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AST SpaceMobile-Aktie steigt 11 % nach Coverage-Start durch Berenberg

AST SpaceMobile-Aktie steigt 11 % nach Coverage-Start durch Berenberg
Ananthu C U
02. Sept. 2026, 20:52 PM

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AST SpaceMobile (ASTS)

Kaufen — ASTS. Die Aktie erhielt soeben eine frische Buy-Einstufung mit einem Kursziel von $92. Die These ist konkret: direkte mobile Breitbandverbindung vom Weltraum zu unveränderten Smartphones, gestützt durch mehr als 60 Carrier-Partnerschaften und Spektrum (L-band/S-band/low-band). Das Szenario ist asymmetrisch, weil die bedeutende Skalierung eines kontinuierlichen Dienstes im Jahr 2027 der nächste große Wendepunkt ist und der Markt derzeit das Ausführungsrisiko stärker als das kommerzielle Hebelpotenzial einpreist.

Kernrisiko: Der Start bzw. die Leistungsfähigkeit des kontinuierlichen Dienstes 2027 verzögert sich oder bleibt hinter den Erwartungen zurück, sodass Partnerschaften nicht in echte, skalierbare Umsätze und Margen umgewandelt werden.

Rocket Lab (RKLB)

Kaufen — RKLB als Profiteur der gleichen Wachstumsstory der Weltraumwirtschaft dank „vertikal integrierter Start“-Fähigkeiten. Berenbergs Rahmenwerk bevorzugt Unternehmen, die mehr der Startlieferkette kontrollieren, und Rocket Lab ist positioniert, die steigende Nachfrage nach Starts zu bedienen, sobald Satellitennetzwerke kommerzialisiert werden. Das ist ein klarerer Weg, am Wachstum des Sektors teilzuhaben, während sich das Ausführungsrisiko bei ASTS auflöst.

Kernrisiko: Das Wachstum der Startnachfrage stagniert (oder Rocket Lab verliert Marktanteile), sodass das Umsatzwachstum trotz des Rückenwinds der Branche enttäuscht.

  • AST SpaceMobile-Aktie steigt 11 %, nachdem Berenberg die Berichterstattung aufnahm.
  • Berenberg setzt Kursziel von $92 und verweist auf ASTS' Vorteil in der Satellitenkonnektivität.
  • AST SpaceMobile verfügt über mehr als 60 Carrier-Partner, die rund 3 Milliarden Abonnenten abdecken.

Die AST SpaceMobile-Aktie ASTS sprang am Mittwoch um 11 %, nachdem die Berenberg Bank die Berichterstattung über das Satelliten-Konnektivitätsunternehmen mit einer Buy-Einstufung und einem Kursziel von $92 aufgenommen hatte.

Das Kursziel impliziert rund 65 % Aufwärtspotenzial gegenüber dem vorherigen Schlusskurs.

Berenberg hob die Fähigkeit von AST SpaceMobile hervor, aus dem Weltraum direkte mobile Breitbandverbindungen zu unveränderten Smartphones bereitzustellen, und bezeichnete dies als wichtigen Wettbewerbsvorteil.

Die deutsche Investmentbank erklärte, das Unternehmen sei das einzige, das das, was sie als echte mobile Breitbandverbindung vom Weltraum zu Standard-Smartphones betrachtet, demonstriert habe.

Die Berichterstattung erfolgt, während Berenberg seinen Fokus auf den Raumfahrtsektor ausweitet und AST SpaceMobile, Rocket Lab und Planet Labs als Unternehmen identifiziert, die vom erwarteten Wachstum der Branche profitieren könnten.

AST SpaceMobile baut ein kommerzielles Netzwerk auf

Berenberg erwartet, dass AST SpaceMobile ab 2027 seine kommerziellen Aktivitäten deutlich skalieren wird.

Das Unternehmen verfügt über mehr als 60 Partnerschaften mit Mobilfunknetzbetreibern, die rund 3 Milliarden potenzielle Abonnenten abdecken.

Das Unternehmen verfügt außerdem über Zugang zu Low-Band-Spektrum sowie über eigenes L‑Band- und S‑Band-Spektrum.

Zum Geschäftsmodell gehört darüber hinaus ein wachsendes Geschäft im Regierungs- und Verteidigungsbereich.

Berenberg sagte, AST SpaceMobile ergänze Mobilfunkanbieter eher, anstatt direkt mit ihnen zu konkurrieren, darunter AT&T, Verizon Communications, Vodafone Group und Rakuten Group.

Die Bank erwartet, dass das Unternehmen nach dem Start eines kontinuierlichen Dienstes im Jahr 2027 ein rasches Umsatzwachstum und hohe Margen erzielen wird.

Das Institut verwies zudem auf die Partnerschaften und Spektrumressourcen des Unternehmens als Wettbewerbsvorteile, die Konkurrenten nicht besitzen.

Berenberg bezeichnete das Chance-Risiko-Profil der Aktie als asymmetrisch und identifizierte mehrere potenzielle Katalysatoren.

Weltraumwirtschaft dürfte 1 Billion US-Dollar übersteigen

Die Aufnahme der Berichterstattung zu AST SpaceMobile durch Berenberg war Teil einer umfassenderen Bewertung der Raumfahrtindustrie.

Analyst Michael Filatov nahm die Berichterstattung zu AST SpaceMobile, Rocket Lab und Planet Labs mit Kaufempfehlungen auf.

Laut dem Institut überstieg die globale Weltraumwirtschaft 2025 die Marke von 500 Milliarden US-Dollar und dürfte bis 2030 über 1 Billion US-Dollar liegen. Berenberg führte die erwartete Expansion auf sinkende Startkosten und eine beschleunigte Kommerzialisierung im Sektor zurück.

Das Institut erklärte, es bevorzuge Unternehmen mit Fähigkeiten für „vertikal integrierte Starts“, also Firmen, die mehr Teile ihrer Startlieferkette kontrollieren. Zudem favorisiert es Satellitennetzwerke und Technologien, die schwer von Wettbewerbern kopierbar sind.

Die direkte Smartphone-Konnektivität von AST SpaceMobile passt laut Berenberg in diesen breiteren Investitionsrahmen, während die bestehenden Beziehungen zu Netzbetreibern eine kommerzielle Grundlage vor der geplanten Serviceausweitung liefern.

Analysten bleiben beim Ausblick für ASTS geteilter Meinung

Während Berenberg eine bullische Sicht einnahm, blieben andere Analysten bei ihrer Einschätzung zu AST SpaceMobile vorsichtiger.

UBS behielt am 11. August ein Neutral-Rating bei und senkte seine Prognose auf $78. Piper Sandler bestätigte am selben Tag ein Overweight-Rating, reduzierte jedoch sein Kursziel auf $98.

Die unterschiedlichen Einschätzungen kommen, während sich AST SpaceMobile dem erwarteten kommerziellen Ausbau im Jahr 2027 nähert.

Berenbergs bullisches Szenario konzentriert sich auf die nachgewiesene Satellit-zu-Smartphone-Technologie des Unternehmens, dessen Spektrumsbestände, Partnerschaften mit Netzbetreibern und das Potenzial für Umsatzwachstum nach dem Start eines kontinuierlichen Dienstes.

AST SpaceMobile gehörte nach der Sektorberichterstattung von Berenberg ebenfalls zu den im Fokus stehenden Raumfahrtaktien neben Rocket Lab und Planet Labs.

Der breitere Branchen-Ausblick wird von sinkenden Startkosten gestützt, während Investoren weiterhin beurteilen, welche Unternehmen technologische Fähigkeiten in nachhaltiges kommerzielles Wachstum umsetzen können.