden von Nvidia und nutzt die Hardware des Unternehmens, um seine neuesten KI-Modelle zu trainieren.

John Belton, Portfoliomanager bei Gabelli Funds, sagte in einem Bericht von Barron's, dass anhaltender Wettbewerb unter Entwicklern von KI-Modellen Nvidia zugutekommen könnte.

„Fragmentierung im LLM [großes Sprachmodell]-Bereich ist gut für Nvidia. Während sie weiterhin die Chance haben, ihren Marktanteil mit Anthropic [Entwickler von Claude] auszubauen, ist es langfristig nicht unbedingt vorteilhaft für Nvidia, wenn der Modell‑als‑Dienst‑Bereich anfängt, wie ein Winner‑takes‑all‑Markt auszusehen.“

Die Wall Street bleibt trotz der relativen Underperformance der Aktie insgesamt optimistisch hinsichtlich Nvidia.

Laut FactSet wird das Unternehmen nun mit einem Forward-KGV von unter 20 gehandelt, während das durchschnittliche Analystenziel bei $313.39 liegt.

Der Analyst Vijay Rakesh von Mizuho Securities bekräftigte am Samstag eine Outperform‑Einstufung und ein Kursziel von $300 und argumentierte, dass Nvidia von erwarteten $1.2 trillion an Investitionen in Rechenzentren im nächsten Jahr profitieren würde.

Dan Ives bezeichnet Nvidia-Schwäche als „kleinen Rückschlag“

Technikstratege Dan Ives äußerte sich in einem Interview mit CNBC ebenfalls zuversichtlich für Nvidia und wies die jüngste Schwäche der Aktie zurück.

Laut Ives haben Anleger in letzter Zeit ihre Aufmerksamkeit auf Speicherwerte verlagert, was seiner Darstellung nach den Effekt des „glänzenden neuen Spielzeugs“ erzeugt.

„Sie haben so viele dieser Namen gesehen, und diejenigen, die tatsächlich im Zentrum stehen – sei es die Hyperscaler oder Nvidia … das sind in gewisser Weise fast diejenigen, die auf der Strafbank sitzen.“

Bewertung, Erträge und Angebot bleiben im Fokus

Ives argumentierte, dass es eine Diskrepanz zwischen Marktperformance und den Unternehmen gibt, die die KI‑Entwicklung vorantreiben.

„Die Realität ist: Es gibt einen Chip auf der Welt, der die KI‑Revolution antreibt – er stammt vom Paten der KI‑Revolution, Jensen von Nvidia.“

Laut Daten von Koyfin hat sich das Forward‑KGV von Nvidia nach einem Rückgang auf 19,6 in der vergangenen Woche wieder auf rund 21,2 erholt, Werte, wie sie zuletzt im Januar 2019 zu sehen waren.

Ives wies zudem auf die Bedeutung der bevorstehenden Berichtssaison bei der Bewertung der Monetarisierung von KI hin.

„Wenn man sich den Speicher anschaut: Wo steht der Speicher mit Nvidia? Wo steht der Speicher ohne Hyperscaler? All dies fließt in eine entscheidende Berichtssaison im zweiten Quartal zur Monetarisierung ein.“

Er fügte hinzu, dass die Nachfrage nach KI‑Chips weiterhin das verfügbare Angebot übersteige.

„Ich sehe weiterhin, dass die Chip‑Nachfrage das Angebot bei weitem übertrifft“, schätzte er das Verhältnis von Nachfrage zu Angebot auf „15‑zu‑1“.