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Malaysische Aufsichtsbehörden untersuchen Vorwürfe gegen AirAsia Group und AirAsia X

Malaysische Aufsichtsbehörden untersuchen Vorwürfe gegen AirAsia Group und AirAsia X
Michael Harris
03. Feb. 2020, 16:57 PM
  • Die malaysische Aufsichtsbehörde erklärte, sie werde die Korruptionsvorwürfe gegen die AirAsia Group und AirAsia X prüfen
  • Das Amt für schwere Betrugsfälle behauptet, Airbus habe die Führungskräfte von AirAsia bestochen und die Zahlungen versteckt
  • Die malaysische Anti-Graft-Agentur hat eine gesonderte Untersuchung der Vorwürfe eingeleitet

Eine Wertpapieraufsichtsbehörde in Malaysia gab heute bekannt, dass sie untersuchen wird, ob die AirAsia-Gruppe und die AirAsia X-Einheit gegen das Wertpapiergesetz verstoßen haben, nachdem ihren Führungskräften vorgeworfen wurde, von Airbus Bestechungsgelder für den Kauf von Flugzeugen erhalten zu haben.

Nach Angaben der britischen Staatsanwaltschaft hat Airbus die Führungskräfte der Fluggesellschaft bestochen und die Zahlungen übernommen. Die Vorwürfe tauchten auf, nachdem Airbus einen 4-Milliarden-Dollar-Deal mit Frankreich, Großbritannien und den Vereinigten Staaten abgeschlossen hatte.

Nach Angaben des britischen Serious Fraud Office (SFO) zahlte die Airbus-Muttergesellschaft EADS zwischen Oktober 2013 und Januar 2015 50 Millionen US-Dollar, um ein Team zu finanzieren, das sich in Miteigentum von zwei Personen befand, die als AirAsia Executive 1 und Executive 2 bezeichnet wurden.

Der OFS behauptet, die Beamten seien bestochen worden, um ein Flugzeug von Airbus zu kaufen. AirAsia bestritt diesen Vorwurf am späten Samstag.

Albar fügte hinzu, dass Führungskräfte, die falsche Maßnahmen ergreifen, um ihre börsennotierten Unternehmen zum Verlust zu führen, mit Gefängnis oder Geldstrafen rechnen können.

Die Anti-Graft-Agentur in Malaysia hat eine gesonderte Untersuchung der Angelegenheit durchgeführt.

Die malaysische Billigfluggesellschaft gab am Samstag eine Erklärung ab, in der sie erklärte, sie sei nicht an den Ermittlungen der britischen Staatsanwaltschaft gegen Airbus beteiligt gewesen oder habe Einzelheiten zu dieser Angelegenheit mitgeteilt. Die Fluggesellschaft bestritt alle Anschuldigungen.

AirAsia sagte, es werde die "zuständigen Behörden bei Bedarf" umfassend unterstützen und zusammenarbeiten. Derzeit werden 274 Flugzeuge eingesetzt, bei denen es sich alle um Airbusse handelt.

Die Gruppe sagte, dass keiner der Flugzeugkäufe eine einzelne Entscheidung gewesen sei, sondern eine einstimmige Entscheidung des Vorstands, die nach sorgfältiger Prüfung der technischen Details, der Flugleistung und der Betriebswirtschaft getroffen worden sei.