Invezz

Jim Cramer will alle seine Bitcoin wegen Quantencomputing-Bedenken verkaufen

Jim Cramer will alle seine Bitcoin wegen Quantencomputing-Bedenken verkaufen
Ananthu C U
03. Aug. 2026, 18:26 PM

Unterstützt von

Invezz
Coinbase kaufen (COIN)

Wenn Quantensorgen Volatilität und Handelsumsatz antreiben, verlagern Retail-Investoren und Trader ihr Geschäft zu den liquidesten On‑Ramps. COIN profitiert tendenziell von höherer Handelsaktivität und headline-getriebenen Mittelzuflüssen im Krypto-Bereich, selbst bei unruhigen Kursen. COIN kaufen als „Volumen-Nutznießer“ der erneuten Krypto-Debatte.

Kernrisiko: Regulatorische oder plattformspezifische Probleme senken das Handelsvolumen (oder drücken Margen/Gebühren) und heben damit jeden Volatilitätsaufschwung auf.

Bitcoin verkaufen (BTC)

Cramers „alles verkaufen“-Aufruf ist ein neuer Katalysator für kurzfristiges Gewinnmitnehmen und Risk-off im Kryptomarkt. Quantenängste werden erneut eingepreist, und der Markt hat bereits gezeigt, dass er stark auf Schlagzeilen reagieren kann. BTC-Spot verkaufen oder Puts über BTC-Optionen kaufen, um der erneuten Panikrallye entgegenzuwirken.

Kernrisiko: Der Weg zu quantenresistenten Upgrades für Bitcoin beschleunigt sich (oder glaubwürdige Zeitpläne verschieben sich nach hinten), wodurch die Angstprämie entfällt und ein anhaltender Kaufdruck entsteht.

  • Jim Cramer will alle Bitcoin verkaufen und nennt Quantenrisiken als Grund.
  • Bitcoin steigt trotz Cramers Exit-Plan und Strategys BTC-Verkauf.
  • Krypto-Händler beleben das „inverse Cramer“-Meme nach der Bitcoin-Warnung wieder.

Jim Cramer sagte, er habe vor, alle seine Bitcoin-Bestände zu verkaufen, und warnte, dass Fortschritte im Quantencomputing die Kryptowährung innerhalb der nächsten drei Jahre ernsthaft bedrohen könnten.

In der Sendung Mad Money auf CNBC sagte der Moderator, Anleger sollten in Bezug auf die potenziellen Auswirkungen des Quantencomputings auf die Sicherheit von Bitcoin „paranoid“ sein.

Seine Kommentare zogen schnell Aufmerksamkeit in der Krypto-Community auf sich; Händler reagierten größtenteils, indem sie auf das seit Langem bekannte „inverse Cramer“-Phänomen verwiesen, statt seine Warnung in den Vordergrund zu stellen.

Bitcoin notierte zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei $63,764, ein Plus von 1,16% in den letzten 24 Stunden.

Der Anstieg erfolgte trotz Strategys Verkauf von 1,638 Bitcoin, im Wert von etwa $104.7 Millionen, in der Woche zum 2. Aug. zu einem durchschnittlichen Preis von $63,957 pro Token.

Bedenken hinsichtlich Quantencomputing kehren zurück

Cramers Warnung drehte sich um die Idee, dass Quantencomputing letztlich die kryptografischen Systeme untergraben könnte, die Bitcoin sichern.

Er argumentierte, die Technologie könne innerhalb von drei Jahren zu einer bedeutenden Bedrohung werden, was ihn zu der Entscheidung veranlasste, die Kryptowährung vollständig zu verlassen.

Das Thema ist in der Kryptowährungsbranche nicht neu.

Die Entwicklergemeinde von Bitcoin diskutiert seit Jahren über quantenresistente Upgrades, während das breitere Feld der Kryptografie an post-quanten-sicheren Standards arbeitet, die möglicherweise in das Bitcoin-Protokoll integriert werden könnten, bevor Quantencomputing ein praktisches Risiko darstellt.

Während Cramers Zeitrahmen aggressiver ist als viele Diskussionen innerhalb der Branche, haben seine Kommentare die Debatte darüber wiederbelebt, wie Bitcoin sich an künftige Fortschritte in der Computertechnik anpassen könnte.

Die „inverse Cramer“-Reaktion

Statt weit verbreitete Verkäufe auszulösen, veranlasste Cramers Ankündigung viele Krypto-Händler zu Scherzen, wonach dies eine Kaufgelegenheit darstelle.

Das „inverse Cramer“-Meme ist zu einem vertrauten Bestandteil der Finanzmärkte geworden und beruht auf der Annahme, dass sich die Märkte häufig entgegen Cramers öffentlichen Anlageempfehlungen bewegen.

Die Idee wurde so populär, dass ein inverse-Cramer-ETF-Tracker aufgelegt wurde, um auf den Trend zu setzen.

Der Inverse Cramer ETF (SJIM), der im März 2023 von Tuttle Capital Management aufgelegt wurde, wurde im Februar 2024 geschlossen.

Cramers Sicht auf Bitcoin hat sich im Laufe der Jahre mehrfach verändert.

Er schwankte zwischen Kritik an der Kryptowährung, der Empfehlung, sie als Teil eines Portfolios zu halten, erneuter Skepsis und später wieder aufgelebtem Optimismus in den Jahren 2024 und 2025.

Diese Richtungswechsel haben das Meme unter Privatanlegern gefestigt, die seine wechselnde Einschätzung häufig bei Diskussionen über die Marktrichtung anführen.

Frühere Bitcoin-Einschätzung und aktuelles Marktumfeld

Cramer hat seinen Bitcoin-Engagements bereits zuvor reduziert.

Im Jahr 2021 sagte er, er habe die meisten seiner Bestände verkauft und nannte Chinas Vorgehen gegen das Krypto-Mining sowie Bedenken hinsichtlich der Nutzung von Bitcoin bei einigen Ransomware-Angriffen als Gründe.

Zu dieser Zeit notierte Bitcoin bei rund $33,000. Das Token stieg bis Ende 2021 auf ungefähr $46,000.

Die Kryptowährung kletterte im Oktober 2025 auf ein Allzeithoch von $126,198, bevor sie eine starke Korrektur auf das aktuelle Niveau erfuhr.

Es gibt keine unabhängige Bestätigung über die Größe — oder überhaupt die Existenz — von Cramers aktuellen Bitcoin-Beständen.

Während die Blockchain von Bitcoin öffentlich einsehbar ist, lässt sich die Inhaberschaft von Wallets nicht verifizieren, sofern Adressen nicht öffentlich offengelegt werden. Daher stützt sich der Markt ausschließlich auf Cramers Aussage, dass er Bitcoin besitzt und beabsichtigt, seine verbleibende Position zu verkaufen.