Warum Josh Kushner und Bob Iger rekordverdächtige $12.5B für die Lakers zahlen

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Einstieg in die ökonomischen Vorteile einer Kontrollbeteiligung an den Lakers über ein mit den Lakers verknüpftes Private-Equity- oder strukturiertes Vehikel (oder über verfügbare Rechte-/Teilnahmeinstrumente, die an den Deal gebunden sind). Die These: Der 11-jährige Medienvertrag der NBA (bewertet mit ~ $77B) macht die Cashflows planbarer, und die Knappheitsprämie der Lakers (nur eine Handvoll Teams mit globaler Marke + LA-Markt + Meisterschaftshistorie) wurde gerade nach oben auf ~ $12.5B neu bewertet. Hauptrisiko: Die NBA-Zustimmung verzögert sich oder wird verweigert, oder die Vertragsbedingungen ändern sich so, dass Kontrolle/Rechte reduziert werden.
Kernrisiko: NBA-Zustimmung scheitert oder der Deal wird umstrukturiert, sodass Kontrolle/Rechte entfallen.
Kauf von Large-Cap-Media-/Streaming-Titeln mit direkter NBA-Rechteexposition — insbesondere Disney (ESPN/ABC) und Comcast/NBCUniversal (NBC). Die These: Die neuen langfristigen NBA-Medienverträge erhöhen den Wert von Premium-Live-Sport-Inventar, und die höhere Bewertung der Lakers signalisiert, dass Investoren mehr für die wirtschaftlich tragfähigsten Marken der Liga zahlen werden, was Nachfrage und Preissetzungsmacht bei Rechteinhabern stärkt. Hauptrisiko: Die Ökonomie der NBA-Rechte verschlechtert sich (Neuverhandlung, geringere Werbe-/Abonnentenauswirkung oder Verlagerung der Streaming-Rechte weg von diesen Plattformen).
Kernrisiko: Die Ökonomie der NBA-Rechte verschlechtert sich—geringere Monetarisierung oder Verlagerung der Rechte weg von diesen Inhabern.
- Der Verkauf der Kontrollbeteiligung bewertet die Franchise mit Rekordhöhe von $12.5 billion.
- NBA-Medienrechte und Knappheit helfen, die Bewertungsprämie der Lakers zu erklären.
- Kushner und Iger zahlen 25 % mehr als die frühere Bewertung der Lakers von $10B.
Josh Kushner und der ehemalige Disney-Chef Bob Iger haben zugestimmt, eine Kontrollbeteiligung an den Los Angeles Lakers zu erwerben; die Transaktion bewertet die Franchise auf rund $12.5 billion und setzt damit einen Rekord für den Verkauf einer Kontrollbeteiligung an einem Profisportteam.
Der Preis fällt ins Auge, weil die Gruppe von Mark Walter die Kontrolle über die Lakers erst etwa 14 Monate zuvor bei einer Bewertung von $10 billion übernommen hatte.
Kushner und Iger akzeptieren damit effektiv einen Bewertungsanstieg von 25 % binnen etwas mehr als eines Jahres, vorbehaltlich der Zustimmung der NBA.
Die Logik beruht auf etwas, das normale Unternehmen kaum nachbilden können: extreme Knappheit, langfristige Ligenerträge und eine global ausgerichtete Marke.
Warum die Lakers eine Knappheitsprämie erzielen
Die NBA verfügt nur über 30 Franchises, und ikonische Teams kommen nur selten auf den Markt.
Kushner und Iger hatten zuvor geprüft, sich an einem möglichen Expansionsantrag für Las Vegas zu beteiligen, doch der Kauf der Lakers verschafft ihnen sofortige Kontrolle über eines der bekanntesten Vermögenswerte im Basketball.
Tripp Crews und Tim Lee von Mercer Capital erklärten gegenüber Front Office Sports nach dem vorherigen Verkauf der Lakers, dass wirklich „Premium“-Marken im Profisport, die solche Bewertungen durchsetzen können, selten sind.
Sie warnten davor, die Lakers als direkten Maßstab für jede NBA-Franchise zu verwenden.
Jesse Silvertown, Principal bei The Ledge Company, sagte ebenfalls gegenüber Front Office Sports, dass die frühere Bewertung von $10 billion „völlig angemessen angesichts der Zahlen und des Umfelds“ gewesen sei.
Der neue Preis deutet darauf hin, dass Käufer glauben, diese Prämie sei noch wertvoller geworden.
Ein Medien-Deal über $77 billion erleichtert die Kalkulation
Allein die Knappheit erklärt die $12.5 billion nicht. Die NBA hat zudem ungewöhnlich sichtbare künftige Einnahmen abgesichert.
Die neuen 11-jährigen nationalen Medienverträge mit Disney, NBCUniversal und Amazon beginnen mit der Saison 2025-26 und laufen bis 2035-36. Das Paket wird allgemein auf rund $77 billion geschätzt.
Dave Dase, globaler Co-Head für Sport bei Goldman Sachs, sagte Front Office Sports, dass ausgefeilte Ligaführung, klare Eigentümerregeln und geteilte Erlöse ein „Haupttreiber“ für steigende Bewertungen im nordamerikanischen Sport gewesen seien.
Investoren wissen, was sie kaufen, weil die Liga ein klar definiertes Geschäftsmodell bietet, sagte Dase.
Die Lakers bringen Vorteile, die nur wenige Teams bieten können: Los Angeles, eine internationale Fanbasis und eine Titelgeschichte, die sich über Generationen erstreckt.
Iger bringt zudem eine ungewöhnliche Perspektive ein. Er leitete über Jahre Disney, während ESPN und ABC zentrale Käufer von NBA-Rechten waren, was ihm tiefgehende Erfahrung mit der Ökonomie von hochwertigem Live-Sport verschafft.
Der Rekordpreis geht weiterhin von zusätzlichem Aufwärtspotenzial aus
Dem Deal liegt weiterhin ein spekulatives Element zugrunde.
Ein Sprung von $10 billion auf $12.5 billion innerhalb von rund 14 Monaten bedeutet, dass Kushner und Iger nicht nur für aktuelle Cashflows, sondern auch für künftige Wertsteigerungen zahlen.
Der Deal kam innerhalb weniger Tage zustande und ohne eine breite Auktion, was Mitglieder der NBA-Eigentümergemeinschaft überraschte. Iger sagte dem California Post, dass er und Kushner schnell handelten, nachdem sie erfahren hatten, dass Walter möglicherweise verkaufen könnte.
Der Maßstab bleibt zudem ungewöhnlich Lakers-spezifisch. Die Warnung von Mercer Capital ist wichtig: Sehr wenige Teams vereinen Knappheit, Marktgröße und globale Markenstärke auf diesem Niveau.

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