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Wall Street flutet Bitcoin‑ETFs: Warum BTC weiter unter $80,000 feststeckt

Wall Street flutet Bitcoin‑ETFs: Warum BTC weiter unter $80,000 feststeckt
Devesh Kumar
07. Sept. 2026, 06:16 AM

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Kaufen: IBIT (Spot‑Bitcoin‑ETF)

ETF‑Zuflüsse sind stabil ($986.9m letzte Woche; 3‑Wochen‑Serie; ~$101.3b AUM). Dies ist „bodenbildende“ Nachfrage, nicht Hebelwirkung. Kaufen Sie iShares Bitcoin Trust (IBIT), um von der anhaltenden institutionellen Akkumulation zu profitieren, während BTC unter $80k pendelt.

Kernrisiko: Ein scharfer Umschwung bei ETF‑Zuflüssen (in Abflüsse), der das Hauptgebot entfernt und BTC durch die Angebotszone $77k–$80k nach unten drückt.

Verkaufen: BTC über Short‑Futures/ETN

Der Angebotsüberhang ist groß: ~600k BTC im Gewinn nahe dem aktuellen Niveau (~$47b) und ~1.05m BTC konzentriert bei $83k–$86k. Da die Fed nach starken Arbeitsmarktdaten wieder ins Spiel kommt (Zinserhöhungswahrscheinlichkeit ~60%), dürften Rallys verkauft werden. Shorten Sie Bitcoin (BTC) über CME‑Futures oder eine Short‑Position auf BTC.

Kernrisiko: Ein klarer Ausbruch über $86k, der Gewinnmitnehmer zum Nachkaufen zwingt und die „Verkäuferwand“ in einen Squeeze verwandelt.

  • US‑Bitcoin‑ETFs ziehen $986.9 million an, während sich die institutionelle Nachfrage weiter aufbaut.
  • Bitcoin steht unter starkem Gewinnmitnahmedruck zwischen $83,000 und $86,000.
  • Starke Arbeitsmarktdaten beleben Fed‑Zinssorgen und halten Bitcoin nahe $80,000 fest.

Bitcoin notierte am Montag nahe $80,000, trotz einer weiteren starken Woche von Zuflüssen in US-Spot-Bitcoin-ETFs.

US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten letzte Woche Zuflüsse in Höhe von $986.9 million, verlängerten damit ihre Zuflussserie auf drei Wochen und brachten die Summe in diesem Zeitraum auf etwa $3.8 billion.

BlackRocks IBIT machte $691.5 million dieser Zuflüsse aus, doch Bitcoin handelte am Montag weiterhin unter $80,000, nachdem es letzte Woche kurz über $81,000 gestiegen war.

Diese Diskrepanz deutet darauf hin, dass die ETF‑Nachfrage den Markt stützt, aber noch nicht genug Kaufdruck erzeugt, um einen nachhaltigen Ausbruch zu bewirken.

ETF‑Geld baut einen Boden, noch kein Ausbruch

Die Nettozuflüsse von $986.9 million letzte Woche folgten auf $924.5 million in der Vorwoche.

Der August brachte weitere $3.52 billion, das stärkste Monatsvolumen seit September 2025, während die gesamten Vermögenswerte in US-Spot-Bitcoin-ETFs am Freitag bei etwa $101.3 billion lagen.

Dominick John von Zeus Research sagte gegenüber The Block, dass anhaltende ETF‑Zuflüsse zeigen, dass Institutionen ihre Exponierung schrittweise wieder aufbauen und damit „echte Spot‑Nachfrage“ erzeugen, statt sich auf gehebelte Spekulation zu stützen.

ETF‑Käufe stellen tatsächlich Kapital dar, das in regulierte Produkte fließt und letztlich Nachfrage nach Bitcoin selbst schafft.

Starke Zuflüsse garantieren jedoch nicht zwangsläufig eine ebenso starke Preisbewegung.

Bitcoin wird in einem deutlich größeren Markt gehandelt, in dem ETF‑Schöpfungen nur eine Quelle marginaler Nachfrage darstellen. Das macht die aktuelle Kursentwicklung weniger widersprüchlich als erwartet.

Oberhalb von $80K liegt eine Verkaufswand mit Bitcoin

Laut Glassnode‑Daten befinden sich rund 600.000 Bitcoin mehr im Gewinnbereich rund um das aktuelle Niveau als damals, als die Kryptowährung im Mai in einem ähnlichen Bereich gehandelt wurde.

Bei den aktuellen Preisen entspricht das ungefähr $47 billion an potenziell profitabler Angebotsmenge.

Der Druck könnte weiter oben zunehmen. Die Daten zeigen außerdem etwa 1.05 million BTC konzentriert zwischen $83,000 und $86,000, wo langfristige Halter, die sich der Gewinnschwelle nähern, zu Verkäufern werden könnten.

Bitfinex‑Analysten sagten gegenüber CoinDesk, dass die Rallye von Bitcoin auf eine „definierte Gruppe von Verkäufern“ gestoßen sei und die Spot‑Nachfrage das Überkopfangebot rund um die Region $77,100 bis $80,000 absorbieren müsse.

Jeder neue ETF‑Käufer, der in Bitcoin einsteigt, kann auf einen bestehenden Halter treffen, der bereit ist, Gewinne mitzunehmen.

Das erklärt, warum Milliarden Dollar an institutioneller Nachfrage zu Konsolidierung führen können, statt zu einer sofortigen, vertikalen Bewegung.

Der Jobs‑Schock am Freitag rückt die Fed wieder ins Rampenlicht

Die Kryptowährung notierte vor dem US‑Beschäftigungsbericht am Freitag über $81,000, fiel jedoch nach den deutlich positiv überraschenden Payroll‑Zahlen wieder unter $79,000.

Die US‑Wirtschaft schuf im August 162,000 Arbeitsplätze, weit mehr als die etwa 56,000 erwarteten, während die Arbeitslosenquote bei 4.1% blieb.

Die Futures‑Märkte bewerteten anschließend die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der Federal Reserve im September auf etwa 60%.

„Der Arbeitsmarktbericht für August war deutlich besser als erwartet und richtet den Fokus der Fed ganz auf die Inflationsbekämpfung“, sagte Bill Adams, Chefvolkswirt der Fifth Third Commercial Bank.

Höhere Zinsen treiben die Renditen sicherer Anlagen nach oben und verschärfen die Finanzbedingungen, wodurch Anleger weniger geneigt sind, risikosensitive Anlagen wie Bitcoin zu jagen.

Damit ist der Verbraucherpreisbericht am 11. September der nächste wichtige Test vor der Fed‑Sitzung am 15.–16. September.