US-Dollar bleibt stabil, Nahost-Spannungen stärken Nachfrage nach sicheren Häfen
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Buy USD/JPY. Das Paar ist unterhalb von 162,50 gedeckelt, bewegt sich aber in einer engen Spanne, während der USD durch Risikoaversion gestützt bleibt. Fallen die US‑Daten solide aus (Arbeitsmarkt bereits stark), sollte der USD selbst bei japanischer Interventionsbereitschaft allmählich höher gehen – Ausbrüche aus der Spanne tendieren dazu, dem Trend zu folgen, solange die Safe‑Haven‑Nachfrage anhält.
Kernrisiko: Japan greift aggressiv ein oder signalisiert einen klaren Politikwechsel, der USD/JPY unabhängig von US‑Daten nach unten drückt.
Sell EUR/USD. Der Dollar wird durch Safe‑Haven‑Nachfrage infolge von Risiken im Nahen Osten nachgefragt, während der Euro weiterhin unter 1,1450 notiert und keine Dynamik zurückgewinnen kann. Starke US-Arbeitsmarktdaten stützen die für die Fed günstige Ausgangslage und halten die Zinserwartungen zugunsten des US‑Dollars. Wichtiger Auslöser: Etwaige schwache US‑Daten würden den Risikoabfluss nicht vollständig kompensieren.
Kernrisiko: Eine rasche Deeskalation der Spannungen im Nahen Osten, die die Nachfrage nach sicheren Häfen beendet und dem Euro eine schnelle Erholung ermöglicht.
- US-Dollar gewinnt an Stärke, da geopolitische Spannungen die Nachfrage steigern.
- Anleger erwarten wichtige US-Wirtschaftsdaten, darunter Zahlen zu Wohnungsbau und Konsumentenstimmung.
- Rupie legt nach Intervention der Reserve Bank of India leicht zu.
Der US-Dollar blieb am frühen Freitag gegenüber seinen wichtigsten Pendants widerstandsfähig, während Anleger die Entwicklungen im Nahen Osten weiter verfolgten und einer neuen Reihe US-Wirtschaftsdaten entgegensehen.
Die Marktteilnehmer werden sich später am Tag auf den US-Wirtschaftskalender konzentrieren, zu dem der Index der Exportpreise, der Index der Importpreise und die Baubeginne für Juni gehören.
Anleger werden zudem den vorläufigen Verbrauchervertrauensindex für Juli der University of Michigan (UoM) beobachten, um weitere Hinweise auf die wirtschaftliche Lage zu erhalten.
Dollar erholt sich nach zweitägigem Rückgang
Der US-Dollar gewann am Donnerstag wieder an Schwung, nachdem er zwei Handelssitzungen in Folge gefallen war.
Der USD-Index schloss den Tag im positiven Bereich, gestützt von stärker als erwarteten Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe.
Die robusten Arbeitsmarktdaten halfen dem US-Dollar bei der Erholung.
Gleichzeitig erhöhte die Risikoaversion an den globalen Finanzmärkten die Nachfrage nach dem US-Dollar als traditionellem sicheren Hafen.
Am frühen Freitag hielt der USD-Index während des europäischen Handels moderate Gewinne nahe der Marke von 100,80.
Entwicklungen im Nahen Osten belasten die Marktstimmung
Die Anlegerstimmung blieb vorsichtig, da geopolitische Spannungen weiterhin den Markt dominieren.
Die Vereinigten Staaten führten in der sechsten Nacht in Folge Angriffe durch, die sich auf den Süden Irans konzentrierten.
Nach Angaben von Al Jazeera berichteten Beamte in Bandar Abbas im Süden Irans, dass zivile Infrastrukturen, darunter Energieanlagen und ein Bahnhof, getroffen worden seien.
Separat berichtete Reuters in einem exklusiven Artikel, der am späten Donnerstag veröffentlicht wurde, dass Iran die Huthi-Miliz im Jemen gebeten habe, bereit zu bleiben, die Ölroute im Roten Meer zu schließen, falls US-Angriffe die iranische Energieinfrastruktur treffen sollten.
Der Bericht hob eine potenzielle neue Bedrohung für die weltweiten Energieversorgungen hervor, was zur vorsichtigen Stimmung an den Finanzmärkten beitrug.
Die geopolitische Unsicherheit veranlasste Anleger, ihre Exponierung gegenüber riskanteren Anlagen zu reduzieren.
Als Folge davon notierten die US-Aktienindex-Futures im europäischen Morgenhandel zwischen 0,8% und 1,5% im Minus, was auf eine breitere Flucht in sichere Häfen hindeutet.
Hauptwährungspaare bleiben unter Druck
Der stärkere US-Dollar belastete mehrere wichtige Währungen.
Der Euro hatte nach dem Rückgang am Donnerstag Schwierigkeiten mit einer Erholung, wobei EUR/USD während des europäischen Handels am Freitag unter der Marke von 1,1450 blieb.
Das britische Pfund blieb ebenfalls unter Druck.
GBP/USD weitete seine Verluste aus und bewegte sich in Richtung 1,3450, nachdem es in der vorherigen Sitzung nahezu 0,5% verloren hatte.
Unterdessen notierte USD/JPY in einer engen Spanne unter 162,50.
Japans Finanzministerin Satsuki Katayama bekräftigte am Freitag, dass die japanischen Behörden bereit seien, bei Bedarf auf Währungsbewegungen zu reagieren.
Indische Rupie zieht leicht an
Die indische Rupie eröffnete gegenüber dem US-Dollar leicht fester, als der Handel ins Wochenende ging.
USD/INR rutschte in Richtung 96,30, als die indische Währung an Boden gewann.
Die Bewegung folgte auf Interventionen der Reserve Bank of India, die die Rupie trotz der allgemeinen Stärke des US-Dollars stützten.
Da geopolitische Spannungen weiterhin die Anlegerstimmung prägen, werden die Märkte die bevorstehenden US-Wirtschaftsveröffentlichungen genau beobachten, um weitere Orientierung zu erhalten.
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